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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 30.4. 2001 um 19:21:14 Uhr schrieb
Ganjasmokinginababylon über Lenin
Der neuste Text am 24.8. 2009 um 20:23:21 Uhr schrieb
Pferdschaf über Lenin
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 8)

am 15.2. 2003 um 01:01:46 Uhr schrieb
Das Gift über Lenin

am 22.11. 2005 um 13:27:02 Uhr schrieb
Gronkor über Lenin

am 17.12. 2004 um 22:33:37 Uhr schrieb
Peter K. über Lenin

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Lenin«

Dokumentator schrieb am 8.11. 2001 um 22:25:15 Uhr zu

Lenin

Bewertung: 3 Punkt(e)

Name:
Wladimir Iljitsch Lenin
geboren am:
22.4.1870
geboren in:
Simbirsk
gestorben am:
21.1.1924
gestorben in:
Gorki bei Moskau
russischer Politiker und Revolutionär


Lenin bezog die marxistische Lehre auf die Situation
in Russland (Leninismus) und gründete eine Partei
von Berufsrevolutionären (Bolschewiki), die die
zaristische Herrschaft in Russland 1917 beseitigten.
Nach der Oktoberrevolution 1917 baute Lenin die
erste sozialistische Regierung der Welt auf und
gründete die UdSSR.

Gronkor schrieb am 22.5. 2002 um 14:48:38 Uhr zu

Lenin

Bewertung: 5 Punkt(e)

Nach seinem Tod kommt Lenin - als überzeugter Atheist - natürlich - in die Hölle.
Er wird zum Kohleschaufeln eingeteilt.
Nach einer Woche tritt seine Brigade in den Streik.
Der Teufel ist ratlos und befördert ihn zum Chef der Brigade.
In der Darauffolgenden Woche streikt die gesamte Abteilung.
Der Teufel befördert ihn abermals, woraufhin in der Hölle der Generalstreik ausbricht.

Er weiß nicht ein noch aus und schickt Lenin zum lieben Gott in den Himmel.
Nach drei geschlagenen Wochen ohne Nachricht, ruft er Bei Gott an:
-»Moin Gott, ich wollt mal wissen wie der Wladimir Iljitsch sich macht«
-»Also: Erstens gibt es mich gar nicht und zweitens: Wenn schon, dann heisst das 'Genosse Gott

Dokumentator schrieb am 8.11. 2001 um 22:33:35 Uhr zu

Lenin

Bewertung: 1 Punkt(e)

Bolschewismus

die von W. I. Lenin entwickelte, auf Russland
angewandte und von J. W. Stalin deformierte Form
des Marxismus.

Der Bolschewismus beruht auf der Lehre von K. Marx
(Marxismus) als einer Richtung des Sozialismus
unter Zugrundelegung der Hegel'schen Dialektik. Aus
der Bestimmung der gesellschaftlichen Wirklichkeit
und ihrer Veränderung als Inhalt des dialektischen
Geschichtsablaufs wurde die Lehre vom
Klassenkampf und der Diktatur des Proletariats
gefolgert. In Übertragung dieser Theorien auf die
russischen Verhältnisse wurde der zaristische Staat
als Instrument der Herrschaft der Großgrundbesitzer
bekämpft und als zum Untergang verurteilt
angesehen; an seine Stelle sollte zunächst, nach der
»Expropriation der Expropriateure«, die Diktatur der
Arbeiter und der armen Bauern treten. Die in den
westlichen Staaten angewandten Methoden einer
allmählichen Staatsreform werden als heuchlerische
Mittel zur Verewigung der Tyrannei der herrschenden
Klassen abgelehnt. An ihre Stelle tritt der gewaltsame
Umsturz und die proletarische Diktatur, die mit allen
Mitteln, besonders einer offen verkündeten
Klassenjustiz, die Ausschaltung der feindlich
gesinnten Teile der alten Oberklassen betreibt. Erst
wenn auf diesem Wege die alte feudale und
bürgerliche Gesellschaft beseitigt ist, könne auf
bereinigten Fundamenten die neue Klassenlose
Gesellschaft der Arbeiter und Bauern entstehen.

Entwicklung des Bolschewismus

Der Bolschewismus trat als selbständige politische
Bewegung in Erscheinung seit der Spaltung der
russischen Sozialdemokratie auf dem Londoner
Parteikongress 1903 in Bolschewiki ( = Mehrheitler)
und Menschewiki ( = Minderheitler). Nach dem
Scheitern der Revolution von 1905 erhielten die
Bolschewiki ihre große Chance durch den 1.
Weltkrieg. Lenin proklamierte "die Umwandlung des
imperialistischen Kriegs in den Bürgerkrieg" und
arbeitete von seinem Schweizer Exil aus auf die
Niederlage und den Sturz des Zarentums hin.
Nachdem dies geschehen und Lenin nach Russland
zurückgekehrt war, erlag die schwache Regierung
Kerenskij der Oktoberrevolution 1917. Die
Bolschewiki ergriffen die Macht als eine
Minderheitsdiktatur, die sich mit allen Mitteln
behauptete.

Das eigentliche, gemeinde-föderalistisch gedachte
System der Räte (Sowjets) wurde im Interesse der
bolschewistischen Parteidiktatur streng zentralisiert;
ebenso blieb der Aufbau der UdSSR als einer
Vereinigung innerlich freier Gliedstaaten eine bloße
Form. Der Staat wurde trotz formeller Trennung von
Partei und Staat geleitet und durchdrungen von der
im Politbüro der bolschewistischen Partei
(Kommunistische Partei der Sowjetunion) gipfelnden
Hierarchie der Parteifunktionäre. Kommunismus.

Dokumentator schrieb am 8.11. 2001 um 22:31:39 Uhr zu

Lenin

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mit seiner Politik der Machtkonzentration in
wenigen Händen und der Unterdrückung anderer
sozialistischer Meinungen stärkte Lenin den
Einfluss der Funktionäre und beschnitt die Freiheit
der Menschen. Lenin war nach zwei
Schlaganfällen aus gesundheitlichen Gründen
jedoch zunehmend weniger in der Lage, diese
Entwicklung zu stoppen. Die grösste Gefahr für
den Aufbau einer gerechteren Gesellschaft
erkannte der Regierungschef, der 1922 die
UdSSR gründete, in dem aufstrebenden
KP-Generalsekretär Josef W. Stalin, der
unverhohlen nach der alleinigen Macht strebte.
Aus Sorge vor Stalin griff Lenin im Januar 1923
zu einem ungewöhnlichen Mittel: In einem
Nachtrag zu seinem Testament forderte er die
Entmachtung Stalins, hatte mit diesem Wunsch
aber keinen Erfolg. Nach seinem dritten
Schlaganfall starb Lenin Anfang 1924 mit 53
Jahren in Gorki bei Moskau. Den führenden
Partei- und Staatsgremien schien ein simpler
Schlaganfall jedoch keine angemessene
Todesursache für den Begründer des Sozialismus
zu sein: Ein offizielles Bulletin nannte eine
fortgeschrittene Sklerose der Hirngefässe "infolge
übermässiger geistiger Tätigkeit" als Grund des
Ablebens. Die Verehrung Lenins, der
Personenkult stets abgelehnt hatte, setzte sich fort
und gipfelte darin, dass seine Leiche in einem
eigens errichteten Mausoleum auf dem Roten
Platz in Moskau als konservierte Mumie zur
Schau gestellt wurde. Ende des 20. Jahrhunderts
häuften sich Stimmen, unter ihnen die von Boris
Jelzin, Lenin zu bestatten und das Mausoleum
abzureissen.

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