irre
Bewertung: 4 Punkt(e)Das wort irre zu erklären wird dann unwichtig, wenn man versucht, das Gegenteil, nämlich normal zu verstehen.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 126, davon 123 (97,62%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 44 positiv bewertete (34,92%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 524 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,167 Punkte, 45 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 15.2. 1999 um 14:53:03 Uhr schrieb maw über irre |
| Der neuste Text | am 31.3. 2026 um 15:59:19 Uhr schrieb Pasolini über irre |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 45) |
am 2.10. 2006 um 09:41:12 Uhr schrieb
am 1.1. 2004 um 16:47:27 Uhr schrieb
am 12.11. 2003 um 10:44:51 Uhr schrieb |
Das wort irre zu erklären wird dann unwichtig, wenn man versucht, das Gegenteil, nämlich normal zu verstehen.
irre wie verrückt, durchgeknallt, wahnsinnig, gefährlich...?
oder irre wie supertoll, schlau, übertrieben, superlativ...?
»Der Irre« - eine irre krasse Erzählung von Georg Heym (Expressionist - ziemlich jung gestorben, als er seinen Freund Ernst rettete - oder es versuchte...beide sind ertrunken.....)
Irre... was mich irre machen kann? Meine Gefühle. Dann ist's aus. Gute Nacht sag ich da nur. Aber das is wohl eine Bürde die besonders die gefühlvollen Menschen tragen müssen. Klar, wenns gut geht, dann liebt man nicht nur sondern wird auch geliebt und kann sich völlig frei und positiv durch das Leben bewegen. Aber wenns nicht gut geht? Wenn man oft genug verletzt wurde? Dann kann man echt irre werden vor Schmerzen.
Jetzt irre ich geistig herum und suche eine Assoziation - was bietet sich denn nur an? Ich bin gefangen im Labyrinth meiner Gehirnwindungen und kann nicht heraus. Immer wieder ver-irre ich mich darin - mir fehlt einfach die Distanz.
RainaldGoetz – Irre:
Über die Rettung des Menschen durch die Musik.
Literatur, die alles sein will, nur nicht Literatur, und die dann doch immer wieder und vor allem wird : Literatur, das ist das scheinbare Paradoxon des Autors Rainald Goetz in seinem ersten Roman »Irre«.
Eine ziemlich konventionelle Geschichte der Entwicklung wird in einer das grundsätzlich Neue versuchenden Form angelegt :
Da tauchen mehr oder weniger offene Pamphlete auf, Ausschnitte aus Donald-Duck-Heften, da werden die Elendsexistenzen der psychiatrischen Station in einer immer wieder unfassbaren Art und Weise offen gelegt. Und da wird vor allem, in einer formal klar durchstrukturierten Art eine deutliche Entwicklung deutlich, wenn dies auch sehr bruckstückhaft, mithin rudimentär dargestellt wird.
Ein Buch für angehende Mediziner und / oder Psychologen : Sehr kenntnisreich. Auch sprachlich sehr toll.
5 Sterne, ohne Frage und: alwaysultra.
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