Leere
Bewertung: 6 Punkt(e)
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 123, davon 123 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 51 positiv bewertete (41,46%) |
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| Der erste Text | am 8.5. 2000 um 18:47:53 Uhr schrieb Tanna über Leere |
| Der neuste Text | am 25.10. 2025 um 17:43:52 Uhr schrieb Rufus über Leere |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 45) |
am 10.2. 2016 um 16:45:45 Uhr schrieb
am 1.7. 2006 um 01:39:20 Uhr schrieb
am 21.6. 2007 um 21:00:27 Uhr schrieb |
Laß die Leere zu. Stopf sie nicht mit unnötigem Zeug voll. Leere kann weh tun, sicher - aber du bleibst du.
Leere ist es, was ich grad in mir fühle... Ich würde sie gern rausschreien oder sonstwas, aber ich weiß nicht wie...
Ich weiß nicht wer ich bin und ich weiß nicht was ich will und es ist verdammtnochmal nicht viel, was ich da noch weiß... :(((
Und manchmal sind diese ganze Leere und die ewige Suche nach dem Sinn so erdrückend, dass ich es kaum mehr ertragen kann... So, wie im Moment...
Am Besten ist es, wenn man sich alles von der Seele schreiben kann, aber ich finde selten die richtigen Worte, die wirklich treffen, und fühle mich danach deshalb meistens nur noch leerer...
Dabei gibt es durchaus auch angenehme Leere... Wenn man das unendliche, weite nächtliche Universum betrachtet zum Beispiel...
Vielleicht sollte ich rausgehen, die Sterne zählen...
Über Leere zu sprechen mag ganz nett sein,
mag Sinn machen um ihr zu entrinnen.
Aber Leere fühlen...
Es verwässerte sich langsam, die Konturen wurden unscharf, die Übergänge fließend, wo etwas begann und wo etwas endete, ließ sich nicht mehr genau bestimmen. Die Maschine brach auseinander, es wurde langsamer und langsamer, Bewegungen wurden zu Zuckungen, Farben trieben ihr bizarres Spiel, vermischten sich und erfanden sich neu, verschiedene Szenen drangen ineinander ein und tauschten ihre Brocken aus, große und kleine Erinnerungsfetzen überlappten sich, bekämpften sich, wurden eins. Ein zäher Brei, der keinen Raum füllte und der sich schleichend auflöste. Es fängt an. Ein irreversibler Fortschritt, es wächst wie eine Seifenblase und verschluckt das mühsam Erbaute. Es kommt. Dunkelheit. Es musste so kommen. Bitterer Geschmack setzt ein, schwaches Licht lässt sich erahnen, es wird heller. Verschwommen treten die ersten Werke der Lichtstrahlen zum Vorschein, nervös und noch unbestimmt, wie glühender Asphalt. Strukturen ergeben sich, Grenzen lassen sich ziehen. Farben. Und da war sie wieder, bestimmt und hoffnungslos, die vernichtende Prägnanz der Wirklichkeit.
Ausgelaugt, noch die letzte Ader fühlt sich leer,
die letzte graue Zelle mit nichts gefüllt.
Ein Leben lang trägt dich die Hoffnung,
sie bewegt dich, hilft zu leben, denn
die Hoffnung zwingt dich dazu,
nicht stehen zu bleiben. Leben.
Doch die Hoffnung wird düster, wird kleiner.
Machtlos, hilflos, wehrlos, ungeachtet, unbeachtet bald geächtet?
Wo soll da noch Hoffnung Platz finden?
Schwarze Löcher schlucken alles,
auch die Hoffnung...
Wo ist die Kraft die einen rauszieht?
Danach gesucht. Dann, ach, aufgegeben.
Hoffnung verloren. Lebensgrundlage verloren.
Was bleibt?
Leere.
Leere ist immer da. manchmal sieht oder fühlt man sie nicht, weil „das voll“ im „leer“ steckt und ihm das leer voll macht. ohne leere keine fülle. leere ist die hülle für fülle. manchmal ist das leer um so voller, je leerer es zu sein scheint. nähme man der fülle die hülle, wäre sie leer. leer braucht keine hülle.
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