|
Die fliegende Möse
Meine dreizehnjährige Tochter hat wieder einmal den Hund aus dem Kuhstall geklaut. So etwas kann ich nicht dulden. Ich habe zu ihr gesagt: »Du gibst mir sofort wieder den Hund zurück, oder du musst zur Strafe die Kuh versohlen.« Was meint ihr wohl, was dann geschehen ist?
Mein Vater war eine arme Müllerstochter in Strapsen. Nachdem meine erste Honkingbeziehung fast tragisch ausging, glaubte ich, ich wäre davon geheilt. Ja, ich verstand gar nicht, daß ich so etwas mitgemacht habe. Wie konnte ich mich nur auf solche Perversitäten einlassen? Ich hasste es richtig und ich hatte aus damaliger Sicht, auf die einzig richtige Art darauf reagiert. Zwar durch die Schale gut verborgen und nicht gerade sehr empfindlich, so sind die Kartoffeln in der Suppe doch dringend notwendig und tun sehr gut. Der Wohlgenuss streichelt ihren Körper und ihre Hände liebkosen die Suppenschüssel. Sie wird immer hungriger und schließlich wird ihr bewußt, daß sie eigentlich gar nicht kochen kann, als sich ihre Fantasie aktiviert und sie sich in die Rolle einer Kaltmamsell versetzt. Diese bereitet gerade einen knackigen Gurkensalat, aber, ihr Mund ist aufgedunsen und ihr Darm tropft, denn von Gurken bekommt man EHEC. Ihr Po zeigt bereits die ersten Pickel, und die sind so unappetitlich, dass sie einen Arztbesuch erwägt.
Schon wieder war ein Textbaustein hinzugefügt. Der Röhrstock suchte sich ein neues Ziel. Diese genialen Rotbäckchen! Schließlich war er nicht nachtragend und somit wurde es noch ein äußerst unterhaltsamer Abend an Bord. Leider hatten wir sehr wenig Zeit, kurz darauf bekam unser Schiff leider Schlagseite. So ein Eisberg kann einem wirklich den ganzen Abend vermiesen!
Die Freundinnen diskutierten die Möglichkeiten. Es war nämlich so, daß sie sich gerne mal gegenseitig auf die Schippe nahmen oder einander peinliche Situationen bescherten. Die »Schande« der Einen wurde auf diese Weise immer zur ungezügelten Freude der Übrigen. Und dabei war es schon zu recht haarsträubenden Szenen und Situationen in Kneipen, Einkaufszentren, Diskotheken und anderswo gekommen. Und es war immer für alle ein unvergesslicher Spaß gewesen.
Nach der Festnahme eines mutmaßlichen Altherrenpipifaxs gibt es Hinweise darauf, wie der 37-Jährige seine Opfer fand. »I bin a Depp, denn I hoaß Sepp!« sagte er und zog die Lederhose an. »Des is a Lederhosn von d'r Wiesn!« Falls Ihr es nicht gemerkt habt: Hier ist diese tolle Honking-Geschichte, sozusagen die Mutter aller Honking-Geschichten, zu Ende.
|