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tja schrieb am 13.8. 2002 um 22:38:28 Uhr über

Liebe

vielleicht ist es das, vielleicht schwebt sie im raum, aber so viele haben sich den kopf und das herz wegen ihr zerrissen, den mund fusselig geredet, ich meine, was solls, sie kam, sie wird gehen, oder auch nicht, es wird alles irgendwie weiter laufen, es ist eben mein leben, nicht toll, und vielleicht wirds ja noch schlimmer, so richtig im dreck ist es ja auch nicht, oder nicht mehr, aber ... ich werde meine einstellung ändern, oder ... eigentlich bin ich schon dabei. nicht mehr suchen, sondern nur noch erleben. allein sein, als begriffen, und chance verstehen, und nicht als ein übergangsstadium verbunden mit diesen irrigen träumen des menschen unüberschreitbarer grenzen überschreitbar zu machen. ich habe gelernt, alleine, und ich kanns, ich meine wenn nicht ich wer sonst, nicht wahr. und ausserdem muss ich echt arbeiten, dinge fertig bekommen, und dieser emotionale resteauflauf der stört. wegschreiben, und ich denke, er wird wieder reinfallen in diesen mülleimerblaster und damit ist gut. irgendwann werde ich diese funktion nicht mehr brauchen, aber es ist ja auch schon kein mensch mehr, ein depersonifiziertes medium, das kann man auch viel, leichter ersetzen. ich habe gar nicht geweint, so innig ist mein träumen und sehnen nicht, oder nicht mehr an der oberfläche, vielleicht noch erweckbar, vielleicht, ich weiß nicht, und werde auch nichts unternehmen, um diese Frage beantworten zu können, weil sie ja doch irrelevant ist. irgendwann an der pforte wirst du dich über mich nicht beschweren können, wenn es überhaupt in den sinn kommt, und auch ich werde über anderes berichten, oder über nichts, über dich werde ich schweigen. habe schon genug übergenug erzählt, es soll gut sein, noch ein paar textchen, noch ein bisschen dies und das, in dieses schwarze loch. im weltenverlauf, indiziert oder nicht, wen interessiert es schon. selbst ich lese meine alten texte nicht, zu sehr momentaufnahmen. ja, sicher dieses wort, es scheint keine momentaufnahme zu sein, aber es wird auch gemeinhin in seiner kraft überbewertet, im fähigkeiten zugeschrieben, die sie gar nicht hat. ist ja ganz belebend, aber auf die probe gestellt, dann eben auch ernüchternd. viel ärger, jaja, für mich. kein vorwurf, ist mein ding, aber ich hätte es gerne ohne verlassen auf zusagen gemacht, dann hätte ich all den ärger besser eingeplant und ... egal, so gehts aus, ich kanns ja auch, anders wäre vielleicht anderes dazwischen gekommen. so, nun muss ich arbeiten, ich weiß gar nicht wo anfangen, und morgen, all die leute, kann ja auch gut sein, vielleicht wirds gut, aber jetzt brauch ich den frei gewordenen kopf


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