>Info zum Stichwort Gell-Du-Hast-mich-gelle-gern | >diskutieren | >Permalink 
Schmidt (é) schrieb am 11.3. 2026 um 18:41:54 Uhr über

Gell-Du-Hast-mich-gelle-gern

kursierte sehr häufig zu meiner frühen Kindheit und war immer mit teils unbeholfenen und immer überfallartigen Annäherungsversuchen von angetrunkenen Erwachsenen ihren Kinder gegenüber ausgeübt mit spontanen Kitzelattacken weil man ja sonst sich nie annähert und schon gar nie zärtlich oder gar traurig, nur handfestes Blut zählte und Tapferkeit, aber um den Fasching herum da entdeckten die Eltern dann daß sie auch Kinder hatten und eben daß man die dann auch mal ruhig etwas kitzeln kann, wo man es doch sonst nie tut. Ein wenig elterliche Epigene weitergeben. Wie, das Bespucken des Taschntuchs und das schnelle Wischen beider Mundwinkel und den Kopf festhalten, man ließ sich diese art der Zärtlichkeit wohl bis etwa ins achtzehnte Lebensjahr gefallen und es wurde sogar noch einmal beim Tod des Vaters kurz vor seiner beerdigung aufgefrischt, das Mundwinkelabputzen mit Mamaspucke, und meinen Kopf in ihren Händen halten, wie muß sie mit mir gelitten haben, die junge Frau, das ganz unbedarfte Mädchen aus gutem hause die einen Bauarbeiter heiratet und die einzige Verbindung zur Familie, ihre mutter, kappt so gut wie sie kann, weil die immer unangreifbar blieb und quasi immer eine feine kleine dame meine Oma war zu der ich immer zu ihr hielt was die anderen irgendwie auch nicht verstanden weil sie für sie nie eine solche anlaufstelle in der Kindheit waren wie für mich. Und weil sie mit Mutters Abgrenzung solidarisch sein wollten obwohl sie Oma im Grunde nicht kannten und nur ihre Fassade wenn sie einmal jähgrlich für eine woche zu Bescuh sich einquartioerte später, im Neuen Haus, wo ja Platz und ein Gästezimmer war, was Mutter schon enorm aufbrachte, diese eine Woche im jahr verbringen zu müssen, ein Riesentheater hat sie jedes mals gemacht, Oma stofte stopfte alle Löcher in allen Socken der Familie und reiste dann wieder weg nach Offenbach in ihr kleines allein apartment wo sie nur ein einziges Mal Besuch von Mir und meiner Frau Anne bekam. Es war seltsam. ich sah sie dann noch einmal auf dem Totenbett. Da sprach sie von einem Kriställchen. Und sie habe keine Angste. Und die Ärzte hätten den Bauch aufgeschnitten, reingekuckt und sofort wieder zugenäht. da war nix zu machen. Und sie hatte kühle trockene Hände und sprach klar. Und die zwei mittleren Töchter, die Doris und die Hildegard die standen am fenster mit dem Hintern an der heizung und heulten leise.


   User-Bewertung: /
Schreibe statt zehn Assoziationen, die nur aus einem Wort bestehen, lieber eine einzige, in der Du in ganzen Sätzen einfach alles erklärst, was Dir zu Gell-Du-Hast-mich-gelle-gern einfällt.

Dein Name:
Deine Assoziationen zu »Gell-Du-Hast-mich-gelle-gern«:
Hier nichts eingeben, sonst wird der Text nicht gespeichert:
Hier das stehen lassen, sonst wird der Text nicht gespeichert:
 Konfiguration | Web-Blaster | Statistik | »Gell-Du-Hast-mich-gelle-gern« | Hilfe | Startseite 
0.0066 (0.0011, 0.0039) sek. –– 954058349