Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 43, davon 42 (97,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 18 positiv bewertete (41,86%)
Durchschnittliche Textlänge 550 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,465 Punkte, 11 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 30.4. 2001 um 19:21:14 Uhr schrieb
Ganjasmokinginababylon über Lenin
Der neuste Text am 14.4. 2025 um 11:59:00 Uhr schrieb
gerhard über Lenin
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 11)

am 15.2. 2003 um 01:01:46 Uhr schrieb
Das Gift über Lenin

am 22.6. 2020 um 14:51:50 Uhr schrieb
Leonid Socha über Lenin

am 14.12. 2015 um 09:00:28 Uhr schrieb
Christine über Lenin

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Lenin«

Dokumentator schrieb am 8.11. 2001 um 22:28:14 Uhr zu

Lenin

Bewertung: 1 Punkt(e)

Uljanow, viertes von acht Kindern eines
Schulinspektors und der Tochter eines angesehenen
Physikers, absolvierte das humanistische Gymnasium
in seiner Heimatstadt Simbirsk. Als sein ältester
Bruder Aleksandr 1887 wegen Beteiligung an einem
geplanten Attentat auf Zar Alexander III. hingerichtet
wurde, entschloss sich der 17-Jährige zur politischen
Arbeit gegen den Zarismus. Noch im selben Jahr
begann Uljanow durch Vermittlung eines Lehrers ein
Jurastudium, das er jedoch kurz darauf wieder
abbrechen musste, weil er sich an einer
Protestkundgebung beteiligt hatte. Uljanow kam an
der Universität in St. Petersburg unter, wo er 1891
das Examen ablegte.

Dokumentator schrieb am 8.11. 2001 um 22:28:28 Uhr zu

Lenin

Bewertung: 1 Punkt(e)

Uljanow strebte keinen juristischen Beruf an, er
befasste sich fortan ausschliesslich mit der Politik.
Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Westeuropa
und der Gründung des Petersburger Kampfbunds zur
Befreiung der Arbeiterklasse kam der Wortführer der
marxistisch orientierten Gruppe im Dezember 1895
für 15 Monate in Haft und wurde anschliessend nach
Sibirien verbannt. Dort heiratete er 1898 Nadeschda
Krupskaja, die er aus St. Petersburg kannte. Zwei
Jahre später kam Uljanow frei und kehrte seiner
Heimat Russland zunächst den Rücken. Im Exil in
München, London und Genf nahm er den Namen
Lenin an und schrieb das 1902 veröffentlichte
theoretische Werk »Was tun« (»Schto djelatch«), in
dem er die Basis für den Leninismus als
Weiterentwicklung des Marxismus legte und u.a. die
Schaffung einer straff organisierten Kaderpartei von
Berufsrevolutionären forderte. Lenin setzte sich dabei
deutlich vom Marxismus ab, der als Antriebskraft der
Revolution stets die Masse der Arbeiterklasse
gesehen hatte. Leo Trotzki warf ihm daraufhin vor,
keine »Diktatur des Proletariats«, sondern eine
»Diktatur über das Proletariat« anzustreben. Dennoch
erhielt Lenin 1903 auf dem Zweiten Parteitag der
Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands
(SDAPR) in Brüssel eine Mehrheit für seine Position.
Der Meinungsstreit war jedoch so stark, dass sich die
Partei in die Gruppe der Mehrheitler (Bolschewiki) um
Lenin und die der gemässigten Minderheitler
(Menschewiki) spaltete.

Ganjasmokinginababylon schrieb am 30.4. 2001 um 19:21:14 Uhr zu

Lenin

Bewertung: 4 Punkt(e)

Lenin
Er rührte an den Schlaf der Welt
mit Worten die Blitze waren,
sie kamen auf Schienen und Flüssen daher,
durch alle Länder gefahren.

Er rührte an den Schlaf der Welt
mit Worten, die wurden Brot
und Lenins Worte wurden Armeen
gegen die Hungersnot

Er rührte an den Schlaf der Welt
mit Worten die wurden Maschinen,
wurden Traktoren, wurden Häuser,
Bohrtürme und Minen

Chor: Wurden Elektrizität,
Hämmern in den Betrieben
:\stehen unauslöschbar Schrift
in allen Herzen geschrieben:/

Dokumentator schrieb am 8.11. 2001 um 22:31:39 Uhr zu

Lenin

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mit seiner Politik der Machtkonzentration in
wenigen Händen und der Unterdrückung anderer
sozialistischer Meinungen stärkte Lenin den
Einfluss der Funktionäre und beschnitt die Freiheit
der Menschen. Lenin war nach zwei
Schlaganfällen aus gesundheitlichen Gründen
jedoch zunehmend weniger in der Lage, diese
Entwicklung zu stoppen. Die grösste Gefahr für
den Aufbau einer gerechteren Gesellschaft
erkannte der Regierungschef, der 1922 die
UdSSR gründete, in dem aufstrebenden
KP-Generalsekretär Josef W. Stalin, der
unverhohlen nach der alleinigen Macht strebte.
Aus Sorge vor Stalin griff Lenin im Januar 1923
zu einem ungewöhnlichen Mittel: In einem
Nachtrag zu seinem Testament forderte er die
Entmachtung Stalins, hatte mit diesem Wunsch
aber keinen Erfolg. Nach seinem dritten
Schlaganfall starb Lenin Anfang 1924 mit 53
Jahren in Gorki bei Moskau. Den führenden
Partei- und Staatsgremien schien ein simpler
Schlaganfall jedoch keine angemessene
Todesursache für den Begründer des Sozialismus
zu sein: Ein offizielles Bulletin nannte eine
fortgeschrittene Sklerose der Hirngefässe "infolge
übermässiger geistiger Tätigkeit" als Grund des
Ablebens. Die Verehrung Lenins, der
Personenkult stets abgelehnt hatte, setzte sich fort
und gipfelte darin, dass seine Leiche in einem
eigens errichteten Mausoleum auf dem Roten
Platz in Moskau als konservierte Mumie zur
Schau gestellt wurde. Ende des 20. Jahrhunderts
häuften sich Stimmen, unter ihnen die von Boris
Jelzin, Lenin zu bestatten und das Mausoleum
abzureissen.

Einige zufällige Stichwörter

Virenscanner
Erstellt am 1.6. 2005 um 09:58:01 Uhr von Der Sexist, enthält 7 Texte

Aufruhr
Erstellt am 17.2. 2004 um 01:02:30 Uhr von Das Gift, enthält 5 Texte

Feenglöckchen
Erstellt am 8.3. 2001 um 08:01:34 Uhr von neo fausuto/PIA, enthält 23 Texte

Spielend
Erstellt am 24.6. 2010 um 15:52:25 Uhr von Miley Cyrus private sexvideo, enthält 2 Texte

Nachbarland
Erstellt am 11.8. 2004 um 21:39:36 Uhr von biggi, enthält 5 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0325 Sek.