baumhaus schrieb am 28.2. 2008 um 22:05:27 Uhr zu
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Migräne heißt Qual. Man liegt im Bett, die Augen geschlossen, weil selbst das matte licht, das durch die geschlossenen Gardinen sickert noch unerträglich grell erscheinen würde. Man drückt die wild schmerzende Seite des Kopfes verzweifelt ins Kissen. Man kämpft mit der Übelkeit, hat brennenden Durst und weiß doch, daß Trinken nur zum sofortigem Erbrechen führt. Man wälzt sich umher, kann in keiner Position mehr als eine Minute verharren, weil der Schmerz stärker ist als die Ruhe. Man versucht zu schlafen, aber Gedankenfetzen rasen durch den Kopf, toben wie schreiende Kinder zum Faschingsfest. Das geht Stunde um Stunde um Stunde. Es wird Nacht, es wird Tag - und irgendwann ist die Erschöpfung groß genug und man versinkt in einen schweren Schlaf.
Sofie schrieb am 28.2. 2000 um 13:28:45 Uhr zu
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Immer kurz bevor meine Migräne beginnt, habe ich blinde Flecken auf einem oder beiden Augen. Letzten sass ich zu diesem Zeitpunkt gerade im Auto, unterwegs nach Hause. Ich sah ganz normal in den Spiegel, bevor ich mich wieder rechts einordnete und war mir 100%ig sicher, dass sich neben mir kein anderes Auto befand. Wie gross war mein Schreck, als es plötzlich latstark hupte. Ich konnte gerade noch ausweichen. Der blinde Fleck hatte das Auto überdeckt. Ich hätte nie gedacht, dass Migräne eine derartige Auswirkung haben könnte. Doch eins ist sicher, wenn das nächste Mal eine Migräne beginnt, such ich mir so schnell wie möglich einen Parkplatz und warte, bis die Flecken weg sind. Dann kommen zwar dafür die Kopfschmerzen, aber die hindern mich wenigstens nicht am sehen.
Bella d. schrieb am 6.12. 2003 um 20:43:05 Uhr zu
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Ist das nicht dieses Wüstentier, das so furchterregend heult? Hoouuuuuh - Houhouuuuuu!! Huuuuh - Huuuuhuouuu !!