Gender
Bewertung: 9 Punkt(e)Wenn so etwas wie »Gender« überhaupt auf mich zu beziehen ist, dann will ich bitteschön ein Geschlecht ganz für mich alleine.
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| Der erste Text | am 14.2. 2000 um 12:28:31 Uhr schrieb Stöbers Greif über Gender |
| Der neuste Text | am 21.10. 2025 um 06:28:31 Uhr schrieb gerhard über Gender |
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am 2.10. 2016 um 09:19:44 Uhr schrieb
am 22.11. 2015 um 17:08:32 Uhr schrieb
am 19.9. 2006 um 15:12:16 Uhr schrieb |
Wenn so etwas wie »Gender« überhaupt auf mich zu beziehen ist, dann will ich bitteschön ein Geschlecht ganz für mich alleine.
Der Konstruktivismus besagt, daß wir keine Aussagen darüber machen können, ob es wirklich eine objektive Realität gibt, weil die einzige Realität, die ein Mensch erfahren kann, diejenige ist, die er sich selbst in seinem Bewußtsein konstruiert. Die »objektive Realität« ist auch nicht objektiv, sondern eine kollektive Konstruktion, ein soziales Realitätskonstrukt, daß es den Menschen ermöglicht, miteinander zu kommunizieren...
Geschlechterrollen sind ein Teil des sozialen Realitätskonstruktes. Sie beruhen nicht auf der fundamentalen physischen Ebene menschlichen Lebens (sonst hätten alle menschlichen Gesellschaften die gleichen Geschlechterrollen, weil diese ein Teil jeder einzelnen persönlichen Realität wären), sondern sind nur eine über Jahrhunderte gewachsene soziale Konstruktion. Sie können auch dekonstruiert werden.
Die dekonstruktion der Geschlechterrollen scheint mir eine sinnvolle und notwendige Entwicklung zu sein um durch den resultierenden Ausgleich die individuell-kollektiven Entfaltungsmöglichkeiten zuerweitern.
Die Professorin für Gender Studies an der Uni Oldenburg war/ist besonders gut darin, Männer zu mobben. Leider mußte ich diese Erfahrung persönlich machen. Daher weiß ich, dass Gender Studies so eine Art Euphemismus ist, mit der man Forschungsgelder für »Wir machen die Männer mies-Projekte« ist.
Man sollte bedenken, dass auch Mann-sein ein gesellschaftliches Konstrukt ist, dem sich das Individuum nicht entziehen kann.
Gender und der Assoziations-Blaster, ein Thema für sich. Es können die Akteure hier ja das Geschlecht eines anderen ja nur an dessen Pseudonym oder am Schreibstil erkennen. Das Pseudonym ist hierbei wohl eher unzuverlässig, wobei es interessant wäre zu wissen, wie weit die Verwendung von gegengeschlechtlichen oder nicht geschlechtsspezifischen Namen verbreitet ist.
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