>Info zum Stichwort Mondlandung | >diskutieren | >Permalink 
biologisches Endgerät schrieb am 26.4. 2026 um 11:03:39 Uhr über

Mondlandung

immerhin hat sich seit meinem elften Lebensjahr in dem ich zum allerersten mal einen ganzen Vormittag die Schule schwänzte weil man meinen Antrag auf besonderen Ausgang in die Nachbarstadt Mainz zum Zwecke der Besichtigung oder gar Teilnahme am Vortrag des tatsächlich physisch völlig anwesend erscheinenden ersten mannes der Menscheit der je den Mond mit Schuhen von egal betrat, Armstrong hieß der Mann und ich hatte am vierten Luli 1969 gebannt nachts vor dem Bildschirm zugebracht mit den Eltern auf meine Initiative, wir durften kein fernseh abends nach acht, aber in dieser nacht wirkten meine unglaublichen Überredungskünste den Eltern gegenüber, das kannst du uns nicht verbieten, das ist ein historischer Moment, und sie ließen sich ja auch selbst anstecken davon und mein kleines Geschwister Michael war auch auf der grünen Kautsch vor dem fernseh. Und dann kam dieser berühmte Mann in die Rheingoldhalle nach mainz und hielt einen Vortrag. Wie gesagt, die Schule gab uns/mir nicht frei, ich war einer der oder der Initiator dieses Ausflugs, überredete einen Zweiten, wahrscheinlich den van Look, mitzukommen, mitzuschwänzen, den Armstrong sehen, ein Autogramm würden wir doch mindestens holen, das zog, da kam er mit, überzeugen konnte ich sehr sehr gut in diesem Alter. Schließlich hatte ich drei jüngere als Übungspartner zu hause den gesamten Tag. Und eine sehr sture Mutter. Ich bekam das Autogramm. Wir sahen den Armstrong nicht waren aber in seinem Hotel, dem Hilton an der reception wo eine jüngere Frau oder ein mittelalter Mann ich weiß es nicht, ich glaube es war ein Mann, aber ein freundlicher, das ist man normalerweise nicht gewohnt daß Erwachsene wenn sie von Kindern um etweas gebeten werden freundlich antworten und weiterhelfen, das war man ich gar nicht gewohnt aber wenn man unbedingt etwas wollte, wir wollten ein Autogramm von Neill Armstrong dem ersten Mann auf dem Mond und zwar am besten sogar persönlich und waren in Mainz an der Hotelrezeption des Hilton kurz nachdem seinem Vortrag in der Rheingoldhalle. Der rezeptionist sagte, der Herr Armstrong ist zur Zeit nicht im Haus, aber Ihr könnt ihm gerne eine Nachricht hinterlassen und reichte uns ein halbes Blatt papier und einen Stift, ich weiß nicht ob Kuli oder Bleistift, Füller ham die ja nicht an Hotelrezeptionen. Jedenfalls schrieb ich nach kurzer beratung mit dem vermutlich van Look, Seher geehrter Herr Armstrong, wir haben die Schule geschwänzt heute vormittag um Ihnen zu begegnen und um ein Autogramm zu bekommen. Wior bewundern Sie sehr. Wir sind zwei Schüler von elf Jahren die in der Nachbarstadt Wiesbaden zur Schule gehen. Mit freundlichen Grüßen. Wr haben das an der Hotelrezeption im Hilton Mainz hinterlegt. Und fuhren zurück, ungewiss ob das helfe. Tatsächlich kam nur wenige Wochen später ein großer hellbrauner Briefumschlag aus Amerika bei uns an mit meiner vollständigen ausgeschriebenen Adresse und einem DinA 4 großen Photographie von einem jungen Astronauten der unter einem Arm seinen Helm trägt und lächelt und quer über das Photo stand mit einem glaube schwarzem Filzstift geschrieben, „To Matthias Schmidt, with best wishes, Neill Armstrong“. Das ist keines dieser vielfach kursierenden Fake-Kopie-Autogramme.


   User-Bewertung: /
Bedenke: Uninteressante und langweilige Texte werden von den Assoziations-Blaster-Besuchern wegbewertet!

Dein Name:
Deine Assoziationen zu »Mondlandung«:
Hier nichts eingeben, sonst wird der Text nicht gespeichert:
Hier das stehen lassen, sonst wird der Text nicht gespeichert:
 Konfiguration | Web-Blaster | Statistik | »Mondlandung« | Hilfe | Startseite 
0.0153 (0.0091, 0.0049) sek. –– 976937506