Leere
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| Der erste Text | am 8.5. 2000 um 18:47:53 Uhr schrieb Tanna über Leere |
| Der neuste Text | am 25.10. 2025 um 17:43:52 Uhr schrieb Rufus über Leere |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 45) |
am 20.6. 2003 um 17:16:56 Uhr schrieb
am 30.6. 2013 um 21:25:36 Uhr schrieb
am 1.7. 2006 um 01:39:20 Uhr schrieb |
Da ist es wieder. Das Vakuum. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Und ich sehe einen Sommer, der gerade ohne mich stattfindet. Welche Sprache sprechen diese Leute? Die, die da draußen lachen und grillen. Ich will dazugehören und habe Angst davor. Lieber allein - aber die Leere verschlingt mich. Jeden Abend. Und draußen sinkt die Sonne. Jeden Abend.
Und jeden Morgen beginnt das Einerlei, das mich aufstehen und duschen lässt. Dahin gehen, dorthin gehen, aber fern sein von echtem Erleben.
Kiffen ist die einzige Methode, den Bruch zwischen mir und der Welt zu schließen. Seltsam. Nur so heilt die Wunde und ich kann unmittelbar sein. Leider ist es nicht ratsam, jeden Tag Dreh- und Schwebepflanzen einzuwerfen. Auch Blastern hilft, das Gefühl von Daseinsfreude zu suggerieren, das einen noch mal darüber nachdenken lässt, ob die Escapetaste eine weitere kleine Weile warten kann oder nicht.
Zum Glück gibt es die Leere, ohne dieses ohnmächige Gefühl , das Gefühl einfach gar nichts mehr zu fühlen , nichts empfinden zu müssen, lässt uns Menschen die schrecklichsten Dinge überleben.
Gäbe es die Leere nicht, wüsste ich nicht wo ich sonst hin sollte um einfach nur zu vergessen , um nicht mehr diesen zerstörerischen Film in meinem Kopf zu haben, um nicht mehr diese Wertlosigkeit zu fühlen......
Die leere ist ein Zufluchtsort der dich lähmen mag, aber der die einzige Heilung verspricht und vielleicht irgendwann wieder ins Leben hilft....
Doch bis dahin bleibe ich lieber in diesem ruhigen trösterndem Traum den mich die Leere träumen lässt..........
Laß die Leere zu. Stopf sie nicht mit unnötigem Zeug voll. Leere kann weh tun, sicher - aber du bleibst du.
Über Leere zu sprechen mag ganz nett sein,
mag Sinn machen um ihr zu entrinnen.
Aber Leere fühlen...
Leere ist was ganz anderes als Nichts.
Weil leer deutet an, daß da etwas hingehört. Zum Beispiel: »eine leere Bierdose.« Da war mal
Hansa-Pils drin und alle wären glücklicher, wäre das immernoch der Fall.
Heißt es hingegen: »In der Bierdose ist nichts«, dann sagt das jemand, der kein Bier mag oder
zumindest jetzt gerade keins möchte, oder dem das alles vollkommen egal ist.
Leere besitzt also eine gewisse Anziehungskraft auf die Dinge oder beschreibt eine Abwesenheit.
Und das Nichts, das ist halt irgendwie absolut.
Ausgelaugt, noch die letzte Ader fühlt sich leer,
die letzte graue Zelle mit nichts gefüllt.
Ein Leben lang trägt dich die Hoffnung,
sie bewegt dich, hilft zu leben, denn
die Hoffnung zwingt dich dazu,
nicht stehen zu bleiben. Leben.
Doch die Hoffnung wird düster, wird kleiner.
Machtlos, hilflos, wehrlos, ungeachtet, unbeachtet bald geächtet?
Wo soll da noch Hoffnung Platz finden?
Schwarze Löcher schlucken alles,
auch die Hoffnung...
Wo ist die Kraft die einen rauszieht?
Danach gesucht. Dann, ach, aufgegeben.
Hoffnung verloren. Lebensgrundlage verloren.
Was bleibt?
Leere.
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