tot
Bewertung: 6 Punkt(e)Das erste Anzeichen vom bevorstehenden Tod eines Menschen ist seine Geburt.
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| Der erste Text | am 6.11. 1999 um 10:24:57 Uhr schrieb Dragan über tot |
| Der neuste Text | am 29.9. 2024 um 21:02:28 Uhr schrieb Bettina Beispiel über tot |
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am 4.11. 2019 um 21:26:04 Uhr schrieb
am 21.9. 2009 um 20:33:21 Uhr schrieb
am 18.3. 2016 um 16:55:33 Uhr schrieb |
Das erste Anzeichen vom bevorstehenden Tod eines Menschen ist seine Geburt.
Wer schneller lebt ist länger tot. Nee, wer früher stirbt ist länger tot. So ging der Spruch. Ist aber Quatsch, denn Totsein ist keine Eigenschaft, die man haben kann. Ich kann leben, aber nicht tot sein. Das ist paradox, aber genau das ist ja das Problem mit dem Tod. Ich meine, kann sich irgendjemand vorstellen, nicht dazusein? Einfach nicht zu denken, zu fühlen, zu träumen, zu sehen, zu hören usw.? Ich glaube kaum. Und dennoch ist es unausweichlich der Fall, dass wir alle eines Tages das alles nicht mehr tun werden.
Es heißt, daß, wenn man stirbt, das ganze Leben wie in einem Film noch einmal an dem inneren Auge vorbeizieht. Wer sagt denn, daß wir diesen Film nicht schon sehen?
tot kann vieles sein.
Eine Leitung beim Telefon, eine versandete Beziehung, der Pelzmantel deiner Großmutter.
tot bedeutet erst einmal, das etwas, das vorher lebendig da war nun weg ist. Einfach weg. Nicht mehr zu Erreichen, nicht mehr zu Finden, nicht mehr Wiederzuholen. Man glaubt immer, man kann es sich vorstellen, wie es ist, wenn jemand, den man geliebt hat weg ist. das glaubt man solange, bis es passiert. dann ist man erstmal fassungslos im wahrsten Sinne des Wortes. Es übersteigt die Vorstellungskraft, dass die Person, die doch in den Erinnerungen noch so lebendig ist, plötzlich nie wieder sprechen wird, man sie nie wieder hören kann, sehen, fühlen, riechen...Ich glaube, das triffts am ehesten: nie wieder
Zwei knapp vierjährige Kinder aus meinem Bekanntenkreis, denen ihre jeweiligen Eltern mit einiger schonender Verspätung von Konrads Tods berichtet haben (schonend wohl nur für die Erwachsenen, die diese Erstkonfrontation der Wonneproppen mit solchen Realitäten zu scheuen scheinen) reagierten unabhängig voneinander ausgesprochen gelassen und begründeten dies mit eigenen oder erzählten Todeserfahrungen aus dem Kreis der Kindergartenfreunde. Etwa Davina, die meinte, Tod sei gar nicht schlimm, ihre Freundin Laura sei auch schon einmal tot gewesen und wieder lebendig geworden, Laura habe es ihr selber erzählt. Ähnliches auch von Jakob, der sich diese Theorie ganz ohne Kronzeugen aus den Fingerchen sog. Der Unsterblichkeitsglaube scheint offenbar im Menschen als Kinderglaube angelegt zu sein. Daraus jedoch abzuleiten, es müsse also etwas daran sein, scheint mir ebenso vermessen wie die Behauptung, die Bedrohung des Menschen durch das falsche Treten auf Pflastersteinritzen sei eine durch Millionen Schulkinder bestätigte Erfahrung. (Vergleichbares gilt auch für Engel und Aliens.)
Tot sein - nicht das Sterben selbst - ist nicht sehr schlimm.
Die Situation nach dem Tod wird sein wie die Situation vor dem Leben.
Wenn du tot bist, wirst du dich fühlen wie damals, am Weihnachsttag Achthundert-null-null, als Karl sich in der Pfalzkapelle in Aachen zum Kaiser krönen ließ...
Wie? Du hast damals noch nicht gelebt und kannst dich deshalb nicht erinnern?
Eben! Genau so wird`s für dich auch - sagen wir - 2123 sein.
Allerhöchstens besser...
Den Tot erlebt man jeden Tag.Es ist so, einfach hart.Bevor du denkst du lebst weißt du später schon du warst längst tot.Siehst rot für deine Zukunft.Es ist vorbei.Alles.Ich weiß nicht wieviel Uhr wir haben,doch was spielt das eine Rolle Zeit existiert nicht,Ewiglichkeit.Es ist Zeit für eine neue Existenz.Ich weiß nicht wohin?Was ist eigentlich der Sinn?Der Sinn des Lebens,jeder fragt warum.Das is doch dumm.Ich denke es wird Zeit zu gehn.Wohin?Das weiß ich noch nicht.Doch es ist egal.Warum oder Wann gehe ich?Gestern ist Jetzt Morgen war gleich 2 Tage später.Wie die Zahl 3,14 unerreichbar schreitet sie davon, die Zeit,dein Leben es ist schon gestern vorbei!
SHADOW 1987
Irgendwann werde ich an einem kalten Herbst-Sonntag in meinem Pfirsichschaumbad ertrinken.
PS: Pfirsichschaumbad ist nicht so besonders. Nächstesmal kaufe ich was anderes.
Neulich habe ich eine Erklärung zur Reinkarnation gelesen. Demnach kann man sich unsere Existenz wie eine Wellenlinie vorstellen, die von einer waagerechten Linie durchtrennt wird. Wenn unsere Wellenlinie unterhalb der waagerechten Linie ist, so ist das unser jetziges Leben. Auf der anderen Seite ist - aus unserer heutigen Sicht - der Tod. Wenn wir aber erst einmal auf der anderen Seite sind, so betrachten wir die Oberseite der Wellenlinie als Leben und die Unterseite als Tod. Das heißt, wenn man die Linie überschreitet, stirbt man auf der einen und wird auf der anderen Seite wiedergeboren. Man ist demnach also nie tot. Es kommt nur auf den Standpunkt und die Sicht der Dinge an.
tot sein muss schön sein. der einzige grund, sich nicht umzubringen ist der gedanke an die menschen die man liebt und die einen lieben. denen gegenüber wäre das feige. ansonsten lohnt sich diese welt nicht wirklich.
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