Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 43, davon 42 (97,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 19 positiv bewertete (44,19%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 16.4. 1999 um 13:20:40 Uhr schrieb
Liamara über Geisteswissenschaften
Der neuste Text am 19.1. 2022 um 17:29:16 Uhr schrieb
schmidt über Geisteswissenschaften
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 14)

am 6.12. 2002 um 16:07:10 Uhr schrieb
wauz über Geisteswissenschaften

am 18.5. 2004 um 22:10:39 Uhr schrieb
Das Gift über Geisteswissenschaften

am 24.12. 2021 um 14:48:08 Uhr schrieb
schmidt über Geisteswissenschaften

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Geisteswissenschaften«

Tanna schrieb am 19.4. 1999 um 15:23:15 Uhr zu

Geisteswissenschaften

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ja ja, ich bin eine typische Vertreterin der Geisteswissenschaften. Liamara hat völlig recht. Ich schaue aus der Höhe meines Intellekt auf die blöde Masse herab und schüttle voll Unverständnis mein weises Haupt.
Hab ich hier schon meine Lieblings-Szene aus »Das Leben des Brian« erzählt? Nein?
Also: die tumbe Masse steht unter Brians Schlafzimmerfenster, weil sie ihn für den Messias hält. Er hält ihnen eine kleine Rede, daß das alles Unsin sei und sie ihn gefälligst in Ruhe lassen sollen, gipfelnd in den Worten: »Ihr seid doch alle IndividuenUnd die Masse sagt: »Jaaaaa....«.
Nur ganz hinten in der Ecke meldet sich ein kleines mickriges Männchen: »Ich nicht! Ich bin wie alle anderen
Das, liebe Liamara, das ist der Philosoph in der Geschichte. Der wahre Vertreter der Geisteswissenschaften.

Und wieso weißt Du überhaupt...? IP-Adresse analysiert oder was?

Liamara schrieb am 16.4. 1999 um 13:20:40 Uhr zu

Geisteswissenschaften

Bewertung: 3 Punkt(e)

Gewöhnliche Menschen, seien sie nun einfache Leute, durchschnittlich intelligent oder auch besonders begabt, haben manchmal eine Eigenart: sie mögen bestimmte Dinge, und bestimmte Dinge lehnen sie ab. Wie jeder Mensch, so meckern sie manchmal oder loben etwas besonders, sie schreien herum, diskutieren, lamentieren, freuen sich, na ja, sie machen alles, was Menschen so ausmacht. Die Gruppe der Geisteswissenschaftler - z.B. Philosophen und Theologen, vor allem natürlich Studenten, sind da von anderem Schlag. Zum einen sind Studenten immer Rad-Erfinder. Im neuen Terry-Pratchett-Buch wird das nett beschrieben: es gibt dort einen »geheimen« Ausgang von der Universität, und traditionell wissen nur Studenten davon. Natürlich vergessen diese Studenten aber, dass auch ihre Dozenten früher mal Studenten waren. Nun ja, um beim Thema zu bleiben: Geisteswissenschaftler lieben Kritik, aber nicht auf die selbe Art wie andere Menschen. Sie stellen sich vorzugsweise auf eine Stufe leicht oberhalb der anderen Menschen, um nicht zu sagen: ausserhalb der anderen, aber nicht, weil sie die Menschen nicht mögen würden. Geisteswissenschaftler wollen die Menschen verstehen, aber warum müssen sie sie dann kritisieren? Die anderen sind immer eine Masse mit schlechten Eigenschaften. Ob sie nun eine Sache besonders gut finden oder besonders schlecht, Geisteswissenschaftler wissen genau, dass die anderen davon überhaupt keine Ahnung haben und halten sowieso alles, was die Masse macht, für ziemlich unverständlich.

hulahub schrieb am 14.7. 1999 um 05:09:21 Uhr zu

Geisteswissenschaften

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der gemeine Geisteswissenschaftler ist immer und fortwährend in Ideen verliebt, bei ganz durchtriebenen Exemplaren gruppieren sich alle Ideen um eine einzige Idee - und diese ist meist elitärer Art. Aber nur in außerordentlichen Momenten lässt sich der Geisteswissenschaftler dazu hinreißen andere Wissenschaften zu verunglimpfen (sozusagen abzufrühstücken), als Hilfs-und Zuarbeitswissenschaften etwa, aber auch das konnte schon beobachtet werden.

MCnep schrieb am 14.1. 2001 um 05:13:46 Uhr zu

Geisteswissenschaften

Bewertung: 5 Punkt(e)

Da viele Geisteswissenschaften keine Zulassungsbeschränkung haben, sind sie das Sammelbecken für all jene Abiturienten, die nicht genau wissen, was sie eigentlich studieren wollen, denen Theoretische Physik zu schwer ist, oder die sich in einer ZVS-Warteschleife für die kohlescheffelnden Studiengänge befinden, denn: sprechen und lesen kann (fast) jeder, denken sie. Deshalb sind Geisteswissenschafts-Cafeterias auch zumeist die versifftesten, in denen halbpsychopathische 35jährige herumhängen, die wirre Assoziationen auf die Rückseiten kaffeebekränzter AStA-Flugblätter schreiben, während hinter den Seminartüren eisgraubärtige Dozenten versuchen, mit tausendmal gemachten Wortspielen in die Köpfe der pflichtscheinbedürftigen Flachköpfchen und Farin-Urlaub-Klone wenigstens eine grobe Ahnung davon reinzuplappern versuchen, daß die deutsche Literatur nicht mit Michael Ende beginnt, Proust kein Trinkspruch und der Prager Frühling keine Eisbecher-Sorte aus dem Cafe Trieste ist.

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