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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.4. 2008 um 14:36:49 Uhr schrieb
mcnep über mein-Vater-mein-Vater-jetzt-fasst-er-mich-an
Der neuste Text am 8.2. 2012 um 13:24:09 Uhr schrieb
biggi über mein-Vater-mein-Vater-jetzt-fasst-er-mich-an
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(insgesamt: 3)

am 27.9. 2011 um 11:09:08 Uhr schrieb
Tantebennokastrator über mein-Vater-mein-Vater-jetzt-fasst-er-mich-an

am 21.8. 2008 um 21:19:17 Uhr schrieb
Einer von Allen über mein-Vater-mein-Vater-jetzt-fasst-er-mich-an

am 27.9. 2011 um 11:41:20 Uhr schrieb
Chantal über mein-Vater-mein-Vater-jetzt-fasst-er-mich-an

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Mein-Vater-mein-Vater-jetzt-fasst-er-mich-an«

mcnep schrieb am 28.4. 2008 um 14:36:49 Uhr zu

mein-Vater-mein-Vater-jetzt-fasst-er-mich-an

Bewertung: 6 Punkt(e)

1815 übersandte der 18jährige Franz Schubert zwei Liedvertonungen in allem schuldigen Respekt an den Dichter, dessen Gedichte ihm die Vorlagen geliefert hatten; aber der Geheime Rat von Goethe zog es vor, diese beiden Stücke, die in Schuberts Werkverzeichnis heute die Nummern 1 und 2 tragen, den 'Gesang Gretchens am Spinnrade' und den 'Erlkönig' unkommentiert nach Wien zurück zu schicken. Eine sprechende Missachtung des Neutöners Schubert, der in beiden Vertonungen so kühne andere Wege beschritten hat, dass es unwahrscheinlich erscheint, dass Goethe dies nicht gespürt hätte - er war zwar fraglos bei allen Künsten in der Musik der größte Dilettant, doch schon die gänzlich durchkomponierte Form war ein Bruch mit der Tradition, nach der liedhafte Gedichte auch in einer typischen Rondoform mit gleichartig wiederkehrenden Strophen und einem Refrain zu vertonen seien; bei Schubert wird aus dem Erlkönig eine opernhaft bedrohliche Szenerie, von galoppierenden Achteln untermalt, voller schmerzlicher, dissonanter Schreie des 'ächzenden Kindes', und plötzlich ist Goethe in einer Schauerromantik angekommen, die dem marmorweißen Klassiker wohl selber unheimlich geworden ist. Schubert hat sich nicht beirren lassen und trotz Goethes lebenslänglicher Ignoranz seiner Künstlerpersönlichkeit noch viele weitere seiner Gedichte vertont, alles Stücke, die dazu beigetragen haben, dass man heute unter Liebhabern in aller Welt »The Lieder...« sagt, wenn man von Schubert redet. Goethe hingegen hat auf das falsche Pferd gesetzt, auf seinen treuen Karrengaul Zelter, dem die Welt nicht nur eine der umfänglichsten Korrespondenzen mit JWG verdankt, sondern auch zahlreiche mit Segen des Meisters veröffentlichte Liedvertonungen, die so kreuzbrav, konservativ und langweilig sind, dass sie zum größten Teil nur noch als wehmütig beschmunzelte Fossilien im Programm von Liedertafeln des Fleischersängerbunds auftauchen.

humdinger schrieb am 28.4. 2008 um 20:06:10 Uhr zu

mein-Vater-mein-Vater-jetzt-fasst-er-mich-an

Bewertung: 1 Punkt(e)

Der Knabe (Balthasar) schläft, schläft unruhig und gleich zu Beginn, während der Vorspann abläuft, zeigt der Film des bulgarischen Regisseurs S.X. den Traum: in einer Kammer, sie gleicht dem reich ausgestatteten Schlafzimmer vollkommen, ist aber leer und kahl wie ein Verlies, in dieser Kammer versucht Balthasar die Tür zu öffnen, vergeblich, er gerät in Panik und erwacht.
Er schaut sich um, die Schlafzimmertür steht offen.
Er steigt aus dem Bett und stellt fest: die Schlafzimmertür ist ausgehängt.
Er geht im Schloß umher, niemand ist zu sehen, überhaupt alle Türen sind ausgehängt und verschwunden.

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