Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 123, davon 123 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 51 positiv bewertete (41,46%)
Durchschnittliche Textlänge 303 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,472 Punkte, 45 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 8.5. 2000 um 18:47:53 Uhr schrieb
Tanna über Leere
Der neuste Text am 25.10. 2025 um 17:43:52 Uhr schrieb
Rufus über Leere
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 45)

am 29.10. 2010 um 15:11:58 Uhr schrieb
Sponky über Leere

am 31.3. 2017 um 23:36:36 Uhr schrieb
Christine über Leere

am 12.7. 2008 um 20:06:01 Uhr schrieb
Christine über Leere

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Leere«

dreistein schrieb am 11.11. 2003 um 13:12:52 Uhr zu

Leere

Bewertung: 3 Punkt(e)

Celia war nicht seine größte Liebe. In letzter Zeit war er sich auch gar nicht mehr sicher, ob er überhaupt jemanden je geliebt hatte. Celia liebte er wahrscheinlich nicht. Ich sage wahrscheinlich, denn er wußte nichts mehr mit Bestimmtheit. Konnte nicht mehr ganz genau sagen, wo die Konturen zwischen den einzelnen Dingen verliefen, was schwarz und was weiß war. Begriffe wurden immer schwammiger, Gefühle unscharf. Klar, er haßte Brönsted, spätestens seit ihn dieser so vor seinen Kollegen bloßgestellt hatte. Aber, war das nicht das einzige Gefühl, das er mit Sicherheit zu verspüren glaubte. Haß auf Brönsted?
Die Welt zerfiel langsam... Kaum noch Fixpunkte, an die er sich halten konnte. Und diese Unsicherheit versuchte er durch festgelegte Alltäglichkeiten auszumärzen. Einkaufen immer mittwochs nach der Uni, immer im selben Supermarkt, immer drei Packungen Müsli, vier Liter Milch, sechs Freilandeier, eine Packung vom billigsten Toast und zwei Diätjoghurts. Mittagessen immer im selben Dönerladen.... usw.
Celia.... wenn er sich nur wenigstens in Bezug auf Celia sicher gewesen wäre. Er blickte auf auf das, was er von der triefenden Landschaft durch die beschlagenen Scheiben des Großraumabteils sehen konnte und spürte sie zum ersten Mal in sich aufsteigen. Die alles verschlingende Leere.

ikdhvmanms schrieb am 23.6. 2008 um 00:11:09 Uhr zu

Leere

Bewertung: 3 Punkt(e)

Es verwässerte sich langsam, die Konturen wurden unscharf, die Übergänge fließend, wo etwas begann und wo etwas endete, ließ sich nicht mehr genau bestimmen. Die Maschine brach auseinander, es wurde langsamer und langsamer, Bewegungen wurden zu Zuckungen, Farben trieben ihr bizarres Spiel, vermischten sich und erfanden sich neu, verschiedene Szenen drangen ineinander ein und tauschten ihre Brocken aus, große und kleine Erinnerungsfetzen überlappten sich, bekämpften sich, wurden eins. Ein zäher Brei, der keinen Raum füllte und der sich schleichend auflöste. Es fängt an. Ein irreversibler Fortschritt, es wächst wie eine Seifenblase und verschluckt das mühsam Erbaute. Es kommt. Dunkelheit. Es musste so kommen. Bitterer Geschmack setzt ein, schwaches Licht lässt sich erahnen, es wird heller. Verschwommen treten die ersten Werke der Lichtstrahlen zum Vorschein, nervös und noch unbestimmt, wie glühender Asphalt. Strukturen ergeben sich, Grenzen lassen sich ziehen. Farben. Und da war sie wieder, bestimmt und hoffnungslos, die vernichtende Prägnanz der Wirklichkeit.

Tanna schrieb am 8.5. 2000 um 18:47:53 Uhr zu

Leere

Bewertung: 6 Punkt(e)

Laß die Leere zu. Stopf sie nicht mit unnötigem Zeug voll. Leere kann weh tun, sicher - aber du bleibst du.

evillive schrieb am 13.11. 2000 um 14:49:00 Uhr zu

Leere

Bewertung: 6 Punkt(e)

ExtremelyKNOWN schrieb am 11.9. 2000 um 21:13:24 Uhr zu

Leere

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ausgelaugt, noch die letzte Ader fühlt sich leer,
die letzte graue Zelle mit nichts gefüllt.

Ein Leben lang trägt dich die Hoffnung,
sie bewegt dich, hilft zu leben, denn
die Hoffnung zwingt dich dazu,
nicht stehen zu bleiben. Leben.

Doch die Hoffnung wird düster, wird kleiner.
Machtlos, hilflos, wehrlos, ungeachtet, unbeachtet bald geächtet?
Wo soll da noch Hoffnung Platz finden?

Schwarze Löcher schlucken alles,
auch die Hoffnung...
Wo ist die Kraft die einen rauszieht?

Danach gesucht. Dann, ach, aufgegeben.
Hoffnung verloren. Lebensgrundlage verloren.

Was bleibt?

Leere.

chylomikron schrieb am 28.10. 2007 um 23:16:22 Uhr zu

Leere

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ich habe lernen müssen mit der Leere zu leben.

Ich musste verstehen, das die leere in mir gefüttert werden will. Mit Büchern, Filmen, Freunden, flüchtigen sexuellen Kontakten, Familie, alles stopfe ich in mich hinein, und tief in mir lauert die leere, hungrig und unersättlich.

Es ist essentiell, alles was man sich einverleibt portionsweise und wohlrationiert der leere zu zu führen. Immer nur kleine Häppchen, kontinuierlich zugefügt, halten die leere davon ab, von dir zu zehren.

Um Versorgunsengpässe zu vermeiden sollte man sorgfältig haushalten.

ttoomm schrieb am 11.9. 2000 um 21:08:50 Uhr zu

Leere

Bewertung: 3 Punkt(e)

Über Leere zu sprechen mag ganz nett sein,
mag Sinn machen um ihr zu entrinnen.

Aber Leere fühlen...

Einige zufällige Stichwörter

Kaffeehaus
Erstellt am 24.8. 2007 um 13:52:47 Uhr von mcnep, enthält 4 Texte

drogenberatung
Erstellt am 5.1. 2004 um 14:29:10 Uhr von zengaya, enthält 6 Texte

Honigkuchenpferd
Erstellt am 21.12. 1999 um 13:17:26 Uhr von Grinsekeks, enthält 31 Texte

Stelle
Erstellt am 21.2. 2001 um 16:47:57 Uhr von Tanna, enthält 58 Texte

Jezabel
Erstellt am 16.11. 2003 um 22:50:49 Uhr von Lareyna Lamson, enthält 5 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0553 Sek.