Ruhe
Bewertung: 10 Punkt(e)Ruhe ist Zeit haben, um nachzudenken und in sich gehen zu können. Oder einfach , um faul zu sein. Einfach alle Stressfaktoren ausschalten und für nichts Zeit haben, las für sich selbst.
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| Der erste Text | am 12.5. 2000 um 16:49:44 Uhr schrieb Schiller über Ruhe |
| Der neuste Text | am 13.8. 2024 um 01:03:51 Uhr schrieb Bettina Beispiel über Ruhe |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 115) |
am 3.2. 2008 um 10:46:21 Uhr schrieb
am 16.10. 2008 um 13:51:05 Uhr schrieb
am 5.8. 2007 um 13:27:15 Uhr schrieb |
Ruhe ist Zeit haben, um nachzudenken und in sich gehen zu können. Oder einfach , um faul zu sein. Einfach alle Stressfaktoren ausschalten und für nichts Zeit haben, las für sich selbst.
Ach, lass mich doch in Ruhe. Der Spruch wirkt sowieso nicht. Dann kommen doch nur alle angelaufen und fragen: Aber was ist denn heute mit dir los?
alles ist still um mich herum. nur ab und zu das knarren meines rechners und jetzt das klicken der tastatur. ich lausche in die stille. beruhigend. selbst der blaster strömt wahnisnnige ruhe aus. fühle mich allein hier. nicht verlassen, nur allein. es tut gut, nach der arbeit in der kneipe. laute musik, gegröhle, besäufnis. seelischer mülleimer. ich mag die arbeit dort. menschen. viele menschen. verschiedene charaktere. texten dich zu. ich höre es gern.
nach feierabend aber genieße ich die stille. keine musik, kein gerede. nur ich, und das klicken der tastatur.
manchmal ist mir selbst die ruhigste musik nicht ruhig genug.
Ruhe oder Stille (wie man mag) findet man nur noch selten hier. Vielleicht bei einem Nachtspaziergang durch die Pampa. Ich meine, die Umweltverschmutzung schreitet ja auch akustisch voran. Echt schade. Vielleicht wäre es doch das Richtige aufs Land zu ziehen, also »wirklich« aufs Land. Wo höchstens mal Grillen oder sonstige insektoide Lebensformen die Ruhe sanft unterstreichen anstatt sie, wie in der Stadt die Transportmittel, Elektrogeräte etc. , zu durchdringen und zu verletzen. Zerstören.
Hochebene. 200 Quadratkilometer kein Anzeichen von menschlicher Anwesenheit oder Zivilisation. Wolkenloser Himmel, Windstill. Man hört das eigene Herz schlagen und die Gedärme arbeiten. Man sieht die blassen Träume.
Eine Badewanne voll heißem Wasser, Kerzen und den Kopf freimachen für dahinfließende Gedanken...
Die Mitglieder der Sekte versammelten sich wie jedes Jahr auf dem Burgplatz in Goslar, wo sie - alle in eine Art Kilt gekleidet - gemeinsam die Größe und Anbetungswürdigkeit zelebrierten, die ihrem Schöpfergott Gnuzgnuz eigen war. Einen Moment lag eine erhabene Ruhe über dem Platz, doch plötzlich teilten sich die Wolken und eine dröhnende Stimme ertönte:»Dasgehtdichüberhauptnichtsan!«
(6W-AKW: Ruhe, Goslar, Kilt, Anbetungswürdigkeit, Schöpfergott, Dasgehtdichüberhauptnichtsan)
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