Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Atombombe«
joachim schrieb am 3.6. 2000 um 11:05:13 Uhr zu
Bewertung: 14 Punkt(e)
Von den USA im 2. Weltkrieg entwickelt und in Hiroshima und Nagasaki auf grausame Art und Weise auf ihre verheerende Wirksamkeit hin getestet. Das Manhattan-Projekt zur Erfindung der Atombombe war die erste staatliche Großforschung. Dass es Menschen möglich ist, ein Mittel zu ihrer Selbstauslöschung nicht nur zu erfinden, sondern auch noch in großem Stil herzustellen, läßt einigen Zweifel an die Zurechnungsfähigkeit der menschlichen Vernunft aufkommen. Wer immer noch daran glaubt, dass der Fortschritt und die Moderne zwangsläufig segensreich wirken, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
Jedenfalls: Hiroshima existiert wirklich und ich war auch schon da. Aber was heißt da? Es ist genauso ein unwirklicher Ort, wie Auschwitz, man kann sich einfach nicht vorstellen, was dort passiert ist, das kann man nicht, es würde wohl die Grenzen den Erträglichen sprengen.
Strontium-90 schrieb am 1.1. 2003 um 19:51:52 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Die Atombombe ist eine Kernwaffe, bei der die Energiefreisetzung aus der Spaltung vom Uran-235 oder Plutonium-239 genutzt wird. Die Sprengkraft einer solchen Waffe wird in Kilotonnen (kt) oder Megatonnen (Mt) TNT-Äquivalenten angegeben; TNT (Trinitrotoluol) ist ein chemischer Sprengstoff. Bei den Bomben auf Hiroshima (Uran-235 Bombe) und Nagasaki (Plutonium-239 Bombe) entsprach die Ecplosionsenergie der von 13, bzw 22 kt TNT. Dabei wurde rund 1 kg Spaltstoff in einer millionstel Sekunde gespalten. Für einen nuklearen Sprengsatz wird eine Mindestmasse an Spaltmaterial benötigt, so z.B. 52 kg Uran-235 Unter Nutzung der höchstentwickelten Waffentechnik der Kerwaffenländer ergeben sich z.T. niedrigere Werte, so z.B. 15 kg und weniger für metallisches Uran-235 Weiterhin wird eine Zündvorrichtung benötigt, die diese Spaltstoffmengen in sehr kurzer Zeit zu einer »kritischen Konfiguration« zusammenschießt, damit die Kettenreaktion ablaufen kann. Für Waffenplutonium nennen Experten als Geschwindigkeit einige Kilometer pro Sekunde, für Reaktorplutonium mit seinem hohen ANteil an anderen Plutonium-Isotopen ist ein Mehrfaches dieser Zusammenschußgeschwindigkeit erforderlich.
das Bing! schrieb am 23.1. 2004 um 13:55:33 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Es liegen drei glänzende Kugeln, ich weiß nicht woraus gemacht,
in einer niedrigen Kneipe, neun Meilen hinter der Nacht.
Sie liegen auf grünem Tuch und an der Wand hängt der Spruch:
Wer die Kugeln rollen läßt, daradardiridum,
den überkomme die schwarze Pest, daradadiridum.
Der Wirt, der hat nur ein Auge, und das trägt er hinter dem Ohr.
Aus seinem gespaltenen Kopfe ragt eine Antenne hervor.
Er trinkt aus einer Seele und ruft aus roter Kehle:
Wer die...
Die einen sagen, die Kugeln sind die Sonne, die Erde, der Mond.
Die anderen glauben, sie seien das Feuer, die Angst und der Tod.
Und wenn sie beisammen sind, dann summen sie in den Wind :
Wer die Kugeln rollen läßt. . .
Und dann kam einer geritten, es war in dem Jahr vor der Zeit,
auf einer gesattelten Wolke von hinter der Ewigkeit.
Er nahm von der Wand einen Queue, der Wirt rief krächzend : »He ! «
Wer...
Doch jener, der lachte zwei Donner und wachste den knöchernen Stab,
visierte und stieß, und die Kugeln prallten aneinander, der Wirt grub ein Grab.
Fäulnis flatterte auf, so nahm alles seinen Lauf.
Wer die Kugeln rollen läßt. . .
(»Drei Kugeln« Franz Josef Degenhardt)
| Einige zufällige Stichwörter |
Kondome
Erstellt am 25.9. 1999 um 21:25:28 Uhr von Liamara, enthält 89 Texte
fünf-geile-nackte-Jungs
Erstellt am 25.9. 2018 um 00:10:11 Uhr von Christine, enthält 18 Texte
heul
Erstellt am 7.2. 2002 um 22:44:09 Uhr von Voyager, enthält 16 Texte
Internetrecht
Erstellt am 24.6. 2023 um 23:13:04 Uhr von Christine, die Papugei, enthält 9 Texte
fuckthepainaway
Erstellt am 22.6. 2009 um 00:53:01 Uhr von wuming, enthält 5 Texte
|