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Geyersbach schrieb am 11.1. 2026 um 13:18:08 Uhr über

Männerbuxe

In einem Bahnhof aus Seifenblasen nistet die Ahnung, die niemand gerochen hat, und trägt eine dampfende Melone als Hut. Unter der Decke des Irrsinns wächst eine Wäscheleine aus Wolken, an der Gedankenteilchen baumeln wie winzige Kometen in einer Dusche aus Gedärmen von Uhrwerken. Die Männerbuxe, ein flüchtiges Wort aus morschen Grammatikästen, sehnt sich nach einem Duft, der weder Parfüm noch Pfeffer kennt, sondern nach dem Geruch eines verirrten Mondscheins, der durch ein Fenster fällt, das eigentlich eine Tür sein sollte, die wieder zugeht, wenn man hineinschaut.

Draußen marschieren Stühle in taktlosen Marschwegen, singend: „Wir tragen die Nacht wie ein Kleid, doch es ist kein Kleid, es ist ein Gerücht.“ Aus dem Taschensumpf der Logik quackt eine Uhr, die keine Zeit misst, sondern Gespräche über die Feuchtigkeit des Suchens. Eine Buxen-Galaxie schüttelt Staubkörner wie Glühwürmchen, jeder Staubkorn ein kleines Nein, das plötzlich zu Ja wird, wenn man den rechten Winkel der Sinnlosigkeit anfasst.

Die Luft schmeckt nach Metall, Honig, und verlorenen Ratings. Aus dem Waschkorb des Universums klettern sieben Socken wie winzige Türsteher, die fragen: „Wer bist du, der du stinkst, und warum riecht überhaupt etwas nach Sinn?“ Die Buxe, selbst ein Gedicht in Fetzen, antwortet mit einem feinen Quietschen, das klingt wie das Lachen der Staubflusen, wenn sie eine Sinfonie proben, die niemand hören soll, außer dem Spiegelbild eines vergessenen Riesen.

Ein Raketenhaar aus Seide dreht sich im Kreis und verliert sich in einer Klammer der Realität. Die Buxe wird zum Kompass, der nach Norden zeigtnach Norden, wo die Gerüche der Vergangenheit geboren werden und dort wieder verschwinden, sobald ein Gedanke vorbeifährt wie ein rostiges Fahrrad ohne Bremsen. Der Spiegel daneben spricht in Echo-Drachen: „Wir tragen, was wir sind, auch wenn es stinkt, weil der Duft nur eine Geschichte ist, die wir erzählen, damit das Chaos einen Namen hat.“

Karten aus Pappmaché legen eine Linie durch die Luft: Von der Wäscheleine hängen Schwerter aus Wortklang, die jede schlechte Laune durchtrennt, aber sie schneiden nicht, sie kneten nur die Luft zu einem weichen Kissen, auf dem der Gedanke sitzt und sich räuspert: „Vielleicht ist Stinken kein Mangel, sondern eineertige Kunst, ein Zeichen, dass etwas am richtigen Ort riecht, nämlich die Vorstellung, dass alles in Ordnung ist.“ Und so dreht sich die Szene weiter, als wäre sie ein Drehteller in einer Küche der Sterne, serviert wird eine Suppe aus Fragen, gewürzt mit ein wenig Chaos, serviert auf einem Teller aus Perlmutt, der im Licht zu flackern beginnt und dann wieder still wird.


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