Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 27, davon 26 (96,30%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 12 positiv bewertete (44,44%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.3. 2001 um 09:21:42 Uhr schrieb
einer über Prosecco
Der neuste Text am 25.1. 2013 um 11:26:35 Uhr schrieb
verda über Prosecco
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 10)

am 1.10. 2002 um 21:53:09 Uhr schrieb
Rita über Prosecco

am 1.12. 2005 um 14:53:13 Uhr schrieb
Das Arschloch über Prosecco

am 1.12. 2003 um 12:56:15 Uhr schrieb
Lysander Zoukani über Prosecco

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Prosecco«

mcnep schrieb am 17.6. 2004 um 00:01:28 Uhr zu

Prosecco

Bewertung: 2 Punkt(e)

Prosecco ist der Name einer italienischen Traubensorte. Die kann natürlich auch 'still' ausgebaut werden, ist aber vor allem durch ihre Verwendung für Sekt bekannt geworden. Der auf deutsche Verbraucher etwas schal wirkende Prickel ist die Ausbaustufe 'Frizzante' die weltweit zumeist das höchste der Gefühle angeht, was den Kohlensäureanteil eines Getränks betrifft. Die Deutschen mit ihrer Vorliebe für grobkörnigen Sprudelso nannte mein Vater das stark perlende Wasser – überschäumendes Bier und rülpsertreibende Schaumweine sind weltweit eine ziemliche Insel. Umso erstaunlicher, daß (parallel zum Vordringen der Medium–Mineralwässer) der oft etwas fifty-fifty anmutende Prosecco sich bei uns solcher Beliebtheit erfreut; Aldi etwa verkauft im Jahr mehr ProseccoSchaumwein, als in Italien produziert wird, sogar in Baumärkten ist es inzwischen gang und gäbe, zu Spachtel und Schrauben eine Palette Prosecco anzubieten. Überhaupt ist Deutschland Spitzenreiter im Prokopfverbrauch von Schaumweinen, einzige Ausnahme: Der Champagner, der bei uns eher unterdurchschnittlich oft getrunken wird. Einfacher ausgedrückt: Der Deutsche liebt alles, was prickelt und billig ist.

Sauerkrautkoch schrieb am 24.11. 2010 um 09:53:46 Uhr zu

Prosecco

Bewertung: 1 Punkt(e)

Prosecco, der Inbegriff für Möchtegern-Kunstexperten, die sich auf einer Vernissage treffen, ihre asymmetrischen, bunten Plastikbrillen auf der Nase zurechtrücken, auf Bilder starren, die sie nicht verstehen, um dann den Satz »Uhm, aha, ja...« auszustoßen, was übersetzt soviel bedeutet wie: »Ich habe keine Ahnung, was das alles soll und eigentlich ist das Bild gequirlte Kacke, aber ich tue so, als hätte ich Kunstverständnis, damit ich intellektuell wirke

Es ist ohnehin so, dass solche Geschmacksbekundungen wie »Das ist interessant« oder »Ich finde das spannend« oder »Der Künstler X stellt dies oder jenes 'in Fragestets nur das eine bedeuten: Wir stehen hier vor einem nichtssagenden Haufen Scheiße, das zur Kunst erklärt wurde. Denn würde man nicht vor einem Haufen gemalte Scheiße stehen, würde man vielmehr echte, ehrliche Begeisterung vernehmen, wie etwa »Das ist sooo geiloder »Voll der Hammer!«.

Letztere Sätze vernimmt man zumeist außerhalb der Schrägbrillen-Träger-Pastell-Seidenschal-Gesellschaft, nämlich vom normalen Volk. Ich traue einer Säufernase von der Kneipe um die Ecke mehr künstlerischen Sachverstand zu als einem Yoko Ono oder Karl Lagerfeld Verschnitt auf einer Prosecco-Vernissage. Die Säufernase mag zwar nicht über den Jargon verfügen und sich nicht hochgestochen ausdrücken, aber echte Intuition und Gefühle sind eben echt, während hochgestochenes Gesabbel nur ein Blender ist.

Chris schrieb am 18.3. 2001 um 01:16:12 Uhr zu

Prosecco

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ist es eine Sekt-Art? Auf jeden Fall schmeckt es sehr ähnlich. Der Unterschied ist ja auch egal. Hauptsache ist der Name und der Geschmack.

Hamlet Hamster schrieb am 6.9. 2005 um 09:35:34 Uhr zu

Prosecco

Bewertung: 1 Punkt(e)

In den 70ern galt das Steak als »hippes« Muß. In den 80ern arbeitete sich langsam aber sicher der Lachs in das übergeordnete Bewußtsein der essenden Öffentlichkeit. Prosecco genießt seit Mitte der 90er einen ähnlich unangenehmen Status. Stellen wir uns nun einen verschwitzten Münchner vor, der zu vorgerückter Stunde im Club noch ein »Flascherl Prosecco« ordert, dann wissen wir auch warum.

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