irre
Bewertung: 4 Punkt(e)Das wort irre zu erklären wird dann unwichtig, wenn man versucht, das Gegenteil, nämlich normal zu verstehen.
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| Der erste Text | am 15.2. 1999 um 14:53:03 Uhr schrieb maw über irre |
| Der neuste Text | am 29.9. 2022 um 13:40:06 Uhr schrieb schmidt über irre |
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am 16.2. 2019 um 12:24:50 Uhr schrieb
am 22.2. 2005 um 09:53:50 Uhr schrieb
am 12.11. 2003 um 10:44:14 Uhr schrieb |
Das wort irre zu erklären wird dann unwichtig, wenn man versucht, das Gegenteil, nämlich normal zu verstehen.
Irre gibt es auch viele in -> Wattenscheid, der immer wieder erwähnenswerten -> Stadt. Hier gibt es eine Verrücktenklinik und einen Nervenarzt. Dessen Patienten kommen uns manchmal besuchen, könnte man meinen. Sabbern tut zwar nicht jeder, der uns besucht, aber einige sind schon sehr eigenartig. Dann muss man immer aufpassen, was man sagt. Denn es könnte ja sein, dass man ganz harmlos daherredet: »Nein, heute können Sie dieses Buch nicht mitnehmen« oder so. Und dann kriegen die einen irren Blick und holen den Baseballschläger aus der Hosentasche. Und dann - rumps! Haun die vielleicht die schönen Ausstellungsständer um, und wir müssen alles aufheben. Nö.
RainaldGoetz – Irre:
Über die Rettung des Menschen durch die Musik.
Literatur, die alles sein will, nur nicht Literatur, und die dann doch immer wieder und vor allem wird : Literatur, das ist das scheinbare Paradoxon des Autors Rainald Goetz in seinem ersten Roman »Irre«.
Eine ziemlich konventionelle Geschichte der Entwicklung wird in einer das grundsätzlich Neue versuchenden Form angelegt :
Da tauchen mehr oder weniger offene Pamphlete auf, Ausschnitte aus Donald-Duck-Heften, da werden die Elendsexistenzen der psychiatrischen Station in einer immer wieder unfassbaren Art und Weise offen gelegt. Und da wird vor allem, in einer formal klar durchstrukturierten Art eine deutliche Entwicklung deutlich, wenn dies auch sehr bruckstückhaft, mithin rudimentär dargestellt wird.
Ein Buch für angehende Mediziner und / oder Psychologen : Sehr kenntnisreich. Auch sprachlich sehr toll.
5 Sterne, ohne Frage und: alwaysultra.
»Der Irre« - eine Erzählung von Georg Heym. Ziemlich widerlich teilweise. Aber auf sowas muss man bei expressionistischer Literatur gefasst sein. Benn gehört auch nicht zu den sanftesten Dichtern. Naja, wer nicht will, muss es ja nicht lesen. Wobei ich jetzt die Ausnahme bin, aber eine muss es ja geben.
Nicht-Irre unterscheiden sich von Irren durch den Schlüsselbund. Ansonsten eigentlich nicht! Alte Zivi-Weisheit. (zumindest im LKH Grafenberg)
Irren-Song
Refrain:
Ja, ja! Ich hab' 'nen Knall
Ich bin der aller- allerschwerste Fall
Ja, ja! Ich hab' 'nen Knall
Ich bin der aller- allerschönste Fall
Ich bin schizophren! A-a-
O, wie ist das schön!
Dann bin ich nie allein!
Ist das nicht fein?
Ich bin manisch-depressiv
O, wie ist das intensiv
Ich bin psychotisch
O, wie ist das erotisch
Ich bin nicht paragraphistisch
Mein Doktor ist fetischistisch
Er ist so sadistisch
So sadistisch!
Mein Doktor sagt, ich bin verrückt
Darüber bin ich sehr entzückt
Mein Doktor sagt, ich bin verrückt
Die Diagnose ist geglückt
(Irren-Offensive, mit der Erlaubnis zum Weitertexten)
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