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am 18.4. 2001 um 19:27:01 Uhr schrieb Willard
über putzen |
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am 18.10. 2025 um 08:43:56 Uhr schrieb Schmidt
über putzen |
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am 29.11. 2005 um 13:31:29 Uhr schrieb Lena über putzen
am 18.10. 2025 um 08:43:56 Uhr schrieb Schmidt über putzen
am 9.2. 2005 um 16:47:08 Uhr schrieb ich über putzen
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Putzen«
tootsie schrieb am 23.11. 2007 um 14:25:37 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Gestern habe ich mir eine Flasche Wein gekauft. Donnerstag ist der hässlichste Tag der Woche. Zuviel Stress. Ich habe also drei Gläser Wein vernichtet und angefangen, die Küche und das Bad zu putzen. Muhammad war entzückt - aber er hat gar nicht mitgekriegt, dass ich fett beschwippst war! Jedenfalls ertrage ich Hausarbeit nur betrunken: sie ist langweilig, unkreativ, belastend, nutzlos und vor allem lästig! Wenn man aber getankt hat, geht alles wie von allein: mp3-player an, Putzeimer füllen und wischen, wischen, wischen. Die Kalkkruste an der Duschkabine löst sich unter dem Angriff aggresiver Essigsäure in Wohlgefallen auf, und die erschlagenen Mücken eines ganzen Sommers verschwinden auch ohne jeden Rückstand. Danach kommt die Ernüchterung. Dann das Abendessen. Dessen Zubereitung in deiner keimfreien Küche irgendwie keinen Spaß machen will, weil die sympathische Patina aus Wasserflecken fehlt...
tootsie schrieb am 27.8. 2009 um 22:35:58 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Putzen. Der Kampf gegen den Staub. Sicher, meine Unterkunft ist klein, und das Linoleum macht weniger Arbeit als manch anderer Bodenbelag. Darum lasse ich das Meckern sein und beschränke mich aufs Wundern. Wo kommt der ganze Staub her? Staub, Staub, immer nur Staub. Er lagert sich ab auf Regalen, auf Büchern, auf Pflanzen... Materie am falschen Platz. Ich habe eben nochmal gewischt, weil mir danach war, und mein Zimmer war gewiss nicht dreckig im herkömmlichen Sinne... Und wie ich mit dem Mopp so über das Linoleum gehe, wird das Wasser immer dunkler und dunkler... Woher kommt das Zeug? Sicher, Hautschuppen... Hornhaut, die abschilfert und mit der Körperwärme nach oben gerissen wird, um sich dann in Ecken und Winkeln anzusammeln. Pollen, der durch das gekippte Fenster hereinweht. Zeug halt...
Krümel vom Brot, Krümel von Erdnüssen, Haare und Härchen; ein Film aus staubiger Materie, die an den Füßen kleben bleibt, wenn sie nicht beizeiten in warmem Wasser gelöst und in einen Wischeimer getaucht wird. Und das Wasser, das dann der Kanalisation anheim fällt, ist schwarz, schwarz, schwarz von all der Entropie, die letztlich das Vergehen von Zeit markiert.
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