Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 48, davon 47 (97,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (45,83%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.5. 2000 um 17:34:50 Uhr schrieb
Menstruation über Gladiator
Der neuste Text am 7.9. 2025 um 17:11:16 Uhr schrieb
Stefan über Gladiator
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 18)

am 5.7. 2003 um 22:28:09 Uhr schrieb
hguoel über Gladiator

am 30.7. 2021 um 19:09:50 Uhr schrieb
Eva und Maria über Gladiator

am 5.10. 2006 um 14:33:25 Uhr schrieb
biggi über Gladiator

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gladiator«

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 18:05:11 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Gladiatoren waren gewöhnlich Kriegsgefangene, Sklaven, zum Tode Verurteilte Verbrecher , die längst nicht immer unserer heutigen Kategorie des Schwerverbrechers zu zuordnen wären ; all diese wurden zur Gladiatur gezwungen. Allerdings schlugen auch immer wieder freie Männer, zeitweise aus allen Schichten, entweder aus materieller Not heraus oder aus Übermut die Laufbahn dieses mörderischen Faches ein. Auch manch ein Kaiser übte sich mit Gladiatorenwaffen. Kaiser Commodus (180-192) bestritt gar öffentlich viele Kämpfe mit Übungswaffen, privat wohl auch mit richtigen tödlichen Waffen, wobei klar sein dürfte, wer gewinnen durfte und wer nicht, wenn er überhaupt überleben wollte.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:51:24 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Dass die Zahl der Toten mit etwa der Hälfte der Teilnehmenden übereinstimmte scheint mir eher für Rom zuzutreffen und den dortigen unter kaiserlichen Vorsitz geführten großen Massenkämpfen unter Gladiatoren, bei denen weit mehr als nur die Hälfte der Beteiligten tot auf dem Platz zurückbleiben konnten, sowie den Gladiatorenzweikämpfen, welche nach wie vor bei Begräbnisfeierlichkeiten ihre nicht zuletzt religiöse Bedeutung beibehielten und zum Ziel das Opfer eines Menschen hatten. Allgemein ist mir jedoch wahrscheinlicher, dass die Zahl etwa bei 30-40 Prozent Ausfallquote liegen dürfte.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:11:06 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Gladiatoren wohnten normalerweise in Kasernen, die gleichzeitig das Trainingscamp, die Fechtschule, darstellten. Es gab wohl in allen Provinzen solche Anstalten, bekannt sind neben Rom Schulen u.a. in Capua, Pompeji, Präneste, Pergamon und Alexandria. Die Einrichtung, die in Pompeji ausgegraben worden ist, umfaßt einen Platz von 56 m auf 45 m, eine große Halle, eine entsprechende Küche, 71 kleine finstere Zimmer (3m auf 4m) und ein Gefängnis, in dem man nicht stehen, fast nur liegen konnte. Die Oberaufsicht dieser Schulen hatten hohe oder höhere Beamte inne. Sie waren von Soldaten streng bewacht. Es gab auch freie Unternehmer in den Provinzen, die Fechtschulen betrieben. In Rom selbst fanden sich vier verschiedene kaiserliche Ausbildungszentren.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:56:31 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Letztlich summieren sich die Toten (ohne die Kriegstoten an den Fronten) in den öffentlichen Schauspielen ohnehin in die Hunderttausende, ja Millionen (Michael Grant), wenn man an die Jahrhunderte währende Zeit denkt und zu den größten Veranstaltungen sämtliche weit aus häufigeren mittleren und kleineren munera und Blutspiele in Circus und Arena und auf der Bühne im Gesamtreich hinzunimmt.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:12:49 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Am Tage vor den eigentlichen Gladiatorenkämpfen gab es eine Art Henkersmalzeit, die freie Mahlzeit (cena libera) genannt. An diesem Tage öffnete die Schule auch ihre Tore für größere Besuchermengen, auch Neugierige. Verwandte, Freunde verabschiedeten sich pro forma von ihren Lieblingen. Das von den Veranstaltern gespendete Essen war an diesem Tag luxuriös und den Kämpfern war es möglich zu schlemmen und schwelgen. Viele Tränen Flossen an diesem Tag, Testamente wurden gemacht, wohlhabende Freiwillige entließen zuweilen ihre eigenen Sklaven. Manche feierten, beteten, weihten sich ihren speziell verehrten Göttern (etwa Mars, Diana, Herkules, Victoria, Fortuna, Nemesis u.a. etwa Christen, sie feierten ein letztes Liebesmahl), andere hielten sich im Zaum, um für den entscheidenen Tag körperlich fit zu bleiben, wieder andere saßen von Todesahnungen geplagt stumm und in sich gekehrt da. Freiwillige konnten sich auch jetzt noch von der Verpflichtung des Kämpfens freikaufen.

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