Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 47, davon 47 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (53,19%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 9.8. 1999 um 14:30:43 Uhr schrieb
Der Hutmann über Morgenzigarette
Der neuste Text am 13.7. 2023 um 18:26:52 Uhr schrieb
Warme-weiche-Frau über Morgenzigarette
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 14)

am 15.11. 2006 um 17:25:58 Uhr schrieb
gevatter T über Morgenzigarette

am 13.7. 2023 um 18:26:52 Uhr schrieb
Warme-weiche-Frau über Morgenzigarette

am 11.3. 2008 um 22:23:30 Uhr schrieb
pat batemann über Morgenzigarette

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Morgenzigarette«

Grimbert schrieb am 6.12. 1999 um 14:49:02 Uhr zu

Morgenzigarette

Bewertung: 8 Punkt(e)

Die Morgenzigarette ist der erste Stolperstein, den man sich selbst legt. Einmal daran gedacht, will man sie haben, dazu muß vorher der Kaffe durchgelaufen sein und der Klodeckel wird eher hochgeklappt, als die Kippe angesteckt ist. Dann: Milch in den Kaffee, Zucker dazu, die kleine Orgie ganz allein beginnt. Irgendwann dann der Gedanke: Was mache ich hier jeden Morgen eigentlich? Eine bescheuerte Gewohnheit, ein unbefriedigendes Frühstück, ein Zeugnis meiner Faulheit und meiner Feigheit, an den Kühlschrank zu gehen, um sich einzugestehen, daß man nichts da hat, was genüßlich und genießbar wäre? Wieso habe ich damit angefangen, wann höre ich damit auf, was treibt mich zu allem, was mich irritiert, grüblerische Abgründe zu schaufeln, wo keine hingehören?

Mcnep schrieb am 16.7. 2001 um 01:10:53 Uhr zu

Morgenzigarette

Bewertung: 5 Punkt(e)

Lange war meine Alternative zur Morgenzigarette der Morgenbong. Aufs Klo geschlurft und die erste Mischung eingesogen, und sofort, wie zu keiner späteren Stunde des Tages, dieses Fingersingen und ein Leckmichamarsch vom Cranium bis zur Sohle. Leider auch oft Schweißausbrüche und für einige Sekunde vollkommene Atemlosigkeit, ein Memento von den Lungen, die um ihren Sauerstoff betrogen wurden. Manchmal gar Übelkeit, und dann sank der Kopf zur Kühlung auf das Waschbecken, Schnappatmung und Hyperventilation im stummen Reigen. Die eigentliche Dröhnung hielt länger an als üblich, aber genau das ist der Grund, weshalb ich von dieser Spielart des Sufismus heute ein wenig Abstand gewonnen habe, Pollenallergie im Spätwinter kauft dir irgendwann keiner mehr ab.

Surphaze schrieb am 14.7. 2000 um 00:39:06 Uhr zu

Morgenzigarette

Bewertung: 4 Punkt(e)

In der ersten halben Stunde nach dem Aufstehen eine zu rauchen ist eine der undankbaren Aufgaben des Rauchers. Man kriegt Kopfweh, Hitzewallungen, Mundgeruch, Gliederschwäche, Schwindelanfälle, Schleim-Husten, tränende Augen, Übelkeit, Atemnot und denkt sich: »Oh Mann, fängt dieser Tag schon wieder Scheiße an
Warum tun wir uns das an?
Egal, ich geh' jetzt eine rauchen...

the weird set theorist schrieb am 9.6. 2002 um 18:24:01 Uhr zu

Morgenzigarette

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Morgenzigarette zeigt den Charakter der Nikotinsucht am deutlichsten: sie ist die beste und die schlechteste Fluppe des Tages gleichzeitig. Die beste, wenn man die Vorfreude nimmt, die man der Morgenzigarette entgegenbringt, und die schlechteste, wenn man den Schlag in den Magen, der einem das Nikotin auf nüchternen versetzt, als Masstab betrachtet. Und dieses Wechselspiel aus Vorfreude und Magengeschwür wiederholt sich Tag für Tag...
Was für ein Elend!

timotheus schrieb am 25.10. 2000 um 17:20:10 Uhr zu

Morgenzigarette

Bewertung: 2 Punkt(e)

eine atomische texteinheit:

sie schmeckt nicht, wenn man nicht einen kaffee dazu hat. am besten ist das ganze, wenn man das ganze ans bett gebracht kriegt, sich noch im halbschlaf mit den kalten füssen unter der decke unterhalten kann und weiß, daß dieser tag nichts von einem verlangen kann.

Der Hutmann schrieb am 9.8. 1999 um 14:30:43 Uhr zu

Morgenzigarette

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Morgenzigarette rauche ich auf dem Klo. Ich genieße den intimen Augenblick meiner Sucht und meinem Entlehrungsbedürfnis zu frönen; meistens blättere ich dann im Wörterbuch und suche mir ein kleines Schmankerl für den Tag. Oft nehme ich mir auch vor ein besserer Mensch zu werden. Aber das reicht immer nur bis zur Haltestelle. Is' schon eine traurige Welt.

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