Spontangedicht
Bewertung: 7 Punkt(e)
Ganz spontan die erste Zeile,
die zweite dauert noch ne Weile.
(Theodor Spontane)
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 75, davon 74 (98,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 33 positiv bewertete (44,00%) |
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| Der erste Text | am 6.3. 2000 um 13:59:00 Uhr schrieb Atomic über Spontangedicht |
| Der neuste Text | am 17.10. 2025 um 09:51:22 Uhr schrieb Schmidt über Spontangedicht |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 29) |
am 31.7. 2004 um 20:13:56 Uhr schrieb
am 29.11. 2002 um 23:38:38 Uhr schrieb
am 5.3. 2004 um 12:53:58 Uhr schrieb |
Ganz spontan die erste Zeile,
die zweite dauert noch ne Weile.
(Theodor Spontane)
Ich führe meine Einsamkeit spazieren,
zwischen Kneipen, Leuten, in der alten Stadt.
Ich seh' die schrägen Vögel tirilieren,
seh' hinter allen Brillen, Augen, matt
All' die wohlbekannten bunten Hunde,
die tönen groß und heben dann ihr Bein.
Müde Mütter schieben kleine Kinder,
und ihre Stimmen klingen hohl,
wie Stein.
Substantiv was bist du nur?
hast du eine Kukucksuhr?
wirst du manchmal Uhren los?
schmeisst sie fort und rennst dann los?
hörst du manchmal Herzen schlagen?
Herzen die dich mit sich tragen?
Bleibst du stehn und hörst du zu?
Oder raubst du Dir die Ruh?
Rennst gar fort, rennst blind und taub?
Rennst zum Ort, wos fällt das Laub?
Einst ging spazieren ich allein
sah ich zwei Krähen heiser schrein.
Die eine krächzte:"Freundin mein,
wohin lädst Du mich heute ein?"
"Es liegt erschlagen ein Soldat
im Graben hinter Stacheldraht.
Sein Blut ist dem des Feindes gleich,
ein Festmahl für das Krähenreich.
Das wird ein guter Abendfraß!
Ich krieg die Augen, Du die Nas´,
dann teilen wir zum Fest den Rest,
polstern mit seinem Haar das Nest.
Der Schädel knirschend spaltet sich:
zwei Hälften Hirn für Dich und mich.
Kein Galgen auf der weiten Welt
ernährt uns wie das weite Feld
getränkt vom Blut der Heldenbrust;
der Krieg ist stets der Krähen Lust!
Wir reißen auf die Heldenbrust.
Der Tod ist stets der Krähen Lust!
Die blanken Knochen werden rein
noch lange uns erhalten sein,
und künden leuchtend aus dem Dreck
von der Soldaten Sinn und Zweck!
OK, ist nicht von mir, aber Spontan ist mir das eingefallen, so zum Nachdenken. Das Lied dazu stammt von Subway to Sally, Album 1995, den Text aber hat noch jemand anderes geschrieben. Den kenn ich aber nicht.
Grundsätzlich bin ich keineswegs dafür, hier zu viel wirres, unzusammenhängendes und dem Benutzer, ja das sind Sie, ja sie dort draußen vor dem Bildschirm, nein nicht Sie mit den dicken Socken und dem lustigen Blümchenmuster auf dem Shirt, und wenn man genau hinkuckt und seine Brille auch mal benutzen tut, dann ist das in Wahrheit ja sone Art Inkapullover und die Blümchen sind in Wahrheit verschachtelte Wurzelzwerge, hmmm komisch, naja egal, Sie meine ich jedenfalls eindeutig nicht, das hätte ich ja sonst geschrieben, gleich am Anfang, einfach damit auch Sie das verstehen, meinen Sie nicht auch, eben, also, kaum zumutbares Zeug stehen zu haben. Vielleicht sollte man das auch ändern.
Es ist immer gut zu wissen, dass, falls da noch was ist, da was ist, auf das man sich beziehen kann. Sowas wie ein Neu-horn. Selbstgedichtet. Und daher schwer zu erwischen. Wenn hierdrin jetzt irgendwer einen Sinn sehen kann...Glückwunsch, ich find ihn nicht.
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