rumspinnen
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»man wird ja mal rumspinnen dürfen...«
warum denn nicht?! wer weiß denn schon was morgen ist? träume haben dürfen, fallenlassendürfen, überglücklich sein.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 24, davon 24 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 14 positiv bewertete (58,33%) |
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| Der erste Text | am 19.10. 2001 um 20:29:53 Uhr schrieb Hallo ich! über rumspinnen |
| Der neuste Text | am 26.9. 2024 um 21:47:09 Uhr schrieb Rufus über rumspinnen |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 7) |
am 6.1. 2004 um 22:32:10 Uhr schrieb
am 26.9. 2024 um 21:47:09 Uhr schrieb
am 15.11. 2014 um 16:08:42 Uhr schrieb |
»man wird ja mal rumspinnen dürfen...«
warum denn nicht?! wer weiß denn schon was morgen ist? träume haben dürfen, fallenlassendürfen, überglücklich sein.
man reinige seine dachrinne und stosse auf ganze kolonien von spinnen, die dort ihr lager aufgeschlagen haben. man entnehmen die fettesten von ihnen(den rest verbrennt man einfach)und befreie sie vom schmodder. man rasiere die, welche mit allerlei haaren gesegnet sind. während die spinnen unter der dem rotlicht trocknen und bereits etwas vorgaren, bereite man das bad für die brut. ein dekoratives dickwandiges glas eignet sich hervorragend. man schubse die trockenen und leicht durchen, rasierten spinnen in das glas und giesse mit mind. 45%igem rum auf, brauner ist besser. während die nichtschwimmer bereits absaufen und die schwimmer versuchen, aus dem aquarium zu entkommen, verschliesse man das glas luftdicht. man brüht sich schnell noch einen tee, um das spektakel des todeskampfs bei einer heissen tasse so richtig geniessen zu können. man stelle hernach das behältnis an einen dunklen kühlen ort und harre der dinge, die da kommen sollen - nämlich die hochzeit eines verhassten freundes. also bowle wie üblich ansetzen, rumspinnen hinein und den verhassten freund mit verbundenen augen probieren lassen.
Die Gratwanderung zwischen gepflegtem Dummlaber und schierem Rumspinnen ist eine schmale und als solche stets genuinen, aus unserer individuellen Identitätsstruktur herrührenden Ambivalenzen ausgesetzt ...
warten stachelt zum rumspinnen an. warten ist eigentlich eine super verhasste sache. warten ist schrecklich langweilig und nervtötend und zeitverschwendend. warten treibt zum wahnsinn. dabei entstehen höchst interessante spinnereien und irrwitzige vorstellungen.
darüber schreibe ich jetzt ein buch.
die spinne sitzt auf der lauer in ihrem netz und wartet auf eine fliege oder ein anderes insekt um das sie ihre klebrigen fäden rumspinnen kann bis es sich nicht mehr bewegt, um dann genüsslich und langsam ihren tödlichen stachel hineinzuhauen und dann zu guter letzt sich mit dieser delikatesse den magen vollzuhauen und dann zufrieden und gesättigt erneut zu warten und warten und warten, bis das nächste opfer in die nähe fliegt...
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