Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 86, davon 84 (97,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 39 positiv bewertete (45,35%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 20.5. 1999 um 16:53:46 Uhr schrieb
Holger Blaschka über Unwort
Der neuste Text am 19.2. 2024 um 16:11:00 Uhr schrieb
Leander Ballerin über Unwort
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am 19.2. 2024 um 12:40:58 Uhr schrieb
Nathan Kinderspiel über Unwort

am 17.12. 2002 um 23:43:45 Uhr schrieb
kollege über Unwort

am 26.5. 2023 um 02:56:59 Uhr schrieb
Tullipan1 über Unwort

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Unwort«

Galaxie schrieb am 3.1. 2000 um 19:37:55 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 4 Punkt(e)

Mein Vorschlag für das Unwort '99:
Millennium.
Oder noch besser: SoFi als grauenhaftes Kurzwort für Sonnenfinsternis.

Holger Blaschka schrieb am 20.5. 1999 um 16:53:46 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 2 Punkt(e)

Zum Unwort des Jahres 1998 wurde heute der Begriff »sozialverträgliches Frühableben« von Ärztepräsident Karsten Vilmar gekürt.

Vilmar hatte sich im Dezember 1998 mit dieser Äußerung gegen Pläne der rot-grünen Bundesregierung gewandt, den Anstieg der Ärztehonorare zu begrenzen.
Der 68-jährige wörtlich: »Dann müssen die Patienten mit weniger Leistung zufrieden sein, und wir müssen insgesamt überlegen, ob diese Zählebigkeit anhalten kann, oder ob wir das sozialverträgliche Frühableben fördern müssen

Als blanken »Standesegoismus«, und eines Sprechers der Ärzteschaft unwürdig rügte die Jury diese Aussage des »Wiederholungstäters« Vilmar, der schon 1993 mit seiner Äußerung von der »HIV-Show« im Zusammenhang mit dem Blutplasmaskandal aufgefallen sei.

blubb schrieb am 14.2. 2001 um 17:12:32 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 2 Punkt(e)

Unwort des Jahres 2000 ist »National befreite Zone«.
Das ist nicht nur eine schlechte Wahl, weil es nicht eines, sondern drei Worte sind.
Es geht um eine Strategie, die von Neonazis vor allem in Sachsen und und Brandenburg durchaus erfolgreich angewandt wird: nämlich Hegemonie - vor allem kulturelle - in bestimmten Gebieten zu erlangen.
Nicht die Bezeichnung ist »un-«, sondern ihre Umsetzung.

Silberfinger schrieb am 11.1. 2001 um 00:04:12 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 2 Punkt(e)

Mein ehemaliger Lateinlehrer hielt uns einmal einen mittleren Vortrag darüber, daß »Automobil« eigentlich ein absolut unzulässiges Unwort sei, da es zu einen Hälfte lateinisch, zur anderen aber griechisch ist. Wenn schon, dann entweder Autokinét ODER Ipsomobil!

Azreal schrieb am 14.10. 2001 um 06:00:01 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wie wär's denn mit diesen hier?

»Durchsignalisierung«
Juristendeutsch für »grüne Welle im Straßenverkehr«.

»Fehleinwurf«
Damit ist Müll in den falschen Tonnen gemeint, z.B. Plastik oder Batterien in der Biotonne. Wird gern von den Grüner-Punkt-Halsabschneidern benutzt.

»Zuwegung«
Der Weg zu einem Privatgrundstück. Soll oft Streitobjekt zwischen Nachbarn, die sich nicht leiden können, sein. Naja, wenn man sonst nichts zu tun hat, als sich um ein paar Tonnen Kies zu streiten...

»Yuppielutscher«
Mobiltelefon, auch bekannt als »Handy«. »Handy« selbst ist noch solch ein Unwort, das sich zwar unheimlich international anhört, eigentlich aber eine typisch deutsche Wortschöpfung ist.

»Modernisierungsverlierer«
Das ist eins von diesen beschönigenden Worten, die benutzt werden, wenn man sich zu fein für das Aussprechen der tatsächlichen Bedeutung ist. Es meint »Arbeitsloser« oder »Sozialhilfeempfänger«.

»Interessenhaushalt«
Das habe ich zum ersten Mal von den Grünen gehört, als es um den Kosovo-Einsatz ging.

»Verblutungsromantik«
Das klingt so schrill, daß man es fast schon gar nicht mehr ein Unwort nennen möchte.

Patrick schrieb am 11.6. 1999 um 13:48:45 Uhr zu

Unwort

Bewertung: 1 Punkt(e)

Ist ein Unhold, wer ein Unwort benützt? Wer definiert, was ein Unwort ist? -> Soziologische Theorien. Was sagen die Sprachwissenschafter dazu?
»Humanitäre Katastrophe« finde ich nicht Unwort-würdig. Vor ein paar Jahren hat doch die Gesellschaft für Deutsche Sprache mal die »Ethnische Säuberung« zum Unwort des Jahres gewählt. Das fand ich sehr gut. Ist ja schliesslich ein Euphemismus sondergleichen.

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