Unwort
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Unwort ist das Gegenteil von Wort. Umwohlsein das Gegenteil von Wohlsein. Unwort ist dann eher gleich Unwohlwort. Wort ist dann gleich Wohlwort. Ist jedes Wort wohl???
Wohlwort ist eine Kaufhauskette!!
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 86, davon 84 (97,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 39 positiv bewertete (45,35%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,407 Punkte, 21 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 20.5. 1999 um 16:53:46 Uhr schrieb Holger Blaschka über Unwort |
| Der neuste Text | am 19.2. 2024 um 16:11:00 Uhr schrieb Leander Ballerin über Unwort |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 21) |
am 23.11. 2006 um 11:00:54 Uhr schrieb
am 31.1. 2003 um 15:39:10 Uhr schrieb
am 28.12. 2005 um 15:23:29 Uhr schrieb |
Unwort ist das Gegenteil von Wort. Umwohlsein das Gegenteil von Wohlsein. Unwort ist dann eher gleich Unwohlwort. Wort ist dann gleich Wohlwort. Ist jedes Wort wohl???
Wohlwort ist eine Kaufhauskette!!
Wie wär's denn mit diesen hier?
»Durchsignalisierung«
Juristendeutsch für »grüne Welle im Straßenverkehr«.
»Fehleinwurf«
Damit ist Müll in den falschen Tonnen gemeint, z.B. Plastik oder Batterien in der Biotonne. Wird gern von den Grüner-Punkt-Halsabschneidern benutzt.
»Zuwegung«
Der Weg zu einem Privatgrundstück. Soll oft Streitobjekt zwischen Nachbarn, die sich nicht leiden können, sein. Naja, wenn man sonst nichts zu tun hat, als sich um ein paar Tonnen Kies zu streiten...
»Yuppielutscher«
Mobiltelefon, auch bekannt als »Handy«. »Handy« selbst ist noch solch ein Unwort, das sich zwar unheimlich international anhört, eigentlich aber eine typisch deutsche Wortschöpfung ist.
»Modernisierungsverlierer«
Das ist eins von diesen beschönigenden Worten, die benutzt werden, wenn man sich zu fein für das Aussprechen der tatsächlichen Bedeutung ist. Es meint »Arbeitsloser« oder »Sozialhilfeempfänger«.
»Interessenhaushalt«
Das habe ich zum ersten Mal von den Grünen gehört, als es um den Kosovo-Einsatz ging.
»Verblutungsromantik«
Das klingt so schrill, daß man es fast schon gar nicht mehr ein Unwort nennen möchte.
Zum Unwort des Jahres 1998 wurde heute der Begriff »sozialverträgliches Frühableben« von Ärztepräsident Karsten Vilmar gekürt.
Vilmar hatte sich im Dezember 1998 mit dieser Äußerung gegen Pläne der rot-grünen Bundesregierung gewandt, den Anstieg der Ärztehonorare zu begrenzen.
Der 68-jährige wörtlich: »Dann müssen die Patienten mit weniger Leistung zufrieden sein, und wir müssen insgesamt überlegen, ob diese Zählebigkeit anhalten kann, oder ob wir das sozialverträgliche Frühableben fördern müssen.«
Als blanken »Standesegoismus«, und eines Sprechers der Ärzteschaft unwürdig rügte die Jury diese Aussage des »Wiederholungstäters« Vilmar, der schon 1993 mit seiner Äußerung von der »HIV-Show« im Zusammenhang mit dem Blutplasmaskandal aufgefallen sei.
Kollateralschaden.
Das Wort für Bombenterror auf Zivilisten im Kosovo-Krieg.
Mein ehemaliger Lateinlehrer hielt uns einmal einen mittleren Vortrag darüber, daß »Automobil« eigentlich ein absolut unzulässiges Unwort sei, da es zu einen Hälfte lateinisch, zur anderen aber griechisch ist. Wenn schon, dann entweder Autokinét ODER Ipsomobil!
die Verhinderung einer »humanitären Katastrophe«
ein jeder ist des Menschen Freund ?
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