Küche
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aus dem augenwinkel zu sehen, wie sich die fleischfressende pflanze bewegt, ist schon ein ganz besonderes gefühl.
aber es war nur ein größeres beutestück, das sich immer tiefer in die fangarme verhedderte.
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| Der erste Text | am 25.9. 2000 um 16:19:41 Uhr schrieb Trudi über Küche |
| Der neuste Text | am 17.8. 2024 um 16:49:16 Uhr schrieb gerhard über Küche |
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am 13.12. 2006 um 11:32:51 Uhr schrieb
am 17.8. 2024 um 16:49:16 Uhr schrieb
am 25.4. 2011 um 09:50:05 Uhr schrieb |
aus dem augenwinkel zu sehen, wie sich die fleischfressende pflanze bewegt, ist schon ein ganz besonderes gefühl.
aber es war nur ein größeres beutestück, das sich immer tiefer in die fangarme verhedderte.
In unserer Küche sitzt fast immer jemand- mit Freunden oder auf Freunde wartend.
An Anfang und Ende jeder Party sowieso.
Ich würde gern mal aus immer der gleichen Ecke jede Stunde ein Photo machen, das wär dann der Küchentagebucheintrag für einen Tag.
Aber wenn ich in der Küche sitze, vergesse ich das gleich wieder.
Die Küche, der Ort der Monologisierung angesichts der Mittel des täglichen Lebens. Ist diese Gurke noch frisch? Kannst du mal die Milch probieren (, Katze)? Ob ich noch genug Reis habe? Der Bioladen macht gleich zu. Erstmal Wasser aufsetzen. Scheißabwasch.
Es gibt Leute, die haben aus ihrer Küche die Lebenszelle ihrer Wohnung gemacht, dort ist es so »gemütlich«, da trifft man sich auf Partys immer am liebsten. Backofen auf, Hexe rein.
Wie heißt dieser Film von Bunuel, in dem tabuisierte Vorrichtungen als normale gezeigt werden, normale Dinge wie Essen jedoch im Verborgenen geschehen? Da sitzt die Abendgesellschaft zu Tisch, alle auf einem Klosett. Wer etwas einverleiben möchte, verzieht sich, eine Entschuldigung murmelnd, rasch in eine kleine Kammer.
Essen und Ausscheiden gehören zusammen. Wer kennt das nicht: Man füllt oben gerade etwas hinein und spürt gleichzeitig, wie etwas Verdautes unten bald hinaus will. Allzumenschlich.
Der Boiler in der Küche.
Grummelt und brummelt vor sich hin. Will mir einheizen und droht ständig zu explodieren. Tut er jedoch nicht. Zumindest nicht so lange er geheht, gepfelgt und anständig behandelt wird. Sein Mund ist gefüllt mit lodernden Flammen wie Worte, die mal sanft und zaghaft, mal dröhnend in den Raum klingen,
Wenn es einem Menschen in seiner Umgebung kalt wird , mag er das gar nicht.
So beginnt er zu schreien, auf das die Kälte verschwinde. Manchmal will er im Eifer des Gefechts die Kälte auch ganz ausrotten und schreit, dröhnt und stöhnt, bis man ihm sein Maul stopft.
Die Küche ist der Aufenthaltsort der Köche, die dort mitunter Kichererbsen kochen, aber auch Kuchen backen. Damit man sie gut sauber machen kann, ist sie meistens gekachelt und deshalb nicht so gut zum Kuscheln geeignet. (Aber das schreibt man ja auch mit »sch«.)
Ich denke gerne an den Tag meiner 1. Hl. Kommunion zurück. Wir feierten ein schönes Fest. Meine Patin und mein Pate waren anwesend. Meine Onkel und Tanten und die Basen und Neffen waren auch dabei. Mit Eltern, Großeltern und mit meiner Schwester und meinem Bruder saßen wir im Wohnzimmer zusammen. Eine Frau aus der Nachbarschaft bewältigte den Aufwand in der Küche.
Zum Mittagessen gab es Schweineschnitzel und dazu Erbsen und Möhren. Vorab gab es eine deftige Rindfleischsuppe. Mein Vater sprach ein Tischgebet, dann legten wir los.
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