Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 175, davon 142 (81,14%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 33 positiv bewertete (18,86%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.2. 2000 um 18:37:26 Uhr schrieb
just an other one über Ossi
Der neuste Text am 9.9. 2026 um 07:57:23 Uhr schrieb
Wo bleibt die Zeit über Ossi
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 92)

am 4.10. 2015 um 00:41:36 Uhr schrieb
Olaffe der Affe über Ossi

am 20.6. 2025 um 15:49:11 Uhr schrieb
Werner Hachtzplauz über Ossi

am 1.10. 2025 um 21:48:00 Uhr schrieb
Westdeutscher Patriot über Ossi

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Ossi«

Peter K. schrieb am 5.11. 2007 um 19:41:18 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Ossi ist erst in der Zeit nach 1990 entstanden - sein Vorgänger war der »gelernte DDR-Bürger«, mir erinnerlich aus »Go-Trabbi-Go«, einer Wiedervereinigungsschnulze mit ... äh ... wie war noch mal der Vorname ? ... Sowieso Stumpf, diesem sächsischen Komiker von der Post.

Ähmja. Der gelernte DDR-Bürger war ein wirklich hochqualifizierter Typ, für den heute, wenn es ihn noch gäbe, die headhunter fünfstellige Summen erzielen könnten: Unter widrigsten Bedingungen hat er gelernt, nicht nur zu überleben, sondern sogar bescheidenen Wohlstand zu entfalten, der in seiner konsequenten Reduktion auf die fürs Leben wirklich wichtigen Dinge vorbildlich gewesen ist. Repressive Strukturen von hoher, gelegentlich sogar allerhöchster Brutalität verstand er, zu unterlaufen, und aus jedem Dreck noch eine neue Lichtmaschine für seinen Wartburg zusammenzulöten. Und bei alledem hat er noch nicht einmal seinen Humor und seine Lebensfreude verloren - im Gegenteil. Er hat es meisterhaft verstanden, auf der schmutzig-braunen Schaumkrone der V. Welle der Weltrevolution zu surfen, die Kunst erlernt, mit dem Teufel Schach zu spielen, bevor er ihn höchstselbst zum Teufel gejagdt hat. Das darf man auch nicht vergessen, daß die DDR-Bürger ihre Unterdrücker selbst in die Wüste geschickt haben, und nicht etwa »wir Wessies« ihnen die Demokratie gebracht hätten, so wie wir Wessies sie von den Amerikanern aufgezwungen bekommen haben.
Das Selbstbewußtsein, daß diese Menschen 89/90 hatten, kam nicht von ungefähr. Damals, für einen historisch kurzen Moment, da bestand Augenhöhe.

Doch dann, rasend schnell, wurde aus dem selbstbewußten DDR-Vernichter der Ossi. Viel zu schnell mußte er begreifen, daß blühende Landschaften nur auf Industriebrachen entstehen können, und die Abwicklung der sozialistischen Gesellschaft in 1/20 der Zeit erfolgte, die für ihre Entwicklung benötigt worden war. Verwirrt und zunehmend verängstig sah er, wie rings um ihn herum eine westdeutsche Kolonialherrschaft platz Griff, die ihm alles wegnahm: Autos, Geld und geile Weiber gab es nur noch für Besserwessis, dann aber gleich dutzendweise.

So herumgeschubst, bei jeder Gelegenheit seiner Inferiorität versichert, von einem Abstellgleis aufs nächste rangiert, künstlich überschuldet, von der Frau verlassen und den Kindern völlig entfremdet, der Nachbarschaften, Kollegialitäten, Freundschaften restlos entkleidet blieb ihm nichts als der Rückzug in sich selbst, hinter die unsympathische Schale des mißgünstigen, neidischen, undankbaren, verlogenen, unzuverlässigen, unfähigen Ossis.

Deutschland - eine Karriere !

Die Entstehung des Ossis hat zur Folge, daß die BRD heute mit etwa 10 Millionen schwerst therapiebedürftiger Menschen zu kämpfen hat, für die natürlich unter Gesundheitsreformbedingungen niemals ausreichende Therapieplätze geschaffen werden können. So kippt man halt diverse Drogen, vornehmlich Alkohol über dieses Land, und hofft, daß sie wenigstens ruhiggestellt bleiben.

Denn der Ossi, der da aufbegehrte, wäre kein Ossi mehr, sondern wieder ein gelernter DDR-Bürger (oder das, was davon übrigblieb, nach 15 Jahren Ossitum). Nur der Ossi schwärmt davon, daß nicht alles schlecht war, an der DDR - besönnen sich die gelernten DDR-Bürger wieder auf sich selbst, dann würden sie hingehen, die Beitrittserklärung von 1990 gerichtlich anfechten, die Wessis rausschmeissen, und ihren Dreck wieder alleene machen ... und dabei käme dann wahrscheinlich wirklich was brauchbares raus.

Ab und an leistet man sich eben eine Utopie.

FCKAFD schrieb am 15.10. 2024 um 18:57:13 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 1 Punkt(e)

"Ausgerechnet am Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel haben Unbekannte in Zeitz sämtliche Stolpersteine aus dem Pflaster gerissen.

Das Datum der Tat sei »sicher kein Zufall«, schrieb Sebastian Striegel von den Grünen. In Zeitz im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt seien am Montag alle an die Opfer des Holocausts erinnernden Stolpersteine herausgerissen und gestohlen worden."

Nein, sowas ist KEIN Zufall! Ich habe aber heute sämtliches Mitleid mit den Brüdern und Schwestern, Facharbeitern und Goldstücken im so genannten »Mitteldeutschland« ebenfalls aus meinen Gedanken herausgerissen. Die »Wiedervereinigung« war ein Riesenfehler und muss schleunigst revidiert werden!

P.S. Zur Sühne hätte man 1948 Israel in Ostdeutschland gründen sollen.

P.P.S. Leute, wählt Nazischeiße, 3 Millionen Ossis können nicht irren!

Westdeutscher Patriot schrieb am 1.9. 2024 um 23:13:31 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 5 Punkt(e)

Nein, die Ossis sind nicht unzufrieden! Hört endlich auf mit dem Gesülze und der Gefühlsduselei! Die wählen AfD, WEIL sie Nazis wollen!

Danke, liebe »Brüder und Schwestern« für soviel »Unzufriedenheit«. Mir seid ihr inzwischen fremder als jeder Ausländer, abgesehen davon, dass ihr 40 Jahre lang Ausländer sein wolltet. Ach das waren die Russen schuld? Ooooch, wie süüüüß! Und warum kriecht ihr jetzt wieder Putin in den Arsch bzw. einer Partei, die Putin in den Arsch kriecht? Wird man doch mal fragen dürfen!

Bitte macht die »Einheit« rückgängig! Und einen großen Bogen um die Zone!

Kopflast schrieb am 4.1. 2003 um 00:14:51 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vielleicht ist es so: Ein Wessi sorgt für sich selbst - ein Ossi trägt des anderen Last. Ein Wessi kehrt vor der eigenen Haustür - ein Ossi erwartet, daß jemand beim Tragen hilft. Im Westen kämpft jeder für sich - im Osten versucht man zu helfen und erwartet Hilfe.
Was besser ist? Schwer zu sagen, jedenfalls könnte das ein Grund für Mißverständnisse und enttäuschte Erwartungen zwischen/von Ossis und Wessis sein.

Hai Zung schrieb am 7.5. 2003 um 23:07:49 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 2 Punkt(e)

Rocco, Rico, Henry, Enrico
Mandy, Sandy, Jaquelin

Ruf man einen dieser Namen in einem Zonen-Lokal, drehen sich mindestens 20 Menschen um

Gnutiez schrieb am 12.9. 2024 um 11:23:55 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Tschechen-Hochwasser rollt auf Sachsen zu« titelt die Bild soeben.

Dann bekommt der Nazi-Erlebnispark endlich eine schöne Wildwasserbahn. 👍👍👍

An die AfDeppen: Natürlich gibt es keinen Klimawandel! 😁

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