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Bewertung: 4 Punkt(e)Jetzt, das ist der schmale Grat zwischen noch nicht und nicht mehr.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 383, davon 378 (98,69%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 98 positiv bewertete (25,59%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 130 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,110 Punkte, 206 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 23.2. 1999 um 10:05:03 Uhr schrieb Tanna über jetzt |
| Der neuste Text | am 23.7. 2025 um 01:24:49 Uhr schrieb durchdendunklenraumtorkelnde über jetzt |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 206) |
am 14.2. 2010 um 10:43:52 Uhr schrieb
am 13.11. 2008 um 23:26:43 Uhr schrieb
am 15.7. 2002 um 06:39:26 Uhr schrieb |
Jetzt, das ist der schmale Grat zwischen noch nicht und nicht mehr.
Jetzt ist ein Magazin der Süddeutschen Zeitung, bei dem die Buchstaben immer so an die Ecken stoßen. Inzwischen wurde die Gestaltung des jetzt von jeder zweiten kostenlosen Kundenzeitschrift von Krankenversicherungen für junge Leute kopiert.
bin angekommen. müde, laut spiegel. und zufrieden. bin den ganzen tag rumgefahren. stadtrundfahrt gratis. mit vielen zufallsbekanntschaften. länger als nen augenblick. hättest du dir auch nicht entgehen lassen. haben philosophiert, wer wann ein notfall ist. weil das ist ein auto nur für notfälle. stadtrundfahrten für notfälle. ein spezielles taxi. ich hätte nie gedacht, dass es wichtig sein könnte, wie lange ein notfall schon ein notfall ist, wenn ich entscheiden muss, ob ich platz in meinem taxi habe. aber es ist wie gesagt ein besonderes auto. vernetzt schon. aber nicht mit jedermann und nicht für jedermann. das steht mit unsichtbarer schrift über der tür: nicht für jedermann. und wenn ich tatsächlich jeden einsteigen lasse, was wäre dann? dann könnte es vielleicht noch sein, dass mein auto nix besonderes sondern nur ein ganz gewöhnliches taxi ist. und dass der kunde mir vielleicht noch sagt, wohin er will. und wo sein nächster halt ist. dann landet er vielleicht noch in der karibik statt bei 0815.
jetzt der Atem des frühen Winters
jetzt der Geruch eines feuchten Hundes
jetzt das quietschende Bett der Nachbarin
jetzt das nervöse Hüsteln der überreizten Braut
jetzt der Handkantenschlag der 16jährigen
jetzt haltet endlich das Maul auf der Straße unten, will schlafen jetztjetzt!
In diesem Augenblick werde ich sein. Gestern war ich schon. Und morgen werde ich hoffentlich auch noch da sein.
Gegenwärtig bin ich. Alles passiert mit mir, in mir und ohne mich.
Jetzt habe ich mal die Idee zu einem neuen Stichwort und dann darf ich nicht. Was muß ich denn noch alles schreiben? Ich möchte so gern den Maikäfer verewigen, nachdem ich gestern einem begegnet bin.
Nun kann keiner mehr sagen: »Es gibt keine Maikäfer mehr«.
Was ist wenn jetzt »jetzt« ist? Aber ist »jetzt« nicht eigentlich schon wieder ein anderes »jetzt«, weil »jetzt« ja schon das davorige »jetzt« ist? Aber, wäre jetzt »jetzt«, würde da nicht die Zeit stehenbleiben, weil »jetzt« ja nur ein jetziger Moment ist? Aber daraus muss man ja schliessen das wir ein alle ein anderes jetzt haben... oder? *grübel*
Das Jetzt ist die einzige Form wahrer Unendlichkeit, da es niemals endet und niemals begann. Alles was Nicht jetzt ist, begann oder endet, allein das jetzt bleibt
Jetzt ist am wichtigsten. Aber in ein paar momenten ist es total unwichtig. Kommt also auf die Perspektive an.
Wenn jetzt eben wäre, dann würde alles im Arsch sein. Einen noch brontaleren Effekt würde es geben, wenn jetzt vorhin wäre. Aber wohin würde das führen, wenn jetzt JETZT wäre? Also jetzt kann nich grad gewesen sein, da sonst sofort alles in sich zusammenstürzen würde. Also jetzt ist jetzt wirklich appokalyptisch...
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