Schublade
Bewertung: 3 Punkt(e)wenn Schubladen klemmen kann man auf den Führungsschienen Kernseife draufgeben, dann rutschen sie wieder. Daß man nie das findet was man gerade sucht, ist die Spezialität der Schubladen.
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| Der erste Text | am 8.10. 1999 um 08:00:26 Uhr schrieb Liamara über Schublade |
| Der neuste Text | am 8.5. 2018 um 08:48:42 Uhr schrieb Ronny über Schublade |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 25) |
am 2.7. 2009 um 21:38:25 Uhr schrieb
am 8.5. 2018 um 08:48:42 Uhr schrieb
am 20.10. 2002 um 16:08:57 Uhr schrieb |
wenn Schubladen klemmen kann man auf den Führungsschienen Kernseife draufgeben, dann rutschen sie wieder. Daß man nie das findet was man gerade sucht, ist die Spezialität der Schubladen.
Wuzi wollte mich an dieser Stelle davon überzeugen, dass selbst meine Schubladen mit ein bisschen Kernseife nicht mehr klemmen würden. Das mag ja sein, dass Kernseife hilft. Aber nicht bei MEINEN Schubladen. Die klemmen nämlich nur, weil sie zu voll sind. Und weil sich der Kram darin ständig verhakt. Dann ist ja auch noch zu viel drin, weshalb die Böden regelmässig aus ihren Nuten springen (ich hab halt schlecht geleimt), und wenn sie das tun, kann man die darunter liegende Schublade schlecht öffnen, dann klemmt's eben.
GPhilipp schrieb:
Schubladen-Denken vermeiden
Find ich gut! Aber ziemlich schwierig.
Unsere ganze Wahrnehmung ist ja so eingerichtet, daß sie die Fülle der Eindrücke ordnet, und kategorisiert. Das ist wohl evolutionär Bedingt, da ja jedes Lebewesen darauf angewiesen ist etwas Gefährliches zu erkennen und vom Harmlosen oder sogar Nützlichen zu unterscheiden. Und das auch noch in Bruchteilen einer Sekunde. Unser normales wachbewußtes Denken kommt da gar nicht mit. Was uns an Wahrgenommenem Bewußt wird, ist schon gefiltert, kategorisiert und somit »Schubladisiert«! Und zwar nicht nur auf der evolutionären Ebene des Überlebens sondern auch und gerade durch ganz persönlich gefärbte, selektive Wahrnehmung. Es ist somit gar nicht so einfach dem Schubladen-Denken zu Entkommen!
Aber Es ist möglich und wichtig, da Es den Horizont weiter macht und den Weitblick fördert.
Ein Freund von mir hat mal in die Schublade des Lehrerpults gepißt. Am anderen Tag griff natürlich unserer Lateinlehrerin ins gelbe Naß, was ihr aber leider nichts ausmachte. Sie sei das - mit einem Mann, drei Söhnen und einem Hund - schließlich gewohnt ...
Ich wurde in eine Schublade gesteckt. Von meiner Familie. Und erst mit 37 Jahren habe ich es gemerkt und es tut verdammt weh, aus dieser Schublade herauszukriechen. Es fällt mir schwer, denn meine Familie beobachtet es und fängt an zu weinen. Soll ich wieder in meine Schublade zurückkriechen? Hört dann meine Familie auf mit weinen? Aber was ist dann mit meinen Tränen? Ich weiss es nicht
Ich denke, daß Schubladen an sich unvermeidbar sind - sie reduzieren die Komplexität der Welt, der wir ohne sie recht hilflos und überfordert ausgeliefert werden.
Schubladendenken ist eine andere Sache - wer schubladendenkt, ist sich der Tatsache, daß Schubladen im Sinne von Wertsystemen, Lebensanschauungen usw. völlig willkürlich sind (es könnte immer auch andere Schubladen geben), noch nicht oder nicht mehr bewußt. Ersteres ist entschuldbar, letzteres einfach spießig.
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