paranoid
Bewertung: 6 Punkt(e)Allein die Tatsache, daß Du nicht paranoid bist, heißt noch lange nicht, daß sie nicht hinter Dir her sind! (zx6@gmx.de)
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| Der erste Text | am 7.4. 1999 um 17:33:21 Uhr schrieb zx6 über paranoid |
| Der neuste Text | am 4.8. 2025 um 06:24:33 Uhr schrieb durchdendunklenraumtorkelnde über paranoid |
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am 31.10. 2004 um 17:27:40 Uhr schrieb
am 30.10. 2006 um 09:39:18 Uhr schrieb
am 1.6. 2003 um 15:14:46 Uhr schrieb |
Allein die Tatsache, daß Du nicht paranoid bist, heißt noch lange nicht, daß sie nicht hinter Dir her sind! (zx6@gmx.de)
Paranoid erinnert an »Paradroid«, ein klassisches Computer-Spiel von Andrew Braybrook. Das gab es für den C64 und den Amiga. Es ging um einen Roboter, der ein Raumschiff retten muß, auf dem alle anderen Roboter durchgedreht sind. Man fängt an mit dem Roboter der Stufe 0, kann seine Programmierung jedoch in einen stärkeren Roboter übertragen. Dazu muß man einen anderen Roboter anstoßen und ein merkwürdiges logisches Spiel gegen diesen gewinnen. Und je weiter die Stufen der Roboter auseinanderliegen, desto schwieriger wird es für den Roboter mit der kleineren Stufe. Steuert man erstmal einen höherstufigen Roboter, kann man die kleinen einfach abballern, aber die großen (es geht bis zur Nummer FF) müssen mit dem Spiel besiegt werden.
Nur weil ich paranoid bin heißt das noch lange nicht, daß sie hinter mir und nicht hinter Dir her sind.
Paranoia ist inzwischen recht alltäglich. Zum Beispiel kann man Akte-X im Fernsehen anschauen oder im Internet-Explorer das Paranoia-Menü aktivieren.
Wahrscheinlich kommt das daher, daß inzwischen wirklich in jeder metaphorischen Cornflakespackung ein Computer drin ist.
Interessant an diesen Paranoikern, welche sich Hüte aus Alufolie basteln, ist, daß es manchmal wirklich funktioniert! Das Abschirmen gegen Gedankenlesen habe ich noch nicht ausprobiert, aber mein Mitbewohner Holle ist manchmal ein starker emotionaler Sender, der mir seine Emotionen aufdrängt, ob ich will oder nicht. Ich habe plötzlich merkwürdige Gefühle und weiß nicht, warum das so ist, bis ich merke, daß die von Holle kommen. Sobald ich das merke, kann ich mich mit einem Willensakt dagegen abschirmen, aber manchmal strahlt er derartig stark ab (vor allem dann, wenn er bekifft ist), daß es zu anstrengend ist, ihn draußen zu halten.
Dann setze ich mir eine Mütze aus Alufolie auf, und alles klappt wunderbar. Natürlich komme ich mir dabei ziemlich albern vor, aber gerade die Tatsache, daß es so albern ist, scheint die Wirkung noch zu verstärken.
Wenn Holle auf Pilzen ist, oder vielleicht auch frisch verliebt, dann hilft die Alu-Mütze gar nichts, aber ein gewöhnlicher handelsüblicher Regenschirm ist in so einer Situation einfach perfekt...
Wenn wahrheit subjektiv ist, ist die angst wahr. Ab drei leuten mit dem gleichen bezugssystem sollte anerkennung von minderheiten und nicht diskriminierung gelten. So viel mehr sind es auch nicht, die einstein verstanden haben.
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