Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 100, davon 97 (97,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 51 positiv bewertete (51,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.1. 1999 um 19:19:42 Uhr schrieb
Liamara über 70er
Der neuste Text am 7.5. 2026 um 16:19:13 Uhr schrieb
joo über 70er
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 25)

am 9.10. 2005 um 20:22:27 Uhr schrieb
ARD-Ratgeber über 70er

am 5.8. 2009 um 16:35:06 Uhr schrieb
zirbelprinz über 70er

am 7.2. 2011 um 16:53:31 Uhr schrieb
Mcnep über 70er

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »70er«

Liamara schrieb am 23.1. 1999 um 19:24:50 Uhr zu

70er

Bewertung: 8 Punkt(e)

Die Musik der 70er war - abgesehen von der Elvisqual, der mich mein Bruder aussetzte, eigentlich nicht schlecht. Meine Schwester liebte wie gesagt die Bay City Rollers und ähnliche Boygroups dieser Zeit. Meine Mama schwärmte für Smokie, die fand ich auch nicht schlecht. Nur mein Vater war einfach hoffnungslos altmodisch. In seinem Plattenschrank fand sich auch damals noch Heino. Doch Jahre später, als ich mal da stöberte, fand ich auch Blondie und Boney M. und Abba. Die waren einfach in in den 70ern. Oder die Bee Gees. Während mein Vater anfing sich für deutschmodernes wie
»Russland ist ein schönes Land, wirf die Gläser an die Wand, hey hey hey« zu begeistern, hörte meine Mama im Radio in der Küche Smokie und tanzte dazu, die Partyfrikadellen in der Hand (doch dazu später).

Liamara schrieb am 24.1. 1999 um 22:01:22 Uhr zu

70er

Bewertung: 11 Punkt(e)

Party in den 70ern! Als Kind kannte ich natürlich nur Familienfeste, doch beide hatten eins gemein: die gleichen Party-Rezepte gab es. In den 70ern ass man bei solchen Gelegenheiten Eier, auf die man Tomatenhälften stülpte, welche man mit Majo betupfte, damit das ganze aussah wie ein Fliegenpilz. Ausserdem gab es immer Frikadellen und Schnitzel. Des weiteren gehörte eine Eierplatte zum guten Ton. Die gab es sogar zu kaufen, diese Platten. WIr hatten so eine. Darauf befanden sich 12 Vertiefungen für 12 Eihälften, die dann mit Majo verziert wurden. Dazu reichte man halbierte Gürkchen. Grundsätzlich musste es Schnittchen geben. Und einen Käse-Igel: ein Pilzartiges Gebilde mit vielen Löchern, in die man Spiesse stopfte. Auf diese Spiesse steckte man Käsestücke und Weintrauben. Alles wurde garniert mit Tomatenvierteln und Gürkchen. Ausserdem steckte man Salzstangen in Trinkgläser, weil das einfach schick aussah. Man trank Bowle, die man auch als Kind schon probieren durfte. Jetzt bekomme ich glatt schon wieder Hunger. Cracker her!

GPhilipp schrieb am 9.4. 2000 um 00:48:43 Uhr zu

70er

Bewertung: 3 Punkt(e)

In Dorf und Großfamilie aufgewachsen komme ich mit 16 Jahren nach Bremen: 1970, nach der Realschule. Ich wohne bei meiner Tante, dann allein in einer Kellerwohnung im Steintor-Viertel (einsam, depressiv, 1. Selbstmordversuch/Wochenend-peer group, Drogen, Mama's Auto, bei Freunden sein und laute Musik hören, die Diskotheken 'Magic Sound' und 'Paralexex'/'Traehus', Lehre beenden, Wohngemeinschaft auf dem Lande, Fachoberschule, 2.S., arbeitslos und kein Hasch mehr, spazierengehen und schreiben, lesen, ein neuer Freund: der Maler, Gespräche, Musik studieren, lese den 'Ulysses', wieder alleine wohnen, die WG in der Nachbarschaft, lese die 'Odyssee', Die Grüne Partei wird gegründet, fahre weite Wege mit dem Fahrrad durch schöne, leicht hügelige Landschaft, kein Auto mehr, nachdem ich einen Unfall verschuldet hatte. 1982 Umzug zur neuen Arbeitsstelle, ein Freund zieht nach. Langsamer Ablösungsprozeß von allen Bekannten in N.)

Dragan schrieb am 31.1. 1999 um 03:25:30 Uhr zu

70er

Bewertung: 8 Punkt(e)

In den 70ern zweifelte niemand daran, daß uns der Fortschritt im Jahre 2000 Städte auf dem Mond und Haushaltsroboter mit Schürzen bescheren würde.

Ein Zeitzeuge schrieb am 15.11. 2005 um 13:12:23 Uhr zu

70er

Bewertung: 2 Punkt(e)

Meine Jugendzeit. Eine geile Zeit.
Sie reicht vom Fahrrad über das Mofa und das Kleinkraftrad bis hin zum ersten Auto...
Von Deep Purple über Led Zeppelin, Uriah Heep, Jethro Tull und Black Sabbath bis hin zu Mahavishnu Orchestra, HerbieHankock und Al DiMeola....
Erste Mädels, erster Sex..
Erstes Bier. 2 Liter Billig-Rotwein Marke »Latscha-Diesel« kosteten 1,99 DM (knapp 1 €)...
Erster Joint. Erster Trip.
2001-Odyssee im Weltraum...
Der weisse Hai...
The-Rocky-Horror-Picture-Show...
Eine durchgängig SPD-regierte Republik ohne Ossiland...
Aufbruchstimmung...
Lange Haare...
Räucherstäbchen und Blacklight-Poster....
Erste Band, erste Auftritte, erste Erfolge..
Die Schulzeit war eine mit dem Abitur endende Dauerfete...
Wir hörten Schallplatten...
Der neu entwickelte Kassettenrekorder löste das umständliche Tonbandgerät als musikalisches Speichermedium ab.
CD, DVD, MP3-Player, Walkmen, Videorecorder, Videokamera, Computer, Spielekonsolen, Gameboys und all die anderen Segnungen unserer modernen Zivilisation waren noch nicht erfunden oder befanden sich noch am Anfang ihrer Evolution...

GPhilipp schrieb am 9.4. 2000 um 01:03:23 Uhr zu

70er

Bewertung: 3 Punkt(e)


Sylvester war ich mit tina zusammen. sie wollte aber vorerst keine neue beziehung eingehen, weil sie streß mit ihren eltern hatte (den brief habe ich noch). sie lernte friseuse und war doors-fan.
ilse war die rettung, aber tina war/ist meine große (platonische) liebe.
nun, die zeiten sind vorbei: ich habe nicht geheiratet, aber eine (späte) tochter

Liamara schrieb am 23.1. 1999 um 19:19:42 Uhr zu

70er

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die 70er! Das waren schreckliche Zeiten, das erwähnte ich ja schon mehrfach. Ich war klein und gezwungen die Kleidung anzuziehen, die meine Mama mir rauslegte. In den 70ern waren das schreckliche Wollstrumpfhosen, Schlaghosen (ultimativ hässlich: Schlaghosen mit Bügelfalte!!), Pullis und Röcke mit Schreimustern, die man vorzugsweise so trug, dass nichts zusammenpasste, und schwarze Lackschuhe. Aber am meisten gehasst habe ich die Strickjacke mit den Holzknöpfen, den Mantel mit den Knebelknöpfen und die Kleider von meiner Tante, die gewiss schweineteuer, aber potthässlich waren. Ich musste sie immer tragen, wenn sie zu Besuch kam. Ihhh!

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