Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 48, davon 47 (97,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (45,83%)
Durchschnittliche Textlänge 430 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,313 Punkte, 18 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.5. 2000 um 17:34:50 Uhr schrieb
Menstruation über Gladiator
Der neuste Text am 7.9. 2025 um 17:11:16 Uhr schrieb
Stefan über Gladiator
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 18)

am 30.7. 2021 um 19:09:50 Uhr schrieb
Eva und Maria über Gladiator

am 7.9. 2025 um 17:11:16 Uhr schrieb
Stefan über Gladiator

am 5.7. 2003 um 22:28:09 Uhr schrieb
hguoel über Gladiator

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gladiator«

Liamara schrieb am 29.5. 2000 um 18:47:13 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich mag Metzelfilme. Besonders schön war ja, dass vieles nur angedeutet wird in diesem Film. Denn, metzeln und Blut spritzen kann ja jeder. Es aber so verpacken, dass man nicht alles sieht und sich den Rest von dem Blut dazudenken muss, das können nur die guten Regisseure. Insofern war es vielleicht doch nicht so ein richtiger Metzelfilm. Auf jeden Fall ein Kostümschinken. Ich mag Kostümschinken. Und die Musik war gut, ob sie Dragan nun gefallen hat oder nicht.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:50:06 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Michael Grant spricht in seinem Werk `Gladiators´ davon, ohne restlos schlüssig Beweise anzuführen, dass etwa die Hälfte der ursprünglich in die Arena eingezogenen Kämpfer tot zurückblieb.

Mir erscheint diese Zahl aus zusammenfassend drei Gründen zu hoch.

1. Erstens, da solch ein Vorgehen nicht den ökonomischen Interessen der Veranstalter entsprochen haben wird, diese also lieber einen verwundeten oder einfach überwundeten Fechter später erneut einsetzen wollten. Wir sehen gerade in den Provinzen und außerhalb Roms oft Privatleute die Spiele ausgrichten und auch, dass die dortigen Beamten ihre weitgehend aus eigener Tasche finanzieren mußten. Sie waren daran interessiert gute Kämpfer zu zeigen, aber das hieß, diese mußten oftmals erst eine Ausbildung genossen haben. Es machte für diese Spielgeber keinen Sinn rettbares Potential zu opfern und bei den nächsten Spielen zu höheren Preisen gute Fechter neu zu erwerben.

2. Zweitens, auch das Publikum dürfte neben der Sucht Blut fließen zu sehen, was ohnehin geschah, erstrangig daran interessiert gewesen sein einen guten Kampf zu sehen, als dass am Ende unbedingt einer der Kämpfer tot zurückbleiben sollte. Gerade weil es über Leben und Sterben quasi mitentschied, sich in gewisser Weise als in einer gottgleichen Position erlebte, entschied es in zwei Richtungen und bewertete die einzelnen Kämpfe nach bestimmten festen Kriterien, und die Gladiatoren selber wußten das ebenso, darin lag eine weitere Überlebenschance für sie. Kämpfte einer ordentlich und gab sich sichtlich Mühe, verlangte man nicht nach seinen Tod, das Publikum brachte vielmehr seine Tücher mit, um sie zu schwenken. Bei aller Grausamkeit und allem Blutdurst der Zuschauer sprach auch ihr Bedürfnis zu verschonen. Es starben ja genug vor ihren Augen an ihren Verletzungen oder direkt im Kampfgeschehen, so dass mir eher wahrscheinlich ist, das vielmehr hoffnungslos Verletzte und auffällig zaghafte Kämpfer geopfert wurden, aber potentiell wieder einsetzbare und wacker gefochten habende einer eindeutigen Tendenz nach eher geschont wurden, besonders in den kleineren provinziellen Fechterspielen, aber nicht nur dort.

3. Drittens spricht zum Beispiel der Grabstein des Flamma eine andere Sprache. Ist er doch in einem Drittel seiner 38 Kämpfe nicht Sieger gewesen.

Liamara schrieb am 31.5. 2000 um 08:41:22 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich denk mir mal, so ein Gladiator, der hatte es ganz schön schwer. Der Held der Massen werden und dabei immer in Gefahr, von einem Löwen verspeist zu werden oder von einem anderen Gladiator hinterrücks aufgespiesst. Und dazu noch darauf angewiesen, eventuell von der Gnade des Unterdrückers zu leben. Wenn der Cäsar den Daumen hoch hält: juchu, wir dürfen noch einen Tag weiter leben, bis zum nächsten Kampf! Wenn der Daumen allerdings runtergeht, oh je, oh je...

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:51:24 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Dass die Zahl der Toten mit etwa der Hälfte der Teilnehmenden übereinstimmte scheint mir eher für Rom zuzutreffen und den dortigen unter kaiserlichen Vorsitz geführten großen Massenkämpfen unter Gladiatoren, bei denen weit mehr als nur die Hälfte der Beteiligten tot auf dem Platz zurückbleiben konnten, sowie den Gladiatorenzweikämpfen, welche nach wie vor bei Begräbnisfeierlichkeiten ihre nicht zuletzt religiöse Bedeutung beibehielten und zum Ziel das Opfer eines Menschen hatten. Allgemein ist mir jedoch wahrscheinlicher, dass die Zahl etwa bei 30-40 Prozent Ausfallquote liegen dürfte.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:11:06 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Gladiatoren wohnten normalerweise in Kasernen, die gleichzeitig das Trainingscamp, die Fechtschule, darstellten. Es gab wohl in allen Provinzen solche Anstalten, bekannt sind neben Rom Schulen u.a. in Capua, Pompeji, Präneste, Pergamon und Alexandria. Die Einrichtung, die in Pompeji ausgegraben worden ist, umfaßt einen Platz von 56 m auf 45 m, eine große Halle, eine entsprechende Küche, 71 kleine finstere Zimmer (3m auf 4m) und ein Gefängnis, in dem man nicht stehen, fast nur liegen konnte. Die Oberaufsicht dieser Schulen hatten hohe oder höhere Beamte inne. Sie waren von Soldaten streng bewacht. Es gab auch freie Unternehmer in den Provinzen, die Fechtschulen betrieben. In Rom selbst fanden sich vier verschiedene kaiserliche Ausbildungszentren.

Einige zufällige Stichwörter

Schwachstelle
Erstellt am 26.1. 2007 um 01:46:40 Uhr von Bob, enthält 7 Texte

witchboard
Erstellt am 12.4. 2002 um 01:23:02 Uhr von fanaticus, enthält 14 Texte

Hyperkubus
Erstellt am 26.10. 2003 um 17:08:51 Uhr von adsurb, enthält 6 Texte

Englischlehrer
Erstellt am 27.1. 2001 um 21:15:09 Uhr von Stalin, enthält 18 Texte

sowieso
Erstellt am 11.3. 2001 um 20:30:13 Uhr von überhaupt, enthält 29 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0273 Sek.