Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 48, davon 47 (97,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (45,83%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 29.5. 2000 um 17:34:50 Uhr schrieb
Menstruation über Gladiator
Der neuste Text am 7.9. 2025 um 17:11:16 Uhr schrieb
Stefan über Gladiator
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 18)

am 11.10. 2020 um 13:44:26 Uhr schrieb
Christine über Gladiator

am 11.10. 2020 um 13:27:18 Uhr schrieb
Christine über Gladiator

am 15.1. 2024 um 16:49:59 Uhr schrieb
gerhard über Gladiator

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Gladiator«

Liamara schrieb am 29.5. 2000 um 18:47:13 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich mag Metzelfilme. Besonders schön war ja, dass vieles nur angedeutet wird in diesem Film. Denn, metzeln und Blut spritzen kann ja jeder. Es aber so verpacken, dass man nicht alles sieht und sich den Rest von dem Blut dazudenken muss, das können nur die guten Regisseure. Insofern war es vielleicht doch nicht so ein richtiger Metzelfilm. Auf jeden Fall ein Kostümschinken. Ich mag Kostümschinken. Und die Musik war gut, ob sie Dragan nun gefallen hat oder nicht.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:12:49 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Am Tage vor den eigentlichen Gladiatorenkämpfen gab es eine Art Henkersmalzeit, die freie Mahlzeit (cena libera) genannt. An diesem Tage öffnete die Schule auch ihre Tore für größere Besuchermengen, auch Neugierige. Verwandte, Freunde verabschiedeten sich pro forma von ihren Lieblingen. Das von den Veranstaltern gespendete Essen war an diesem Tag luxuriös und den Kämpfern war es möglich zu schlemmen und schwelgen. Viele Tränen Flossen an diesem Tag, Testamente wurden gemacht, wohlhabende Freiwillige entließen zuweilen ihre eigenen Sklaven. Manche feierten, beteten, weihten sich ihren speziell verehrten Göttern (etwa Mars, Diana, Herkules, Victoria, Fortuna, Nemesis u.a. etwa Christen, sie feierten ein letztes Liebesmahl), andere hielten sich im Zaum, um für den entscheidenen Tag körperlich fit zu bleiben, wieder andere saßen von Todesahnungen geplagt stumm und in sich gekehrt da. Freiwillige konnten sich auch jetzt noch von der Verpflichtung des Kämpfens freikaufen.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:50:06 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Michael Grant spricht in seinem Werk `Gladiators´ davon, ohne restlos schlüssig Beweise anzuführen, dass etwa die Hälfte der ursprünglich in die Arena eingezogenen Kämpfer tot zurückblieb.

Mir erscheint diese Zahl aus zusammenfassend drei Gründen zu hoch.

1. Erstens, da solch ein Vorgehen nicht den ökonomischen Interessen der Veranstalter entsprochen haben wird, diese also lieber einen verwundeten oder einfach überwundeten Fechter später erneut einsetzen wollten. Wir sehen gerade in den Provinzen und außerhalb Roms oft Privatleute die Spiele ausgrichten und auch, dass die dortigen Beamten ihre weitgehend aus eigener Tasche finanzieren mußten. Sie waren daran interessiert gute Kämpfer zu zeigen, aber das hieß, diese mußten oftmals erst eine Ausbildung genossen haben. Es machte für diese Spielgeber keinen Sinn rettbares Potential zu opfern und bei den nächsten Spielen zu höheren Preisen gute Fechter neu zu erwerben.

2. Zweitens, auch das Publikum dürfte neben der Sucht Blut fließen zu sehen, was ohnehin geschah, erstrangig daran interessiert gewesen sein einen guten Kampf zu sehen, als dass am Ende unbedingt einer der Kämpfer tot zurückbleiben sollte. Gerade weil es über Leben und Sterben quasi mitentschied, sich in gewisser Weise als in einer gottgleichen Position erlebte, entschied es in zwei Richtungen und bewertete die einzelnen Kämpfe nach bestimmten festen Kriterien, und die Gladiatoren selber wußten das ebenso, darin lag eine weitere Überlebenschance für sie. Kämpfte einer ordentlich und gab sich sichtlich Mühe, verlangte man nicht nach seinen Tod, das Publikum brachte vielmehr seine Tücher mit, um sie zu schwenken. Bei aller Grausamkeit und allem Blutdurst der Zuschauer sprach auch ihr Bedürfnis zu verschonen. Es starben ja genug vor ihren Augen an ihren Verletzungen oder direkt im Kampfgeschehen, so dass mir eher wahrscheinlich ist, das vielmehr hoffnungslos Verletzte und auffällig zaghafte Kämpfer geopfert wurden, aber potentiell wieder einsetzbare und wacker gefochten habende einer eindeutigen Tendenz nach eher geschont wurden, besonders in den kleineren provinziellen Fechterspielen, aber nicht nur dort.

3. Drittens spricht zum Beispiel der Grabstein des Flamma eine andere Sprache. Ist er doch in einem Drittel seiner 38 Kämpfe nicht Sieger gewesen.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 17:18:39 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Alles begann unter Musikbegleitung mit dem Einzug der Gladiatoren in einer Parade. Dieses geschah dergestalt, dass die Gladiatoren in Wagen auf den Kampfplatz einfuhren oder auf Pferden einritten oder zu Fuß einmarschierten. Sodann stiegen die Berittenen von ihren Pferden, andere entstiegen ihren Wagen. Und alle zeigten sich in der Arena rund-marschierend in ihren glänzenden Uniformen mit ihren purpurfarbenen, goldbestickten Umhängen ..., gefolgt von Sklaven, die ihre Waffen und Rüstungen trugen. Vor der kaiserlichen Loge oder der Loge des provinziellen Veranstalters blieben sie stehen und riefen ihren Gruß. Zum Kaiser : »Ave, Imperator morituri te salutant!« (Heil dir, Imperator, die Todgeweihten grüßen dich!). Der Kaiser gab sein Zeichen. Daraufhin zog die Parade wieder aus der Arena oder dem Circus.

tedin schrieb am 1.2. 2002 um 18:05:11 Uhr zu

Gladiator

Bewertung: 1 Punkt(e)

Die Gladiatoren waren gewöhnlich Kriegsgefangene, Sklaven, zum Tode Verurteilte Verbrecher , die längst nicht immer unserer heutigen Kategorie des Schwerverbrechers zu zuordnen wären ; all diese wurden zur Gladiatur gezwungen. Allerdings schlugen auch immer wieder freie Männer, zeitweise aus allen Schichten, entweder aus materieller Not heraus oder aus Übermut die Laufbahn dieses mörderischen Faches ein. Auch manch ein Kaiser übte sich mit Gladiatorenwaffen. Kaiser Commodus (180-192) bestritt gar öffentlich viele Kämpfe mit Übungswaffen, privat wohl auch mit richtigen tödlichen Waffen, wobei klar sein dürfte, wer gewinnen durfte und wer nicht, wenn er überhaupt überleben wollte.

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