Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Menschenfleisch«
paragon schrieb am 13.2. 2003 um 18:32:36 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
es ist doch egal ob mensch oder tier
wer ein empfindungsfähiges wesen tötet um es zu fressen ist ei verbrecher
Liamara schrieb am 21.11. 2000 um 23:44:31 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
»Ich rieche, rieche Menschenfleisch!«
So sprach der Riese in dem englischen Märchen »Jack und die Wunderbohne« (in Deutsch auch gelegentlich Hans und die Zauberbohne). Kennt ihr das noch? Zur Erinnerung: Jack soll in diesem Märchen entweder eine Kuh oder ein Schwein, je nach Variation, verkaufen. Unterwegs lässt er sich aber Bohnensamen aufschwatzen für das Tier, woraufhin ihn seine Mutter gehörig ausschimpft - und das Zeug auch noch wütend aus dem Fenster schmeisst. Doch draussen gedeiht die Wunderbohne prächtig, und sie scheint bis in den Himmel zu wachsen. Jack, nicht faul, klettert daran hoch. Dort oben befindet sich das Schloß eines Riesen. Eben jener ist ein Menschenfresser, und somit kommen wir wieder zu dem eingangs erwähnten »Ich rieche, rieche Menschenfleisch«. Wie es genau weitergeht weiss ich gerade nicht mehr - Jack muss jedenfalls glaube ich noch eine Prinzessin retten, und vielleicht versteckt die Mutter des Riesen ihn in der Küche oder so etwas. Ich mag das Märchen.
Jürgen schrieb am 17.8. 2022 um 19:15:59 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
In der neunten Klasse fuhren wir für einige Tage ins Landschulheim.
Es ist dort eigentlich ganz nett, das Haus liegt herrlich ruhig in einem Wald, und neben dem Gebäude befindet sich ein großer Platz mit einem sehr großen Pendelgrill, auf dem wir an einem Abend Würstchen und Steaks grillen, für die der Grill fast schon zu groß ist.
Wir verabreden schon an unserem ersten Abend im Landschulheim, dass wir am letzten Abend vor der Abreise ein Abschiedsgrillfest veranstalten werden.
Unser erster Abend dauert bis in die Nacht hinein, und ich bin ziemlich müde, als wir endlich in unseren Zimmern verschwinden.
Die Tage vergehen ziemlich schnell, und am späten Nachmittag des letzten Tages treffe ich auf dem Hof Martina und Silvia, die lachend zu mir sagen:
„Na, freust Du Dich schon auf heute Abend? Gehe aber vorher bitte noch mal duschen, wir essen nämlich gerne frische Sachen, haha!“ und als sie mein verdutztes Gesicht sehen: „…äh… ja… also… oder weißt Du das etwa noch gar nicht, dass Du heute Abend auf dem Grill...? Ach Du Schei… sorry, Jürgen, dann haben wir jetzt aber nichts gesagt.“
Damit lassen mich die beiden alleine.
Ich bleibe noch eine Weile stehen und schaue mit einem mulmigen Gefühl über den Platz zu dem Grill und frage mich, ob sich die beiden gerade einen schlechten Scherz mit mir erlaubt haben.
Ich gehe langsam ins Haus zurück und in mein Zimmer. Dort treffe ich auf Oliver und Stefan, und die beiden sagen lachend zu mir: „Na, freust Du Dich auch schon so auf unser Grillfest heute Abend? Wir freuen uns schon sehr darauf, und Marcus und Frank können es auch kaum erwarten, das Grillfeuer anzuzünden. Das wird bestimmt total geil“.
Ich sage nur „ja, das wird es bestimmt“.
Irgendwie bin ich mir in diesem Augenblick plötzlich sicher, dass Martina und Silvia die Wahrheit gesagt haben.
Nachdem Oliver und Stefan das Zimmer verlassen haben, ziehe ich mich aus und stelle mich unter die Dusche. Ich dusche sehr lange und betrachte dabei ausführlich meinen schlanken nackten Körper, streiche mit den Händen über meine Arschbacken und Schenkel und frage mich, ob ich in wenigen Stunden wirklich zwischen den Zähnen meiner Mitschülerinnen und Mitschüler enden werde – eine Vorstellung, die ich zunehmend erregend finde...
Es ist Abend. Wir treffen uns am Grillplatz und tatsächlich werde ich nach wenigen Augenblicken von unserer Klassensprecherin Stefanie aufgefordert, mich auszuziehen.
Steffi erklärt mir, dass ich für unser Abschiedsgrillen von Jemanden als Grillfleisch vorgeschlagen wurde, und dass die Klasse diesen Vorschlag fast einstimmig angenommen hat. Unter den Blicken der Anwesenden beginne ich, mich zu entkleiden und setze mich dann, wie von Steffi angewiesen, nackt auf den Pendelgrill.
Silke und Oliver kommen zu mir und fesseln mich an meinen Hand- und Fußgelenken.
Nachdem ich dann von Beate und Martina am ganzen Körper mit Olivenöl eingepinselt wurde, fragt mich Stefanie, ob ich noch ein paar letzte Worte sagen möchte, bevor ich gegrillt und gegessen werde. Ich wünsche meinen Mitschülerinnen und Mitschülern alles Gute für die Zukunft und heute Abend einen guten Appetit, dann bekomme ich von Sylvia einen Apfel in den Mund gesteckt.
Nachdem Marcus und Frank dann die Grillkohle unter mir entzündet haben, spüre ich gleich die Hitze aufsteigen, und es dauert nicht allzu lange, bis ich das Bewusstsein verliere.
Ich ertappe mich selbst, wie ich stöhne, und wache von dem Geräusch auf. Ich hab das alles nur geträumt…
Oliver ist auch wach geworden und fragt mich, was los ist, ich hätte ständig was vom Grill gemurmelt. Ich bin total erschrocken und frage ihn, was ich denn genau erzählt hätte, und er meint grinsend zu mir, er fänd’s auch total geil, mich am letzten Abend zu grillen, er wird das der Klasse gerne vorschlagen, wenn ich gegessen werden möchte…
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