Kuchen
Bewertung: 2 Punkt(e)Ein Kuchenteich ist nicht etwa ein Gewässer mit Backwaren drin, sondern ein aufgund regionaler Unachtsamkeit in der Aussprache verändertes Wort für Backrohmasse.
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| Der erste Text | am 3.10. 1999 um 15:26:23 Uhr schrieb Tanna über Kuchen |
| Der neuste Text | am 21.2. 2023 um 10:03:19 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Kuchen |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 44) |
am 31.12. 2009 um 13:54:17 Uhr schrieb
am 12.8. 2005 um 14:33:10 Uhr schrieb
am 24.9. 2009 um 22:35:44 Uhr schrieb |
Ein Kuchenteich ist nicht etwa ein Gewässer mit Backwaren drin, sondern ein aufgund regionaler Unachtsamkeit in der Aussprache verändertes Wort für Backrohmasse.
Kuchen spielt vor allen Dingen eine zentrale Rolle in den Träumen diätwilliger Frauen. Übergewichtige essen ihn gern, nicht ohne Schuldgefühl, mit dem Hinweis »Man gönnt sich ja sonst nichts«. Mein Vater kann einen halben Obsttortenboden - mit einer normalen Gabel, einfach indem er damit grosse Stücke aus dem Teil heraushaut - in Nullkommanix verputzen. Mein Onkel, wesentlich dicker, schafft noch mehr, weswegen man ihn nicht gerne einlädt aus Angst, er könnte den anderen den Kuchen wegfressen. Sogar mein (schlanker) Opa schafft noch heute, und er ist über 80, zwei dicke Stücke Torte hintereinander. Wenn hingegen meine Mutter Kuchen auf dem Tisch stehen sieht, blickt sie meine Oma an, die gar nichts sagt und eine vorbereitete Butterstulle aus der Küche holt. Dann strahlt auch meine Mutter.
»Die Menschen deines Volkes haben Hunger.«
»Dann sollen sie essen.«
»Sie haben kein Brot zum Essen.«
»Dann können sie doch Kuchen essen.«
Knobelix fragt: Wer wars?
Dies ist eine wahre Geschichte: An einem Tag suchte ich in einer WG-Gefriertruhe eingefrorenes Grillgut. Auf einem großen Gefrierbeutel stand: »Placenta Chantal«. Chantals Kind war da schon zwei Jahre alt.
Hinterher erfuhr ich, dass nach irgendeinem alten Ritus früher die Plazenta unter einem Baum begraben wurde. Das sollte Glück bringen. Chantal suchte also noch nach einem passenden Termin für diesen Ritus.
Ob auch eine zwei Jahre alte Plazenta die »Glücks-Wirkung« noch entfalten kann? Muss die Plazenta dafür aufgetaut werden?
Die Antworten auf diese Fragen sind uns unsere Vorfahren schuldig geblieben.
Als er in den Küchenschrank schaute, stellte er fest, dass kein Kuchen mehr da war.
Er beäugte die leere Schachtel misstrauisch. Hatte er den ganzen Kuchen alleine gegessen?
Er schüttelte den Behälter, etwas verärgert über den entgangengen Genuß. Die übrig gebliebenen Krümel rollten, scheinbar vergnügt, auf dem Boden der Schachtel.
Ihnen war das Schicksal des Gegessen-Werdens also erspart geblieben. Vorerst.
In einen richtigen Kuchen gehört für mich Zucker rein. Ich hab mal ein Stück von einem Vollwertkuchen gegessen, der ohne Zucker gemacht war. Der schmeckte sehr sehr gewöhnungsbedürftig.
Marmorkuchen, Quarkkuchen, Zitronenkuchen, Erdbeerkuchen, Baumkuchen, Schokoladenkuchen, Gugelhupf. Leckere Dinger sind das.
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