Schublade
Bewertung: 2 Punkt(e)
in diese schublade kommst du jetzt rein.
aus dieser schublade kommst du nicht mehr raus.
in dieser schublade bleibst du drin.
bis der schrank einen neuen besitzer hat.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 82, davon 80 (97,56%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 38 positiv bewertete (46,34%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 191 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,366 Punkte, 25 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 8.10. 1999 um 08:00:26 Uhr schrieb Liamara über Schublade |
| Der neuste Text | am 8.5. 2018 um 08:48:42 Uhr schrieb Ronny über Schublade |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 25) |
am 8.5. 2018 um 08:48:42 Uhr schrieb
am 16.2. 2003 um 21:13:33 Uhr schrieb
am 20.10. 2002 um 16:08:57 Uhr schrieb |
in diese schublade kommst du jetzt rein.
aus dieser schublade kommst du nicht mehr raus.
in dieser schublade bleibst du drin.
bis der schrank einen neuen besitzer hat.
Ich denke, daß Schubladen an sich unvermeidbar sind - sie reduzieren die Komplexität der Welt, der wir ohne sie recht hilflos und überfordert ausgeliefert werden.
Schubladendenken ist eine andere Sache - wer schubladendenkt, ist sich der Tatsache, daß Schubladen im Sinne von Wertsystemen, Lebensanschauungen usw. völlig willkürlich sind (es könnte immer auch andere Schubladen geben), noch nicht oder nicht mehr bewußt. Ersteres ist entschuldbar, letzteres einfach spießig.
GPhilipp schrieb:
Schubladen-Denken vermeiden
Find ich gut! Aber ziemlich schwierig.
Unsere ganze Wahrnehmung ist ja so eingerichtet, daß sie die Fülle der Eindrücke ordnet, und kategorisiert. Das ist wohl evolutionär Bedingt, da ja jedes Lebewesen darauf angewiesen ist etwas Gefährliches zu erkennen und vom Harmlosen oder sogar Nützlichen zu unterscheiden. Und das auch noch in Bruchteilen einer Sekunde. Unser normales wachbewußtes Denken kommt da gar nicht mit. Was uns an Wahrgenommenem Bewußt wird, ist schon gefiltert, kategorisiert und somit »Schubladisiert«! Und zwar nicht nur auf der evolutionären Ebene des Überlebens sondern auch und gerade durch ganz persönlich gefärbte, selektive Wahrnehmung. Es ist somit gar nicht so einfach dem Schubladen-Denken zu Entkommen!
Aber Es ist möglich und wichtig, da Es den Horizont weiter macht und den Weitblick fördert.
Eine Schublade ist grundsätzlich eine Einladung zur Schaffung eines kreativen Chaos!
Eine Schublade bietet die Möglichkeit Dinge zu sammeln, welche oberflächlich nichts miteinander zu tun haben, und diese dann je nach Bedarf hervorholen zu können.
Eine Schublade gibt eine bestimmte Ordnung vor, die sich der Anwender erst zu eigen macht, bevor er von ihr selbst beherrscht wird.
wenn Schubladen klemmen kann man auf den Führungsschienen Kernseife draufgeben, dann rutschen sie wieder. Daß man nie das findet was man gerade sucht, ist die Spezialität der Schubladen.
| Einige zufällige Stichwörter |
Gefasel
Gemeinsam-Fernsehen
ErstesMal
Schlangenfraß
Alk1
|