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Bewertung: 6 Punkt(e)Der Strich auf dem Grabstein zwischen zwei Jahreszahlen... Steht er für ein ganzes Leben zwischen Geburt und Tod?
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| Der erste Text | am 27.8. 2001 um 13:25:46 Uhr schrieb Kanal über - |
| Der neuste Text | am 19.11. 2022 um 22:40:01 Uhr schrieb Am über - |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 184) |
am 27.2. 2007 um 21:48:11 Uhr schrieb
am 23.11. 2006 um 09:44:54 Uhr schrieb
am 1.1. 2004 um 14:51:17 Uhr schrieb |
Der Strich auf dem Grabstein zwischen zwei Jahreszahlen... Steht er für ein ganzes Leben zwischen Geburt und Tod?
Der Bindestrich wollte so gern ein Gedankenstrich sein, war aber viel zu kurz dazu. Gerade als er vor lauter Gram seinem Leben ein Ende setzen wollte, gesellte sich ein zweiter Bindestrich zu ihm -- derart nebeneinandergestellt hielt sie der leicht kurzsichtige Herr K. für einen Gedankenstrich.
Die klassische Typografie kennt jede Menge »-«.
Es gibt den Bindestrich, auch Divis genannt, der für Koppelungen und Trennungen genutzt wird. Auf der Tastatur sind Divis und Minuszeichen identisch.
Im Bleisatz lagen noch zwei verschiedene Typen dafür im Setzkasten -- beide ein Viertelgeviert breit. Auch einigen ausgestorbenen traditionellen Satzsystemen war das Minuszeichen noch bekannt. Das Minuszeichen war etwas kürzer und besaß eine etwas höhere Strichstärke als das Divis. Es stand nahezu auf der Höhe der Mittellänge.
Die »-«-Taste erzeugt ein Zeichen, das dem Divis fast vollständig entspricht -- entsprechende Schrift vorausgesetzt.
Eine noch häufig gebrauchliche Form des »-« ist der Gedankenstrich. Es gibt die Erscheinungsformen » - « und » -- «.
In den Printmedien wird er oft noch in seiner klassischen Form gepflegt. Er besitzt ca. 180% (Halbgeviert plus Fleisch) der Breite des Divises und bewegt sich in der Vertikalen -- wie auch das Divis -- etwa auf einer Höhe von 80% der Strecke zwischen Unter- und Mittellänge. Auch dort wird er von einem Leerzeichen oder einem Viertelgeviert an- und abgeführt.
Der Gedankenstrich übernimmt inzwischen fast vollständig die Aufgaben eines nahezu ausgestorbenen Zeichens: Dem Streckenstrich, auch Geviertstrich genannt.
Manchmal, heimlich, benutze ich in XPress an gegebener Stelle noch einen Geviertstrich.
Um dann zu erkennen, dass das Ding in modernen Publikationen meist albern wirkt.
Dieses Zeichen hat mich damals mehr interessiert als heute. Es hat einfach nicht mehr den Zauber wie damals, als es noch unentdeckt war.
Minus. Das Gegenteil zu +
Oder aber ein einfacher Strich. Er kann Silben trennen, wenn die Zeile nicht ausreicht für ein läng-
eres Wort, oder zur optischen Aufwertung einer Stichpunktliste beitragen.
- Minus
- Bindestrich
- Stichpunktstrich
ein gedankenstrich - wie schön. soll er zum denken anregen, oder etwas gedachtes mitteilen? denk mal drüber nach - könnte interessant sein!
Wäre Gedenkenstrich nicht eine viel angemessenere Bezeichnung für dieses permanent unterschätzte und mißachtete Satzzeichen, das jeodch mit so stoischer Genügsamkeit all unsere wichtigsten Gedanken begleitet und sie so zuverlässig von all dem Müll abschirmt, der einem Menschen so tagtäglich durch den Kopf gehen kann? -Na?
Die meisten Leute kennen heute leider nicht mehr den Unterschied zwischen einem Bindestrich und einem Gedankenstrich...
Aber früher haben die Leute das bestimmt auch nicht gewusst.
Für einen Bindestrich - drücke »Minus«
Für einen Gedankenstrich - drücke »Alt« und »0150«
für einen langen Gedankenstrich - drücke »Alt« und »0151«
ACHTUNG: Funktioniert nicht bei Nichtproportionalschriften wie zum Beispiel Courier!!!
Ohne den Gedankenstrich würde ich wohl ein echtes Problem haben.
Da ich - wenn ich schreibe - immer recht nah an der natürlichen Sprechweise eines Menschen (meistens meiner eigenen) bleibe, habe ich einen sehr hohen Gedankenstrichverbrauch.
Ich kann nicht schriftstellerisch tätig sein ohne den Gedankenstrich! *dramatischausruf*
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