Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Geisteswissenschaften«
Tanna schrieb am 26.4. 2000 um 16:49:01 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Tja, da sitzen wir nun in unseren Elfenbeintürmen, die beim näheren Hinsehen entweder renovierungsbedürftige hundertjährige Renommierbauten oder mindestens ebenso renovierungsbedürftige Zweckbauten aus den 60ern oder 70ern sind, verderben uns die Augen durch ständiges Bücherlesen, sinnieren über die Trinitätstheologie Augustins, die Phänomenologie des Alltags und das Versmaß der niederrheinischen Dichtung des Spätmittelalters, schreiben tonnenweise Seminar- , Magister- , Diplom- und Doktorarbeiten - und die deutsche Wirtschaft sucht händeringend Informatiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler. Ich könnte geradezu Schuldgefühle kriegen - wenn ich nicht vor fünf Jahren mit einem frischen Informatik-Diplom in der Tasche erfolglos bergeweise Bewerbungen geschrieben hätte...
Tja, liebe deutsche Wirtschaft: zu spät. Das hättest du dir früher überlegen müssen.
hulahub schrieb am 14.7. 1999 um 05:09:21 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Der gemeine Geisteswissenschaftler ist immer und fortwährend in Ideen verliebt, bei ganz durchtriebenen Exemplaren gruppieren sich alle Ideen um eine einzige Idee - und diese ist meist elitärer Art. Aber nur in außerordentlichen Momenten lässt sich der Geisteswissenschaftler dazu hinreißen andere Wissenschaften zu verunglimpfen (sozusagen abzufrühstücken), als Hilfs-und Zuarbeitswissenschaften etwa, aber auch das konnte schon beobachtet werden.
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