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voice recorder schrieb am 31.1. 2003 um 14:52:10 Uhr über

Partiolidentitöten

eitlichkeit (dem Begriff der Einheit einer Kontinuität) bergehen kann zu Begriffen von Fragmentierung und nordnung. Damit kehrt sich etwas um. Das Fragment indet seine Autonomie wieder, seine Identität als unmitIbare Gegebenheit des Bewußtseins, wie Bergson sagen ürde. Geschichte gibt es nur auf der Ebene der grosn Erzählung. Ich meinerseits glaube nur an Collagen. ie sind transhistorisch.

u meinst, daß Staatsterrorismus sind Staatsverbrechen ur Fragmente des allgemeinen Krieges sind, wie ihn diees Jahrhundert erlebt hat?

ie große Erzählung vom totalen Krieg ist zerbrochen zuunsten eines fragmentierten Krilegs, der seinen Namen icht nennt, eines inneren Kriegs, gleichsam in den Eineweiden der Gesellschaft.

s handelt sich um eine Art Puzzle, das sich n@icht mehr usammensetzen lößt. Der Krieg findet überalt statt, ch sind wir nicht- mehr imstande, ihn wiederzuerkenen.

enn wir einsehen, daß das historisch Reale fragmeniert ist, so dämmert, 'metaphorisch ausgedruckt, schon er Morgen einer weltumgreifenden Identität, eines Weltwußtseins und -Gewissens. Genausogut, wie man beaupten kann: »Gerade weil es Unterbrechungen gibt, st die Zeit, die ich erlebe, meine Zeit und bin ich mir essen bewußt«, möchte ich behaupten: »Gerade weil die wischenstaatlichen Konflikte unendlich fragmentiertsind, wegt man sich auf den reinen Staat zu«, das heißt auf s allgemeine Bewußtsein, daß wir alle gleichermaßen rdenbürger sind - mit allem, was dies an Furchtbarem nd Monströsem voraussetzt.

rollet zur Fragmentierung,der Geschichte in eine Vielhi von Mikro-Erzählungen sieht man am Horizont eine rt mythologisches Epos auftauchen, das Epos des Atomds, eine globale Vision des Planeten, die sich auf den usammenbruch unserer Zivilisation gründet.
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Das ist die große Unterbrechung. Auf den individuell Tod gründet sich das gesamte religiöse, mystische un magische Denken. Nachdem man sich erst einmal den von Stämmen und Gruppen eingestanden hatte, stellte man sich vor, daß auch Zivilisationen sterben können Im Nuklearen muß nun auch die Gattung ihren Tod er ke@nen. Der Atomtod führt auf die Frage nach Gott z rück. Und zwar nicht nur auf individueller Ebene ode auf der Ebene einer auserwählten Rasse, sondern auf Ebene der Gattung. Er interpretiert die Rolle des Me schen neu.

Und doch trägt er dazu bei, die Menschheit wieder zu vereinen.

Ihre einzige Einheit ist der negative Horizont.

Das Ende der Zeiten oder das Endü der Zeit, wenn di Menschheit ihren letzten Auftritt hat.

Es bringt mehr, die Unterbrechung vor allem auf der chronopolitischen anstatt auf der geopolitischen Eben anzusetzen. Unterbrechungen im Raum bestanden in Schutzwällen, Reglementierungen und KeuschheitsgÜ teln. Nun aber wird eine solche körperliche Unterbre chung durch eine zeitliche Unterbrechung ersetzt. M schaltet sich ein in die intime Lebensdauer eines jede Das sind dann die sogenannten subliminalen Effekte, terschweilige Wahrnehmungsphänomene.

Das ist zugleich der Tod der Intimität. Die ganze Dis sion der letzten Jahre über ein Modell zersplitterter itschizophrener" Subjektivität entspricht letztendlich ner großen Ästhetik der Collage. Das Ich ist nicht k tinuierlich, sondern besteht aus einer Reihe kleiner de und Partiolidentitöten, die sich nicht oder nur um Preis von Angst und Verdrängung wieder zusammenk ben lassen.

Von dem Moment an jedoch, wo man sagt, das Wesentl



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