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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.5. 2000 um 17:34:50 Uhr schrieb
Menstruation über Gladiator
Der neuste Text am 7.9. 2025 um 17:11:16 Uhr schrieb
Stefan über Gladiator
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 18)

am 31.1. 2006 um 09:54:36 Uhr schrieb
Anna über Gladiator

am 11.1. 2025 um 13:52:45 Uhr schrieb
schmidt über Gladiator

am 23.5. 2005 um 18:10:42 Uhr schrieb
Hannes über Gladiator

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gladiator«

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:45:31 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Als der Kaiser Titus im Jahre 80 n. Chr. anläßlich der Eröffnung des Colosseums hunderttägige Spiele auch mit Massenkämpfen unter Gladiatoren, einmal mit 3.000 Männern, ausrichtete, bei denen unter anderem, je nach Quellenangabe, an einem besonderem Tag auch 5.000 oder 9.000 wilde Tiere getötet worden waren, sollen dabei auch Frauen Tiere getötet haben . Traten Frauen in der Arena als weibliche Gladiatoren auf, war das immer etwas exotisches und außergewöhnliches, aber es gab auch das. Kaiser Domitian etwa hatte ein großes Vergnügen an diesen Extravaganzen. Im Britischen Museum befindet sich ein Relief aus Halikarnaß, welches zwei fechtende Gladiatorinnen zeigt, Petron spricht von einer weiblichen essedria . Juvenal spotte über weibliche Gladiatoren. Und unter Kaiser Nero kam es sogar zu Gladiatorinnen aus den Adelsfamilien, was »als ganz besonders entehrend« angesehen wurde, aber gleichzeitig wohl auch begeistert haben dürfte. Schließlich verbot Kaiser Septimus Severus (193-211) 200 n. Chr. die Aufführungen der immer häufiger werdenden weiblichen Gladiatorinnenkämpfe.

Liamara schrieb am 31.5. 2000 um 08:41:22 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich denk mir mal, so ein Gladiator, der hatte es ganz schön schwer. Der Held der Massen werden und dabei immer in Gefahr, von einem Löwen verspeist zu werden oder von einem anderen Gladiator hinterrücks aufgespiesst. Und dazu noch darauf angewiesen, eventuell von der Gnade des Unterdrückers zu leben. Wenn der Cäsar den Daumen hoch hält: juchu, wir dürfen noch einen Tag weiter leben, bis zum nächsten Kampf! Wenn der Daumen allerdings runtergeht, oh je, oh je...

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:11:06 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Gladiatoren wohnten normalerweise in Kasernen, die gleichzeitig das Trainingscamp, die Fechtschule, darstellten. Es gab wohl in allen Provinzen solche Anstalten, bekannt sind neben Rom Schulen u.a. in Capua, Pompeji, Präneste, Pergamon und Alexandria. Die Einrichtung, die in Pompeji ausgegraben worden ist, umfaßt einen Platz von 56 m auf 45 m, eine große Halle, eine entsprechende Küche, 71 kleine finstere Zimmer (3m auf 4m) und ein Gefängnis, in dem man nicht stehen, fast nur liegen konnte. Die Oberaufsicht dieser Schulen hatten hohe oder höhere Beamte inne. Sie waren von Soldaten streng bewacht. Es gab auch freie Unternehmer in den Provinzen, die Fechtschulen betrieben. In Rom selbst fanden sich vier verschiedene kaiserliche Ausbildungszentren.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:51:24 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Dass die Zahl der Toten mit etwa der Hälfte der Teilnehmenden übereinstimmte scheint mir eher für Rom zuzutreffen und den dortigen unter kaiserlichen Vorsitz geführten großen Massenkämpfen unter Gladiatoren, bei denen weit mehr als nur die Hälfte der Beteiligten tot auf dem Platz zurückbleiben konnten, sowie den Gladiatorenzweikämpfen, welche nach wie vor bei Begräbnisfeierlichkeiten ihre nicht zuletzt religiöse Bedeutung beibehielten und zum Ziel das Opfer eines Menschen hatten. Allgemein ist mir jedoch wahrscheinlicher, dass die Zahl etwa bei 30-40 Prozent Ausfallquote liegen dürfte.

keine Ahnung schrieb am 4.2. 2002 um 04:01:46 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Kriegsgefangene wurden immer wieder zu Hunderten und Tausenden in die Fechterkasernen eingeliefert oder direkt zu den öffentlichen Hinrichtungen z.B. ad bestias bestimmt. Die Schauspiele verlangten nach immer neuen Menschen, besser Opfern, für ihre grausamen Spiele.

Provinzverwaltern wurde anbefohlen besonders kräftige und kampferfahrene Verurteilte nach Rom zu überführen, um dort vor dem Hauptstadtpublikum zu kämpfen.
So konnte man zu bestimmten Zeiten wegen Kleinigkeiten zum Tode verurteilt werden, etwa wenn große Schauspiele anstanden. Selbst das normale unüberführte Volk fand sich mitunter als Tierfutter in der Arena wieder, so befahl Kaiser Caligula, aus Mangel an Straftätern, dass einfach eine bestimmte Menge einer zufälligen Menschenmenge den Tieren vorgeworfen werden sollte.

Unter den scharf bewachten Kriegsgefangenen kam es immer wieder zu Selbstmorden. Einmal, so berichtet Symmachus aus dem vierten Jahrhundert, töteten sich 29 sächsische Gefangene gegenseitig bevor sie in die Arena mußten.

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