alles
Bewertung: 2 Punkt(e)alles kann man nicht erfassen: daraus folgt, daß man alles nicht erfassen kann, also gar nichts.
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| Der erste Text | am 22.1. 1999 um 14:49:10 Uhr schrieb Dragan über alles |
| Der neuste Text | am 19.7. 2023 um 23:15:23 Uhr schrieb Detlef über alles |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 131) |
am 14.6. 2003 um 00:35:06 Uhr schrieb
am 14.6. 2009 um 19:59:00 Uhr schrieb
am 3.11. 2005 um 01:20:46 Uhr schrieb |
alles kann man nicht erfassen: daraus folgt, daß man alles nicht erfassen kann, also gar nichts.
Alles ist letztendlich auch nur alles, was man sich vorstellen kann.
...und noch viel mehr wollte ich mal haben. Heute bi ich froh, daß ich nicht wirklich ALLES bekommen habe...
Bedenke, was Du Dir wünscht...
Alles was ich weiß reicht nicht aus und wird niemals ausreichen. Gebe ich es doch lieber auf alles Wissen zu wollen - es sind schon klügere als ich unwissend gestorben.
Alles ist nicht mehr als die Summe der großen Teile, der kleinen Teile und dem Gammel. Und der Gammel ist überflüssig und muss weggeschnitten werden. Am besten mit dem Messer. Danach kann man sich der Summe der mittelgroßen Teile zuwenden und eventuell was spenden aus seinen Lenden.
In der Stadt, am Ende der Einkaufsstraße, steht das Kaufhaus Alles.
Alles schwebt in Neonbuchstaben über dem obersten Sims der Stuckfassade.
Alles, Alles, Alles ist in die Gitter gewoben, die nie die Eingangstüren verschließen.
Alles ist rund um die Uhr geöffnet.
Aus den Seiten und Hintereingängen strömen Handwerker, Verkäufer, Dekorateure, Lieferanten, Abteilungsleiter, Detektive, Manager.
Lehrlinge werden eingestellt, ausgebildet, behalten oder an andere Kaufhäuser abgegeben; verdiente Mitarbeiter werden in Pension geschickt, unverdiente mit einer Abschlagszahlung entlassen.
Tragödien ereignen sich, kleine Bürolieben, Verkäufer tratschen miteinander, um sich die Wartezeit bis zur Pause zu verkürzen.
Alles tut so, als sei dort alles zu haben, was jemals verkauft wurde.
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http://kbs.cs.tu-berlin.de/~jutta/me/alles.html
Das Gegenteil von garnichts. Was aber sowieso ja garnicht sein kann, weil: Wäre garnichts, dann würdest Du jetzt nicht dort wo-auch-immer sitzen und das hier lesen.
Wenn in einem Satz eines der Worte »alles« oder »immer« vorkommt, kann man in 97,501% aller Fälle von einer stark subjektiven Darstellung ausgehen. Ähnlich verhält es sich mit »nichts«, »jeder« oder »niemand«. Alles Theorie eben.
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