Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 127, davon 124 (97,64%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 46 positiv bewertete (36,22%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 11.11. 1999 um 13:01:46 Uhr schrieb
Heynz Hyrnrysz über Humor
Der neuste Text am 5.11. 2025 um 14:26:59 Uhr schrieb
Schmidt über Humor
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 52)

am 5.2. 2004 um 11:27:18 Uhr schrieb
.oO über Humor

am 15.7. 2002 um 08:54:31 Uhr schrieb
paniq über Humor

am 2.3. 2004 um 23:07:56 Uhr schrieb
Figaroh Blutscheitel über Humor

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Humor«

ra schrieb am 8.1. 2001 um 04:01:50 Uhr zu

Humor

Bewertung: 6 Punkt(e)

humor ist eine der groessten sexuellen reize (zumindest fuer mich). e gibt da ein paar kerle die ich gar nicht einmal kenne oder nicht fuer besonders attraktiv halt und mit denen ich staendig in email-kontakt stehe. und einfach wegen ihres grossartigen humores und ihres ungeheuren einfallreichtums verlieb ich mich in sie, warte sehnsuechtig auf die naechste nachricht, die nicht besonders »witzig« ist im sinne von mit-witzen-vollgestopft, aber voll von kleinen netten andeutungen und interessanten wendungen und ueberaschungen so dass ich mich beim lesen nicht so genau zwischen lachen und heulen entscheiden kann.
und ich erwarte den naechsten brief sehnsuechtig

KIA schrieb am 5.4. 2003 um 00:29:39 Uhr zu

Humor

Bewertung: 2 Punkt(e)

"Die Lust des Witzes schien uns aus erspartem Hemmungsaufwand hervorzugehen,
die der Komik aus erspartem Vorstellungsaufwand und die des Humors aus
erspartem Gefuehlsaufwand. In allen drei Arbeitsweisen unseres seelischen
Apparats stammt die Lust von einer Ersparung; alle drei kommen darin
ueberein, dass sie Methoden darstellen, um aus der seelischen Taetigkeit
eine Lust wiederzugewinnen, welche eigentlich erst durch die Entwicklung
dieser Taetigkeit verlorengegangen ist. Denn die Euphorie, welche wir auf
diesen Wegen zu erreichen streben, ist nichts anderes als die Stimmung einer
Lebenszeit, in welcher wir unsere psychische Arbeit ueberhaupt mit geringem
Aufwand zu bestreiten pflegten, die Stimmung unserer Kindheit, in der wir
das Komische nicht kannten, des Witzes nicht faehig waren und den Humor
nicht brauchten, um uns im Leben gluecklich zu fuehlen".

Freud (1856-1939) schrieb im Jahre 1905 am Schluss seiner Abhandlung "Der
Witz und seine Beziehung zum Unbewussten"

Heynz Hyrnrysz schrieb am 11.11. 1999 um 13:01:46 Uhr zu

Humor

Bewertung: 5 Punkt(e)

Ohne Humor könnte ich dieses Leben nicht ertragen! Dabei besitze ich selbst garkeinen eigenen Humor. Aber ich weiß wie Humor funktioniert und kann deshalb so tun, als ob ich welchen hätte. Meistens funktioniert das.

Rufus schrieb am 20.9. 2000 um 22:23:28 Uhr zu

Humor

Bewertung: 4 Punkt(e)

Mir scheint das die schlimmste Krankheit auf diesem Planeten die Humorlosigkeit ist.
Wobei HUMOR weit über das Niveau von Comedy- und Spassgesellschaft hinausgeht!

Zickenbändiger schrieb am 18.3. 2007 um 11:58:46 Uhr zu

Humor

Bewertung: 1 Punkt(e)

DER KLEINE MORITZ IM FETTNÄPFCHEN DER HEITEREN MUSE

Unser Fernsehen ist, um mit Kästner zu reden, eine einäugige Muse. Die Unterhaltung nämlich sieht allzuoft so aus, als wäre sie nicht von denselben Leuten für dieselben Leute gemacht. Da kommt etwas Kindisches, Unreifes heraus, ein Mangel an Geschmack, an Instinkt, an Klugheit, an Lebensnähe, an Sprachgefühl, an Ironie, daß einem Hören und Zuschauen vergeht. Diese Unterhaltung wendet sich an Hinterwäldler. Sie redet uns in Babylauten an, weil wir sonst nichts mitkriegen.

Sehen wir von einigen Talkshows ab, von ein paar echten Sängern, Satirikern, genialen Blödlern, von wenigen Jugend- und Rockshows ... was bleibt im Bereich der Show-Unterhaltung? Opas Fernsehen, mit ein paar modischen Verbrämungen. Dieselben Quizze, die gleichen Spiele, die nämlich bunten Abende mit Publikumsbeteiligung, Betrieb, Remmidemmi, zackzack, und der Herr Humorleiter, der den Strauß schäkernd zusammenbindet. Und vor allem dieselbe Sprache! Dasselbe tölpische, neckische Getön!

Woher das wohl kommen mag? Es kommt, meiner Meinung nach, daher, daß bei uns Unterhaltung im luftleeren Raum zu schweben hat. Sie darf sich auf nichts Reales beziehen. Bloß nicht beunruhigen, bloß an nichts anstoßen, denn auch Denkanstöße gelten hier als anstößig. Bei uns wird der Humor kastriert. Als Entschuldigung gilt, daß »die Deutschen eben keinen Humor haben«.

Man spricht gern von Humordefizit, als fehlten uns bloß zufällig die Kästners, Mehrings, Tucholskys, Hollaenders ... während wir sie in Wirklichkeit in die hinterste Ecke verbannen würden. Ich spreche hier nicht einmal davon, wie selten die immerhin vorhandenen Biermann oder Degenhardt ins Programm kommen. Sondern daß man bei uns zu glauben scheint, man könnte eine Art »reinen Humor«, ohne Bezug auf unsere Gesellschaft, in der Retorte heranzüchten. So siehste aus...

Also gewöhnt man die Leute an einen zahnlosen Mümmelulk, an eine breiige Teigwaren-Unterhaltung, und sagt dazu: Volkes Wille. Damit wird aber der ohnehin schon unsichere Geschmack des breiten deutschen Publikums noch weiter verdorben.

Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, muß ich jetzt dreinhaun! Fangen Sie doch an, wo Sie wollen, mit der Werbung meinetwegen (die ja auch als Teil des Unterhaltungsprogramms gilt). Und wie steht es schon mit der Umrahmung dieser Werbeblöcke. Spürt denn niemand mehr die Vulgarität dieser auch für Kinder längst veralteten Heinzelmännchen, die plumpe Verniedlichung, das abgeschmackte Wortspiel? Das alles auf dem unsagbaren Niveau von »Bambi-Preis« und »Mecki, dem Redaktionsigel«. Überhaupt die abgestandenen Ausdrücke von gestern, mit denen da noch heute Beschwingtheit verbreitet wird: »Otto Normalverbraucher«, »Fettnäpfchen«, »berühmt-berüchtigt«, »selten so gelacht«. »Humor ist, wenn man trotzdem lacht«, »wie sich der kleine Moritz das vorstellt«, »die ernste und die heitere Muse«, »Allzumenschliches«. Wieviel ungenaues Sehen, wieviel Sprachohnmacht redet doch aus alledem.

Worauf läuft das alles hinaus? Eben daß sich echter Humor immer auf etwas bezieht, und zwar etwas Reales und für die Gegenwart Bezeichnendes: Menschen, Zustände, Überzeugungen. Humor ist der Narr im König Lear, der Totengräber im Hamlet, der Sancho Pansa im Don Quichote, die nicht so sehr spaßig für sich sind, sondern vor allem als Kontrast. Humor ist immer Sand im Getriebe. Er knirscht. Er eckt an. Sticht mit Vorliebe jemand in die Fußsohle, der sich das Au verbeißen muß, will er nicht blamiert dastehen. Echter Humor hat Biß. Er läßt dem Aufgeblasenen die Luft raus. Er zeigt die Poseite des Grandiosen. Und die hat mit organisiertem Frohsinn nichts am Hut...

http://www.fortunecity.de/wolkenkratzer/orbit/823/ schrieb am 19.5. 2001 um 00:29:10 Uhr zu

Humor

Bewertung: 1 Punkt(e)

"Es gibt sicher eine breite Palette von Humor, von einer reifen Heiterkeit bis zu einem witzelnden Verleugnen aller ernsthaften
Themen, und doch ist bei allen der Versuch, das Schwierige von seiner heiteren Seite zu nehmen, unübersehbar, vor allem auch in
dem entsprechenden interaktionellen Angebot, ´du brauchst dir keine Sorgen um mich zumachen, ich lache selber darüber`."(Rudolf,
1996, S. 147). Galgenhumor zeigt die verzweifelte Variante: Heiterkeit, wenn die Situation schon aussichtslos zu sein scheint. Der
Humor zur Abwehr depressiver Themen ist nicht selten schwarzer Humor, der speziell destruktive, ängstigende und deprimierende
Themen zum Gegenstand hat. "Wie deutlich der Selbstheilungsversuch durch Humor beim Ausbruch wirklicher Depressionen
versagt, zeigen die Beobachtungen von Kraus (1977) an depressiven Patienten. Nicht nur, daß ihnen das Lachen vergangen ist, sie
verstehen anscheinend nicht, was an einem Witz lustig sein soll, sie nehmen den Text konkretistisch und sind außerstande, den
spielerisch-assoziativen Bedeutungswechsel vorzunehmen, der die Situation plötzlich in einem heiteren Licht erscheinen läßt."

Voyager schrieb am 28.6. 2001 um 15:48:03 Uhr zu

Humor

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn ich mir mal wieder selber im Wege bin, beseitige ich mich am liebsten mit einer großen Portion Humor. Ich bin manchmal aber auch wirklich zu seltsam.

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