Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 98, davon 95 (96,94%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 50 positiv bewertete (51,02%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.1. 1999 um 19:19:42 Uhr schrieb
Liamara über 70er
Der neuste Text am 23.4. 2014 um 16:27:48 Uhr schrieb
Bilbo über 70er
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 24)

am 3.9. 2009 um 21:35:50 Uhr schrieb
Yadgar über 70er

am 6.7. 2009 um 19:19:48 Uhr schrieb
Matthias über 70er

am 29.11. 2002 um 14:26:29 Uhr schrieb
Theo Rettich über 70er

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »70er«

Liamara schrieb am 23.1. 1999 um 19:24:50 Uhr zu

70er

Bewertung: 8 Punkt(e)

Die Musik der 70er war - abgesehen von der Elvisqual, der mich mein Bruder aussetzte, eigentlich nicht schlecht. Meine Schwester liebte wie gesagt die Bay City Rollers und ähnliche Boygroups dieser Zeit. Meine Mama schwärmte für Smokie, die fand ich auch nicht schlecht. Nur mein Vater war einfach hoffnungslos altmodisch. In seinem Plattenschrank fand sich auch damals noch Heino. Doch Jahre später, als ich mal da stöberte, fand ich auch Blondie und Boney M. und Abba. Die waren einfach in in den 70ern. Oder die Bee Gees. Während mein Vater anfing sich für deutschmodernes wie
»Russland ist ein schönes Land, wirf die Gläser an die Wand, hey hey hey« zu begeistern, hörte meine Mama im Radio in der Küche Smokie und tanzte dazu, die Partyfrikadellen in der Hand (doch dazu später).

Liamara schrieb am 24.1. 1999 um 22:01:22 Uhr zu

70er

Bewertung: 11 Punkt(e)

Party in den 70ern! Als Kind kannte ich natürlich nur Familienfeste, doch beide hatten eins gemein: die gleichen Party-Rezepte gab es. In den 70ern ass man bei solchen Gelegenheiten Eier, auf die man Tomatenhälften stülpte, welche man mit Majo betupfte, damit das ganze aussah wie ein Fliegenpilz. Ausserdem gab es immer Frikadellen und Schnitzel. Des weiteren gehörte eine Eierplatte zum guten Ton. Die gab es sogar zu kaufen, diese Platten. WIr hatten so eine. Darauf befanden sich 12 Vertiefungen für 12 Eihälften, die dann mit Majo verziert wurden. Dazu reichte man halbierte Gürkchen. Grundsätzlich musste es Schnittchen geben. Und einen Käse-Igel: ein Pilzartiges Gebilde mit vielen Löchern, in die man Spiesse stopfte. Auf diese Spiesse steckte man Käsestücke und Weintrauben. Alles wurde garniert mit Tomatenvierteln und Gürkchen. Ausserdem steckte man Salzstangen in Trinkgläser, weil das einfach schick aussah. Man trank Bowle, die man auch als Kind schon probieren durfte. Jetzt bekomme ich glatt schon wieder Hunger. Cracker her!

Dragan schrieb am 31.1. 1999 um 03:25:30 Uhr zu

70er

Bewertung: 8 Punkt(e)

In den 70ern zweifelte niemand daran, daß uns der Fortschritt im Jahre 2000 Städte auf dem Mond und Haushaltsroboter mit Schürzen bescheren würde.

GPhilipp schrieb am 9.4. 2000 um 00:48:43 Uhr zu

70er

Bewertung: 3 Punkt(e)

In Dorf und Großfamilie aufgewachsen komme ich mit 16 Jahren nach Bremen: 1970, nach der Realschule. Ich wohne bei meiner Tante, dann allein in einer Kellerwohnung im Steintor-Viertel (einsam, depressiv, 1. Selbstmordversuch/Wochenend-peer group, Drogen, Mama's Auto, bei Freunden sein und laute Musik hören, die Diskotheken 'Magic Sound' und 'Paralexex'/'Traehus', Lehre beenden, Wohngemeinschaft auf dem Lande, Fachoberschule, 2.S., arbeitslos und kein Hasch mehr, spazierengehen und schreiben, lesen, ein neuer Freund: der Maler, Gespräche, Musik studieren, lese den 'Ulysses', wieder alleine wohnen, die WG in der Nachbarschaft, lese die 'Odyssee', Die Grüne Partei wird gegründet, fahre weite Wege mit dem Fahrrad durch schöne, leicht hügelige Landschaft, kein Auto mehr, nachdem ich einen Unfall verschuldet hatte. 1982 Umzug zur neuen Arbeitsstelle, ein Freund zieht nach. Langsamer Ablösungsprozeß von allen Bekannten in N.)

HugoK. schrieb am 10.4. 2001 um 01:15:59 Uhr zu

70er

Bewertung: 2 Punkt(e)

die siebzieger waren wohl das Jahrzehnt, in dem von vielen Leuten das zu leben versucht wurde, was die 68ger gefordert hatten: Es gab eine unheimliche Liberalität, die eher unheimlich und teils aufgesetzt wirkte und war.

Es war unter den Jugendlichen, zu denen ich gehörte die Zeit einer strengen Uniformiertheit: Zeig mir, was Du anhast, dann sag' ich Dir, wer Du bist. So unterschieden sich Antis von Poppern, von Discotypen und die wieder von Spießern. Jeder seine Schublade.

Ich trug die Haare kurz, weil alle anderen die Matte bis zum Arsch hatten, nicht wegen meiner Eltern, die waren ziemlich liberal. Da eckte ich natürlich bei den linken an, ich hatte (gemäßigt) deren Ansichten, nicht aber das Aussehen...

Naja, die Liberalität steckte in den Kinderschuhen und wollte ersteinmal ausreifen.

Musikalisch war die Zeit bemerkenswert: Der Jazz ging auf den Rock zu (MilesDavis, Zappa) es gab Jazzrock (Mahavishnu Orchestra, Colosseum etc.), Hardrock und HeavyMetal entwickelten sich. Die Kreativität schien keine Grenzen zu kennen. Es wr die Zeit der langen Songs (Yes: »Tales form Topographic Oceans« oder Iron Butterfly »In a gadada-vida«).
Wem das zu komplex war, hörte sich eben Smokie und die BeeGees an...

Obwohl es auch viel Frust bei mir zu der Zeit gab, möchte ich das Jahrzehnt nicht missen.

Heynz Hyrnrysz schrieb am 11.2. 1999 um 11:06:49 Uhr zu

70er

Bewertung: 9 Punkt(e)

In der ersten Hälfte 70er hat mir mein Vater die Himmelsrichtungen erklärt. Die Himmelsrichtungen existierten damals nur auf der anderen Seite des kleinen Kiefernwäldchens gleich hinterm Haus. Damals war es auch kein kleines Wäldchen sondern einer der größten und tiefsten Wälder die ich kannte.

In der zweiten Hälfte der 70er kam ich dann in die Schule. Dort habe ich weniger interessante Dinge gelernt.

Heynz Hyrnrysz, 11.02.1999

Dortessa schrieb am 29.3. 2001 um 03:30:07 Uhr zu

70er

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die siebziger Jahre des vergangenden Jahrhunderts.

Noch vor kurzem waren es die Jahre von 1870-1879.
Dies war die Zeit des Wilden Westens.
Ich denke an Möbelstücke wie sie in Western-Filmen in den Saloons verkommen.

Doch jetzt im neuen Jahrhundert haben die Jahre 1970-1979 diese Bedeutung bekommen.
Die Möbel sind jetzt orangefarbende Plastikstühle und Plastiktische auf Balkone.

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