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Bewertung: 4 Punkt(e)
Mehr, Mehr, Mehr. Immer mehr. Und dann noch mehr und noch mehr. Nie ist es genug, immer soll es ein bißchen mehr sein, sogar an der Wursttheke.
Warum nicht einfach genug?
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 158, davon 155 (98,10%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 46 positiv bewertete (29,11%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 816 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,063 Punkte, 64 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 19.2. 2000 um 22:46:46 Uhr schrieb Deutschlehrerin über mehr |
| Der neuste Text | am 28.11. 2022 um 20:55:11 Uhr schrieb Yadgar über mehr |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 64) |
am 17.5. 2007 um 04:45:03 Uhr schrieb
am 8.5. 2003 um 13:31:22 Uhr schrieb
am 6.1. 2007 um 16:28:59 Uhr schrieb |
Mehr, Mehr, Mehr. Immer mehr. Und dann noch mehr und noch mehr. Nie ist es genug, immer soll es ein bißchen mehr sein, sogar an der Wursttheke.
Warum nicht einfach genug?
Also, »mehr« ist mit sicherheit eines der wunderbarsten Wörter unseres erbärmlichen deutschen Wortschatzes... Es ist nicht nur eine Reihung viererlei Buchstaben, oder ein Adjektiv/Adverb, sondern es offenbart seinem Hörer eine ganze Gefühlswelt... die Welt von Sehnsucht und Verlangen
ich habe zu wenig
ich bin zu wenig
ich verdiene zu wenig
ich spreche zu wenig
ich denke zu wenig
ich schreibe zu wenig
ich singe zu wenig
ich weine zu wenig
ich male zu wenig
ich liebe zu wenig
ich lebe zu wenig
ich sterbe zu wenig
ich bin wenig
fast gar nichts
nichts mehr
wenn die gewerkschafter auch einmal ankommen und sagen würden: wir wollen weniger, ich würde lachen, ich würde mich kringeln,
oder die gierigen riefen: wir wollen nicht mehr, man würde sich ihrer freuen, hoffnung schöpfen,
wenn die gesellschaft auch einmal feststellte: wir sind glücklich, mehr benötigen wir nicht, ich würde aufatmen, frei sein, denn mehr ist weniger.
Je mehr ich über mich nachdenke, desto weniger bin ich mir sicher, wer ich eigentlich bin. Mein Kopf füllt sich mit Nebel. Vielleicht wäre es jetzt sinnvoller, sich mit etwas Bodenständigem zu beschäftigen. Mit Messerbänkchen, Serviettenringen, Obstmadenfallen oder Goethes Spezialrezept zur Zubereitung von Frankfurter Grüner Soße.
Als es mir nicht mehr gut ging, wollten mir mehrere helfen, auf dass es mir wieder besser werde. Aber je mehr sie taten, desto mehr ging es mir weniger gut und desto mehr wollten sie mir helfen, dass es mir wieder mehr gut ginge. Es wurden immer mehr, die immer mehr taten. So erfanden wir den Wohlfahrtsstaat. Und es werden immer mehr, die auf jeglicher Seite davon leben können. Und wenn wir nicht alle gestorben sind, dann leben wir mehr denn je noch heute.
Mehr Meer ist gleich Ozean!
Weniger Meer ist gleich Ostsee!
Und ganz wenig Meer ist gleich die Oder! (Es sei denn sie tritt über die Ufer, dann gibt es ein Meer mehr ;-) !)
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