es
Bewertung: 5 Punkt(e)Ich weiß nicht, aber »es« ist das, was das Leben lebenswert und gleichzeitig Suizidversuche verständlich macht.
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| Der erste Text | am 7.12. 1999 um 09:38:24 Uhr schrieb Arne über es |
| Der neuste Text | am 19.7. 2026 um 15:14:27 Uhr schrieb Bettina Beispiel über es |
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am 9.11. 2005 um 17:34:57 Uhr schrieb
am 12.10. 2002 um 20:29:39 Uhr schrieb
am 27.4. 2002 um 20:50:05 Uhr schrieb |
Ich weiß nicht, aber »es« ist das, was das Leben lebenswert und gleichzeitig Suizidversuche verständlich macht.
ES ist im Moment wegen dringenden kosmischen Angelegenheiten unabkömmlich.
es gibt dinge, die werden erlebt, die können aber einfach nicht begreiflich gemacht werden. es gibt dinge, die habe ich erlebt, und von meiner jetzigen situation zurück blickend, kann selbst ich manches nicht mehr ganz nachempfinden - lege da aber auch keinen wert drauf, es war nichts gutes.
Es wäre nicht so verkehrt, an einem Tag Suizid zu begehen, an dem man für einen Regisseur gehalten wurde, und der Partner für Hemingway. Einfach über die Reling hüpfen, in einer Nacht, in der man noch nicht vierzig ist, in der man den Gospelneger sowieso nicht auf die Kabine geliefert bekommt, in der man auf einmal knallhart merkt, daß man eigentlich wirklich nur das ist, was dem Patenkind mal rausgerutscht ist, wahr aber es dauerhaft in der Erbfolge disqualifizierend, denn Dummheit, Amnesie und Gleichgult schlafen nicht immer in einem Bett: »Reiches altes Arschloch«. Pech für dich, kleiner Fratz, Pech für mich. Doch der Neger singt für alle.
Es ist schreckhaft, eine Nacht wie diese ertragen zu müssen. Eigentlich ist man müde, aber es fehlt der Elan aufzustehen und ins Bett zu gehen. Außerdem kann man auch nicht schlafen, denn es geht einem so viel im Kopf rum, dass man sich sogar schon über Dinge Gedanken macht, die eigentlich anderen Leuten Probleme bereiten sollten.
der gurb sass im dunklen zimmer
mir gegenueber
und glotzte mich an
ich glotzte zurueck
ich habe doch keine angst vor einem gurb!
da glotzt es an unserer tuer
ich kann nicht
ich muss doch verhindern weggeglotzt zu werden
3s 1st d0ch n1cht d3in 3rnst, w3nn 3s he1ßt: 3s 1st ba1d a11es 3rfaßt 1m N3tz
Es ist ein so himmelweiter Unterschied, ob der Schritt in das Unausweichliche erfolgte und man dennoch das in irgendeiner Form herstellbare Gefühl hat, es waren trotz allem Hände, die gutes wollten. Oder es war doch nur die Fortsetzung von Entwürdigung, Verachtung und Gewalt - böse Hände bis zuletzt. Ich suche das Gute, vielleicht um mir die letzte Täuschung einer nicht völligen Vernichtung, sondern die Möglichkeit einer gewissen Umdeutung zu geben, vielleicht auch weil es tatsächlich so war. Aber ich werde es nie erfahren. Und verarbeiten muss ich die Träume und Gefühle von bösen Händen.
Es hat geklopft.
Wer ist es?
Oh, es ist ein Mentalkastrat!
Welches ist sein Begehr, guter Freund?
Eine Sauerkrautwaffel.
Nicht wirklich! Da kriegt man ja so leicht ´nen Lachmuskelkater.
Macht nichts, guter Herbergsvater.
He, SIEEEE! Nennen Sie mich nicht Herbergsvater, sonst sag ich Sackpfeife zu Ihnen.
gibt Gerüchte, dass Hülsenfrüchte
in Mengen genommen nicht gut bekommen....
Das macht aber nix, das finde ich fein,
wollte schon immer mal Blähboy sein....
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