Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 97, davon 63 (64,95%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 26 positiv bewertete (26,80%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 17.2. 2000 um 18:37:26 Uhr schrieb
just an other one über Ossi
Der neuste Text am 10.2. 2016 um 09:52:11 Uhr schrieb
Christine über Ossi
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 29)

am 12.9. 2002 um 21:11:53 Uhr schrieb
punkagent über Ossi

am 22.1. 2007 um 12:12:45 Uhr schrieb
prediger über Ossi

am 4.10. 2015 um 00:43:10 Uhr schrieb
Olaffe der Affe über Ossi

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Ossi«

Peter K. schrieb am 5.11. 2007 um 19:41:18 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Ossi ist erst in der Zeit nach 1990 entstanden - sein Vorgänger war der »gelernte DDR-Bürger«, mir erinnerlich aus »Go-Trabbi-Go«, einer Wiedervereinigungsschnulze mit ... äh ... wie war noch mal der Vorname ? ... Sowieso Stumpf, diesem sächsischen Komiker von der Post.

Ähmja. Der gelernte DDR-Bürger war ein wirklich hochqualifizierter Typ, für den heute, wenn es ihn noch gäbe, die headhunter fünfstellige Summen erzielen könnten: Unter widrigsten Bedingungen hat er gelernt, nicht nur zu überleben, sondern sogar bescheidenen Wohlstand zu entfalten, der in seiner konsequenten Reduktion auf die fürs Leben wirklich wichtigen Dinge vorbildlich gewesen ist. Repressive Strukturen von hoher, gelegentlich sogar allerhöchster Brutalität verstand er, zu unterlaufen, und aus jedem Dreck noch eine neue Lichtmaschine für seinen Wartburg zusammenzulöten. Und bei alledem hat er noch nicht einmal seinen Humor und seine Lebensfreude verloren - im Gegenteil. Er hat es meisterhaft verstanden, auf der schmutzig-braunen Schaumkrone der V. Welle der Weltrevolution zu surfen, die Kunst erlernt, mit dem Teufel Schach zu spielen, bevor er ihn höchstselbst zum Teufel gejagdt hat. Das darf man auch nicht vergessen, daß die DDR-Bürger ihre Unterdrücker selbst in die Wüste geschickt haben, und nicht etwa »wir Wessies« ihnen die Demokratie gebracht hätten, so wie wir Wessies sie von den Amerikanern aufgezwungen bekommen haben.
Das Selbstbewußtsein, daß diese Menschen 89/90 hatten, kam nicht von ungefähr. Damals, für einen historisch kurzen Moment, da bestand Augenhöhe.

Doch dann, rasend schnell, wurde aus dem selbstbewußten DDR-Vernichter der Ossi. Viel zu schnell mußte er begreifen, daß blühende Landschaften nur auf Industriebrachen entstehen können, und die Abwicklung der sozialistischen Gesellschaft in 1/20 der Zeit erfolgte, die für ihre Entwicklung benötigt worden war. Verwirrt und zunehmend verängstig sah er, wie rings um ihn herum eine westdeutsche Kolonialherrschaft platz Griff, die ihm alles wegnahm: Autos, Geld und geile Weiber gab es nur noch für Besserwessis, dann aber gleich dutzendweise.

So herumgeschubst, bei jeder Gelegenheit seiner Inferiorität versichert, von einem Abstellgleis aufs nächste rangiert, künstlich überschuldet, von der Frau verlassen und den Kindern völlig entfremdet, der Nachbarschaften, Kollegialitäten, Freundschaften restlos entkleidet blieb ihm nichts als der Rückzug in sich selbst, hinter die unsympathische Schale des mißgünstigen, neidischen, undankbaren, verlogenen, unzuverlässigen, unfähigen Ossis.

Deutschland - eine Karriere !

Die Entstehung des Ossis hat zur Folge, daß die BRD heute mit etwa 10 Millionen schwerst therapiebedürftiger Menschen zu kämpfen hat, für die natürlich unter Gesundheitsreformbedingungen niemals ausreichende Therapieplätze geschaffen werden können. So kippt man halt diverse Drogen, vornehmlich Alkohol über dieses Land, und hofft, daß sie wenigstens ruhiggestellt bleiben.

Denn der Ossi, der da aufbegehrte, wäre kein Ossi mehr, sondern wieder ein gelernter DDR-Bürger (oder das, was davon übrigblieb, nach 15 Jahren Ossitum). Nur der Ossi schwärmt davon, daß nicht alles schlecht war, an der DDR - besönnen sich die gelernten DDR-Bürger wieder auf sich selbst, dann würden sie hingehen, die Beitrittserklärung von 1990 gerichtlich anfechten, die Wessis rausschmeissen, und ihren Dreck wieder alleene machen ... und dabei käme dann wahrscheinlich wirklich was brauchbares raus.

Ab und an leistet man sich eben eine Utopie.

Peter K. schrieb am 18.12. 2004 um 00:13:15 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 4 Punkt(e)

Der Ossi ist der vom real existierenden Stalinismus verbogene Mensch. Die Depravationserscheinungen vermag ich nach über acht Jahren in Neufünfland in etwa so zu beschreiben:

1. Der Ossi hat eine unauslöschliche Angst davor, eine klare Position zu beziehen. Er muß ständig ein Hintertürchen haben für den Fall, daß sich die Parteilinie mal wieder in eine unerwartete Richtung krümmt. Er ist daher der geborene Intrigant, der als solcher jedoch wegen seiner Primitivität recht selten reüssiert, wenn er nicht gerade Angela Merkel heisst.

2. Ossis haben eine Arbeitsethik, die an den Calvinismus erinnert: Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten - wenn man ihnen zuhört, wie sie in der Kneipe sitzen, und erzählen, dann müsste jeder Ossi 25 h am Tag nur arbeiten, und nie Urlaub machen, nie krank sein. Das ist natürlich nur Propaganda - in Wahrheit sind die Ossis nämlich eher arbeitsscheu - aber auch mit eine Ursache für eine weitere ostdeutsche Psychose:

3. Die Ossis sind genußunfähig. Das Leben zu geniessen, wagen sie nicht. Einfach mal in einem Strassencafé sitzen - oh Gott, die Leute könnten ja denken, man hätte nichts zu tun ! Einfach mal gut kochen - das dauert doch viel zu lang. Geschmack für schöne Dinge, gute Lebensmittel, Gewürze, Weine - alles westliche Dekadenz.

4. Ossis sind einfach schlechter. Ihre Arbeitsleistung liegt weit unter der der westdeutschen Kollegen. Sie sind schlecht ausgebildet, haben internalisiert, daß man nicht nach Arbeitsleistung bewertet werde, sondern nach »gesellschaftlichem Engagement«, und sind insofern die geborenen Betriebsratsmitglieder.

5. Ossis sind sexuell zwar sehr zugänglich bzw. aktiv, aber andererseits von einer unglaublichen Einfallslosigkeit. Ossi-Sex ist einfach wie Trabi-Fahren.


6. Ossis sind humorlos. Das schlimmste ist ihr völlig fehlender Sinn für Ironie. Sich ironisch mit einem Ossi zu unterhalten, kann lebensgefährlich sein.

7. Ossis sind von Minderwertigkeitskomplexen beplagt. Sie spüren es, daß sie Deutsche 2. Klasse sind, und versuchen es durch Sprüche wie: »Es war nicht alles schlecht an der DDR« und ähnliches zu überdecken.

8. Ossi-Frauen (sogen. Ossinen) sind meist handfester, verlässlicher und umgänglicher, als Ossi-Männer. Frauen sind in DDR eben härter gefordert, aber auch besser gefördert worden, als in der BRD-alt, wie auch heute.

9. Ossis saufen wie blöd.

10. All dies gilt natürlich nur für diejenigen Einwohner Neufünflands, die noch effektiv von der DDR geprägt werden konnten, also zur Wendezeit höchstens 25 Jahre alt sind. Bei den jüngeren, die ich mal als Wiedervereinigungsopfer bezeichnen möchte, gibt es andere Erscheinungen, die aber nichts spezifisch-Ossi-mässiges an sich haben.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit !

Voyager schrieb am 26.7. 2001 um 17:27:39 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich hätte gerne noch den und die »Ruhri« in der Reihe von Ossi, Südi, Wessi und Nordi.

Typologie (soweit bekannt)

Der Ruhri-an-sich wählt traditionell SPD und ist entweder Vereinsmeier bei den Tauben-/ oder Kaninchenzüchtern. Hochdeutsch spricht er von allen Deutschen am wenigsten gut. Meistens haben sie polnische Nachnamen »Kaczor, Smolinski, Wczyczorec, Wosz, Szcypkowski, Juskowiak« u.ä. Den ganzen Tag arbeitet der Ruhri in Kohle-Bergwerken oder am Hochofen. Während die Ruhri zuhause den Haushalt und mindestens 6 Kinder versorgt. Die Landschaft ist ein einziger Krater, die Luft stinkt und nirgends ein grüner Fleck.

Peter K. schrieb am 12.12. 2006 um 16:44:41 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 1 Punkt(e)

Fast auf den Tag genau vor 2 Jahren schieb ich einen Text mit 10 Punkten über Ossies. Ich habe dem, nach den abgelaufenen 2 Jahren, noch ein bischen was hinzuzufügen:

Ein Großteil der Ossies ist psychisch krank. Es ist, als sei ihre Persönlichkeit zusammengeschrumpelt, wie ein Rosine. Sie leiden unter Minderwertigkeitskomplexen, Schuldgefühlen, Paranoia und was weiss ich noch alles.

Im Grunde genommen hätte man die Grenzanlagen stehen lassen müssen, und die ganze Zone für 25-30 Jahre von Psychiatern verwalten lassen müssen.

Tina schrieb am 27.7. 2001 um 14:43:45 Uhr zu

Ossi

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich habe langsam echt die Schnauze voll, hört endlich auf Euch zu streiten, Ossi, Wessi, wenn das nicht gleich aufhört, gibt's paar hinter die Ohren, oder ich hole Vati!

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