Gedichte
Bewertung: 3 Punkt(e)
Der Poet
Das Leben als Poet ist
Einstweilen schwere Last.
Denn ab und zu ist
Herr Ausdruckslos zu Gast.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 104, davon 82 (78,85%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 30 positiv bewertete (28,85%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 335 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,683 Punkte, 33 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 18.4. 2000 um 10:35:57 Uhr schrieb Nienor über Gedichte |
| Der neuste Text | am 28.5. 2021 um 13:30:22 Uhr schrieb Schmidt über Gedichte |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 33) |
am 30.4. 2006 um 16:46:11 Uhr schrieb
am 28.2. 2005 um 20:33:32 Uhr schrieb
am 20.9. 2006 um 11:50:36 Uhr schrieb |
Der Poet
Das Leben als Poet ist
Einstweilen schwere Last.
Denn ab und zu ist
Herr Ausdruckslos zu Gast.
beim ersten anblick wierkt er fröhlich und lustig,
doch seine gesichtszüge verraten genau das gegenteil
trübselig blickt er in das leere ,schaut kurz auf
und dreht sich um ,schwingt sich auf ein seil
und schaukelt unglücklich herum.kleine kinder schauen zu ihm rauf,
und lachen über den traurigen affen.
gedankenlos macht er sich über sich über sein einfaches essen her,
und denkt sich:»ist das denn fair?«
jeden tag muss er hinter gitter verbringen,
unf träumt von der flucht ins freie,wird ihm das gelingen?
Ich frage mich, welche Gedichte schlimmer sind:
Die von frisch verliebten, oder die, die geschrieben werden, wenn komische Zigaretten geraucht wurden?
Ich klage an
Ich verurteile die Verbrechen der Wahrheitssucher, der Intellektuellen,
der Rebellen und Querdenker.
Erst zerstört ihr alles an das wir glauben, die Religion und die
Politik, unser dümmlich-naives Weltbild.
Dann zerstört ihr unsere dümmlichen Wünsche, Träume und Visionen von
spießiger Idylle, ewiger Liebe oder sorgefreiem Leben, den Glauben
daran, dass Reichtum und Ruhm glücklich machen könnten.
Dann raubt ihr uns durch Erkenntnis und logische Argumentation die
letzte Hoffnung auf verblendene Heilslehren, die Erlösung, eine Seele,
ein Leben nach dem Tod.
Ihr habt uns das letzte geraubt, was die Menschheit glücklich machen
könnte: die Dummheit. Als Wechsel erhielten wir die bittere Wahrheit.
Wie gerne würde ich mich wieder für Fußball interessieren.
Wir hätten die blaue Pille verdient.
Danke für nichts.
Quelle: http://fuckup.homeunix.net/index.php?Gedichte
Gedichte sind der Versuch, seine Gefühle in eine Form zu bringen.
Die schriftliche Form, nicht die gesprochene bietet Sicherheit, da die Anordnung der Worte objektiven Gesetzen folgt: Rechtschreibung, Verständlichkeit, Satzbau..etc
Man folgt diesen Pfaden automatisch und beruhigt sich proportional zur Länge des Textes.
Oder ... das Schreiben bringt erst neues Leid, weil man sich bewußt wird, daß alles geäußerte Gefühl banal und blöde anmutet, während das lebendige innere Gefühl im Herzen und im Bauch mit reiner Flamme brennt!
Das Gedicht kann ein Ventil sein, aber kein Heilsbringer...leider.
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