Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Geduld«
namensindschallundrauch@der-nachtmensch.de schrieb am 6.9. 2002 um 19:00:12 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Baby, I've been waiting,
I've been waiting night and day.
I didn't see the time,
I waited half my life away.
There were lots of invitations
and I know you sent me some,
but I was waiting
for the miracle, for the miracle to come.
...
Ah baby, let's get married,
we've been alone too long.
Let's be alone together.
Let's see if we're that strong.
Yeah let's do something crazy,
something absolutely wrong
while we're waiting
for the miracle, for the miracle to come.
When you've fallen on the highway
and you're lying in the rain,
and they ask you how you're doing
of course you'll say you can't complain --
If you're squeezed for information,
that's when you've got to play it dumb:
You just say you're out there waiting
for the miracle, for the miracle to come.
leonard cohen
ottmar01 schrieb am 14.2. 2001 um 14:55:45 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Ein Weiser wurde einmal gefragt, ob er angesichts der schwierigen Zeiten keine Angst vor der Zukunft hätte. Der Weise antwortete: »Dafür habe ich keine Zeit. Ich nehme mir keine Zeit für Angst. Dafür nehme ich mir Zeit für Zuversicht, Hoffnung, Staunen, Ruhe, Vertrauen, Liebe, Zufriedenheit, Gesundheit, Glück, Freude und für meine Freunde. Ich nehme mir Zeit für die wirklich wichtigen Dinge beim Leben.«
Mcnep schrieb am 27.8. 2001 um 08:11:03 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Mittelhochdeutsch gedult, gedulde, althochdeutsch gidult, angelsächsisch githuld aus westgotisch gathuldi, femininum 'Geduld', auch im altenglischen gethyld, ti-Abstraktum zu gotisch thul-æ, schwaches Verb 'dulden' in gotisch thulan, altnordisch thola, altenglisch tholian, angelsächsisch tholon, thol(o)ian, althochdeutsch tholen, dolen. Die Ableitung muß alt sein, da sie das verbale Suffix nicht übernimmt. Das Verb geht zurück auf das indogermanische tel/tla 'tragen' im Sinne von ertragen, vergleiche lateinisch tollere, 'aufheben, tragen', lateinisch tolerare 'ertragen', griechisch tlenai 'ertragen'.
Kluge, Etymologisches Wörterbuch 1989; S.250
孔夫子 schrieb am 30.4. 2026 um 21:48:41 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Ob ich Geduld habe? Ganz bestimmt hab ich die. Musste nämlich warten. Und zwar richtig lange. Über zwanzig Jahre, in echt. Also wirklich. Wisst ihr, da war ich nämlich das erste Mal in Gottwaldov, und weil ich dort noch nie war, wusste ich auch nicht, was es dort so alles gibt. Aber vorsichtshalber war ich ja vorbereitet, und da seh ich dort beim Rumstöbern so Winzlinge, die aber bissel anders aussahen als die EU- genormten Winzlinge von zu Hause. Ich also ein paar von den Winzlingen eingesackt und eingepackt. Ja, es ist gerade zunehmender Mond und zuhause setz ich die Winzlinge in die Nesseln. Mal schauen, was so wird, weil mit den modernen Flitzern zwei Jahre zuvor aus Monaco hats ja auch prima geklappt, die kennt jetzt jeder hier. Und was soll ich sagen, die Winzlinge wuchsen wirklich gut an, und ich hatte schon die Vermutung (oder war es sogar die Hoffnung), dass sie zu Svits heranwachsen, weil sie diesen mit jeder Mauser immer ähnlicher wurden. Und schließlich wurde ich wirklich mit prachtvollen Svits belohnt, die mich mit ihrem Glanz erfreuten. Aber ich hatte auch die Vermutung, nur so eine Vermutung, dass die Svits ganz anders als die wilden Zipfelchen oder die Grünlilien zweijährig waren, und siehe da, im Jahr darauf war nix. Also kein einziges Svit! Entweder hatte es nicht geklappt, oder es stimmte meine Vermutung mit der Zweijährigkeit. Zum Glück hatte ich damals wieder in Gottwaldov zu tun und konnte sicherheitshalber einen neuen Schwung Winzlinge organisieren, mit denen ich genauso verfuhr wie im Jahr zuvor. Na, und im nächsten Jahr gab es wirklich Svits, wo ich sie hingetan hatte, nicht viele, aber verlässlich. In den nächsten Jahren verschlug es mich immer mal wieder nach Gottwaldov und da brachte ich auch Svits auf die Alm gegenüber, wo sie sogar noch besser gediehen. Seit der Antike hat es hier nie Svits gegeben, aber nach den ganzen Jahren sind richtig viele dort. Aber an der Zellerstraße, wo ich auch mal welche hingetan habe, hat der Wald alles überwuchert, da sind die Svits vermutlich verschwunden. Und weil man nie weiß, ob wo was hingebaut oder weggemacht wird, habe ich neulich welche von der Alm gegenüber in den Riedewald gebracht. In frühestens zwei Jahren werd ich wissen, obs geklappt hat. Es ist nämlich so, dass ich beruflich nicht mehr so nach Gottwaldov komme und daher auf meine Svits, die schon da sind, ausweichen muss. Ein paar hab ich auch in den Park und ins Gewerbegebiet getan, mal schauen. Auch wenn ich keine seh, werde ich vielleicht von ihnen hören, so in zwei Jahren vielleicht. Es ist ja auch schön, immer ein oder zwei Svits zuhause zu haben, sofern es die Witterung zulässt. Sie erfreuen mich nicht nur mit ihrer Pracht, sondern sie schulen auch meine Geduld…
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