Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 75, davon 72 (96,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 34 positiv bewertete (45,33%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 15.11. 1999 um 11:50:12 Uhr schrieb
hei+co über hypertext
Der neuste Text am 13.8. 2024 um 16:54:22 Uhr schrieb
Christine über hypertext
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 22)

am 12.7. 2007 um 15:22:44 Uhr schrieb
krische über hypertext

am 7.3. 2022 um 00:08:59 Uhr schrieb
Christine über hypertext

am 13.1. 2006 um 14:40:34 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über hypertext

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Hypertext«

chrmpf schrieb am 7.1. 2001 um 11:39:57 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ovids »Gastmahl der Liebe« ist wohl der erste: X Dialoge hat der so verlinkt, dass du einen Krampf kriegst, wenn du alles Quellen zuordnen willst, weil der Typ analog listet. An der Stelle hat er damals geschlampt. Es sei ihm verziehen. Shakespeare hat das dann ein paar Jahre später auch gemacht und Traum genannt. Fairer Weise hat er den vierdimensional inszeniert als Sommernacht. Aber wer will schon immer alles kapieren, statt durch ne Landschaft zu gehen und das Panorama zu genießen. Wegweiser oder Lexikon zu sein, macht auf Dauer eh keinen Spaß. Andererseits sind Experten manchmal brauchbare Zellkonglomerate, allerdings selten in vivo. Werde mir doch ein paar Exemplare einfrosten. Man weiß ja nie.

hei+co schrieb am 24.3. 2000 um 11:25:25 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 2 Punkt(e)

rhizom
rhizom: zusammen schreiben
die charakteristika einer rhizomatischen struktrur sind die folgenden:
a) jeder punkt des rhizoms kann und muß mit jedem anderen punkt verbunden werden.
b) es gibt keine punkte oder positionen in einem rhizom; es gibt nur linien [...]
c) ein rhizom kann an jedem punkt abgebrochen oder neu verbunden werden, indem man einer der linien folgt.
d) das rhizom ist anti-genealogisch.
e) das rhizom hat seine eigene außenseite, mit der es ein anderes rhizom bildet; daher hat ein rhizomatisches ganzes weder außen noch innen.
f) ein rhizom ist kein abdruck, sondern eine offene karte, die in all ihren dimensionen mit etwas anderem verbunden werden kann; es kann abgebaut, umgedreht und beständig verändert werden. [...]
(eco, umberto: im labyrinth der vernunft, texte über kunst und zeichen, leipzig 1990, 106)
...

hei+co schrieb am 23.6. 2000 um 14:07:00 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 2 Punkt(e)

"Wenn man die Karten dieses Spiels, die wir in einer Schublade aufbewahren und die wir alle im Kopf haben, miteinander vergleicht, erkennt man sofort, daß das Wichtigste [...] die Pole oder Gipfel sind, die Schnittpunkte, Netzknoten, Verkehrskreuze, die fast obligatorischen Engstellen [...]
Während die Wissenschaften sich aufschichten oder abblättern, in tausend Disziplinen getrennt oder vermengt, während sie sich unablässig verwandeln, schwanken, unterschiedliche Zeiten hervorbringen, deren Fortgang oft unvorhersehbar ist, sind es gerade die Orte er Konvergenz und der Verzweigung, die relativ invariant bleiben in dieser unruhigen, wirren Geschichte; gerade an diesen Orten stellen sich die Probleme oder werden die Entscheidungen getroffen - oder nicht getroffen. Welche Probleme? Welche Entscheidungen? Es sind die Knoten dieser verschiedenen Netze, die einigermaßen stabilen Kreuzungen, welche die Kapitel dieses Buches ausmachen." (Michel Serres: Vorwort, in: Michel Serres (Hg.): Elemente einer Geschichte der Wissenschaften, Frankfurt/Main, 1994, OT: Paris 1989, 11-38; hier: 22)

hei+co schrieb am 16.6. 2000 um 01:23:11 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 3 Punkt(e)

»Denken heißt falten.« (Deleuze, Foucault, 167)

»Denken heißt, ins Nicht-Geschichtete zu gelangen. Sehen ist Denken, Sprechen ist Denken, das Denken jedoch vollzieht sich im Zwischenraum, in der Disjunktion von Sehen und Sprechen. [...] Denken gehört zum Außen, soweit dieses als ’abstrakter Sturm’ [Blanchot] durch den Spalte zwischen Sehen und dem Sprechen dringt.« (Deleuze, Foucault, 121)

jorge schrieb am 23.6. 2000 um 14:45:21 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die Ruchlosen behaupten, dafl in der Bibliothek die Sinnlosigkeit normal ist, und dafl das Vernunftgem‰fle (ja selbst das schlecht und recht Zusammenh‰ngende) eine fast wundersame Ausnahme bildet. Sie sprechen (ich weifl es) von der Fiebernden Bibliothek, deren Zufallsb‰nde st‰ndig in Gefahr schweben, sich in andere zu verwandeln, und die alles behaupten, leugnen und durcheinanderwer fen wie eine delirierende Gottheit´. Diese Worte, die nicht nur die Unordnung denunzieren, sondern sie mit einem Beispiel belegen, liefern einen offenkundigen Beweis des verwerflichen Geschmacks der Urheber und ihrer verzweifelten Unwissenheit. In der Tat birgt die Bibliothek alle Wortstrukturen, alle im Rahmen der f¸nfundzwanzig orthographischen Symbole mˆglichen Variationen, aber nicht einen absoluten Unsinn. Es er¸brigt sich zu bemerken, dafl der beste Band der vielen Sechsecke, die ich verwalte, >Gek‰mmter Donner< betitelt ist, und ein anderer >Gipskrampf< und wieder ein anderer >Axaxaxas Mlˆ<. Diese auf den ersten Blick unzusammenh‰ngenden Wortf¸gungen entbehren gewifl nicht einer kryptographischen oder allegorischen Rechtfertigung; diese Rechtfertigung verbaler Art figuriert - ex hypothesi- bereits in der Bibliothek. Ich kann nicht etliche Schriftzeichen kombinieren

dhcmrlchtdi,

hei+co schrieb am 26.4. 2000 um 19:29:24 Uhr zu

hypertext

Bewertung: 2 Punkt(e)

rhizomatisieren

Als Modell für eine neue »Ordnung der Dinge« funktioniert die rhizomatische Vernetzung auf mehreren Ebenen, durchquert verschiedene Diskurs-Schichten:
Konnexion / Heterogenität auf der Strukturebene der Dokumente
»Jeder Punkt eines Rhizoms kann (und muß) mit jedem anderen verbunden werden.«(Deleuze/Guattari92, 16)
Mannigfaltigkeit in der Art und Weise nicht-hierarchischer Verknüpfungen (intertextuelle Bezüge, Fluchtlinien, offene Ringe, flache Diskurse als Gegensatz zum
klassischen und romantischem Buchkonzept)
Asignifikanter Bruch ununterbrochene Vernetzungen und Querverbindungen, die Abstammungslinien aufbrechen (Antigenealogie)
Karthographie / Abziehbild vielfältige, offene Zugangsmöglichkeiten, die eine Überschreitung struktureller und generativer (Baum-)Modelle darstellen
In dieser Komplexität dekonstruieren rhizomatische Verknüpfungen auf der Ebene der Dokumente die Linearität abendländischen Denkens, auf der Ebene der
Verknüpfung von Dokumenten untereinander die Herrschaft einheitlicher Signifikanten, hermeneutischen Abstammungslinien und Referenzen werden offene
Text-Netzwerke entgegengesetzt, geschlossene Zeichensysteme und Auslegungsmonopole (Diskurs-Herrschaft und Gewalt) werden durch experimentelle
Eingriffe, Montagen, den Einsatz künstlicher Mittel in ein offenes System Text - Leser /Schreiber - Welt umgesetzt.
Die Radikalität rhizomaschischer Verknüpfungsweisen liegt darin begründet, daß sie auf der Ebene der Produktion, der Rezeption und der Kommunikation
funktionieren:
Text, Schreiber / Leser, Welt/ Gesellschaft bilden zusammen ein Rhizom.

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