Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 304, davon 300 (98,68%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 109 positiv bewertete (35,86%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.11. 1999 um 10:24:57 Uhr schrieb
Dragan über tot
Der neuste Text am 29.9. 2024 um 21:02:28 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über tot
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 120)

am 6.7. 2018 um 19:42:12 Uhr schrieb
Christine über tot

am 8.12. 2007 um 17:32:35 Uhr schrieb
alldasnix über tot

am 21.10. 2007 um 14:33:03 Uhr schrieb
Lady O über tot

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Tot«

Lex schrieb am 1.8. 2000 um 11:34:27 Uhr zu

tot

Bewertung: 6 Punkt(e)

Tot sein - nicht das Sterben selbst - ist nicht sehr schlimm.
Die Situation nach dem Tod wird sein wie die Situation vor dem Leben.
Wenn du tot bist, wirst du dich fühlen wie damals, am Weihnachsttag Achthundert-null-null, als Karl sich in der Pfalzkapelle in Aachen zum Kaiser krönen ließ...
Wie? Du hast damals noch nicht gelebt und kannst dich deshalb nicht erinnern?

Eben! Genau so wird`s für dich auch - sagen wir - 2123 sein.
Allerhöchstens besser...

gelb 22 schrieb am 13.11. 2000 um 20:48:42 Uhr zu

tot

Bewertung: 7 Punkt(e)

Es heißt, daß, wenn man stirbt, das ganze Leben wie in einem Film noch einmal an dem inneren Auge vorbeizieht. Wer sagt denn, daß wir diesen Film nicht schon sehen?

Heynz Hyrnrysz schrieb am 15.2. 2000 um 21:35:54 Uhr zu

tot

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich liege auf dem Boden und bin vermutlich tot. Blut fließt aus meinen Ohren, mein Schädel ist wohl zertrümmert. Selbst wenn ich noch lebe, werde ich vermutlich bald sterben. Alles wird schwarz! Von wegen Licht am Ende des Tunnels, da is nix!
Später stelle ich fest, daß ich doch noch lebe. Auch mein Schädel ist noch heil. Das Blut, das mir aus den Ohren floß kam nur aus einer Schnittwunde im Gesicht.

mcnep schrieb am 26.8. 2005 um 10:06:37 Uhr zu

tot

Bewertung: 2 Punkt(e)

Zwei knapp vierjährige Kinder aus meinem Bekanntenkreis, denen ihre jeweiligen Eltern mit einiger schonender Verspätung von Konrads Tods berichtet haben (schonend wohl nur für die Erwachsenen, die diese Erstkonfrontation der Wonneproppen mit solchen Realitäten zu scheuen scheinen) reagierten unabhängig voneinander ausgesprochen gelassen und begründeten dies mit eigenen oder erzählten Todeserfahrungen aus dem Kreis der Kindergartenfreunde. Etwa Davina, die meinte, Tod sei gar nicht schlimm, ihre Freundin Laura sei auch schon einmal tot gewesen und wieder lebendig geworden, Laura habe es ihr selber erzählt. Ähnliches auch von Jakob, der sich diese Theorie ganz ohne Kronzeugen aus den Fingerchen sog. Der Unsterblichkeitsglaube scheint offenbar im Menschen als Kinderglaube angelegt zu sein. Daraus jedoch abzuleiten, es müsse also etwas daran sein, scheint mir ebenso vermessen wie die Behauptung, die Bedrohung des Menschen durch das falsche Treten auf Pflastersteinritzen sei eine durch Millionen Schulkinder bestätigte Erfahrung. (Vergleichbares gilt auch für Engel und Aliens.)

Nicky schrieb am 19.8. 2000 um 01:52:53 Uhr zu

tot

Bewertung: 2 Punkt(e)

tot kann vieles sein.
Eine Leitung beim Telefon, eine versandete Beziehung, der Pelzmantel deiner Großmutter.
tot bedeutet erst einmal, das etwas, das vorher lebendig da war nun weg ist. Einfach weg. Nicht mehr zu Erreichen, nicht mehr zu Finden, nicht mehr Wiederzuholen. Man glaubt immer, man kann es sich vorstellen, wie es ist, wenn jemand, den man geliebt hat weg ist. das glaubt man solange, bis es passiert. dann ist man erstmal fassungslos im wahrsten Sinne des Wortes. Es übersteigt die Vorstellungskraft, dass die Person, die doch in den Erinnerungen noch so lebendig ist, plötzlich nie wieder sprechen wird, man sie nie wieder hören kann, sehen, fühlen, riechen...Ich glaube, das triffts am ehesten: nie wieder

GPhilipp schrieb am 18.5. 2000 um 23:38:17 Uhr zu

tot

Bewertung: 2 Punkt(e)

Es war abends gegen 21 Uhr am 8. November 1967: wir waren schon oben im Schlafzimmer (W. ist 11 Jahre alt, G. 13 und We. schon 16).
Man spürt die Unruhe. Unten liegt C. seit einem Jahr im Bett: krank und kriegsverletzt.
Der Arzt kommt spät und stellt den Tod fest.
Später sehe ich unseren toten Vater aufgebahrt in der Friedhofskapelle.

Auf dem Schulweg kommen wir an einem Häuschen vorbei, das von Bäumen umgeben ist. Hier steht der Leichenwagen der Gemeinde.

Tannewaum schrieb am 26.10. 2001 um 22:02:46 Uhr zu

tot

Bewertung: 1 Punkt(e)

hat ich dieses gefühl nicht schon mal, und was war dann?
so, dann brauch ich diesmal wenigstens nicht darüber nachzudenken, was es ist
beim letzten mal schwang aber auch ein erhebliches mass an erleichterung, die anderen los zu sein, nachdem was sie alles getan hatten, mit
diesmal ist es wirklich das gefühl von verlust. damit muss ein mensch und sein körper aber eigentlich fertig werden, aber uneingentlich macht mein körper ja sowieso was er will
aber vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm, vielleicht ist es ja nur so ein momentanes gefühl und ich schaff es dann doch ganz prima
und jetzt verlass ich diesen präsentierteller, soweit es einer ist.

Berrit schrieb am 16.2. 2001 um 19:44:54 Uhr zu

tot

Bewertung: 1 Punkt(e)

schwarzes feld, alles verbrannt, alles tot.
sie haben lauter lachende leute am anderen ende erwartet, aber da war nur ich, und ich habe nicht gelacht. ich lache auch jetzt nicht, ich weine nicht, ich fühle nicht. da ist einfach nur nichts. müßte es sie nicht erleichtern, das da kein anderer aktiver war, das nur ich es war, mit dem sie zu tun hatten. nein, es ärgert sie, sie hätten lieber ein vernünftiges gegenüber gehabt, nicht so etwas wie mich.
und ich? cih schaue und überlege, wieviel schuld ich an dem verbrannten feld habe, wieviel schuld die anderen. am ende das zu fragen ist wie sinnlos, wenn alles tot ist, was kann da noch gefragt werden.

Karla schrieb am 7.11. 1999 um 21:48:23 Uhr zu

tot

Bewertung: 4 Punkt(e)

Irgendwann werde ich an einem kalten Herbst-Sonntag in meinem Pfirsichschaumbad ertrinken.

PS: Pfirsichschaumbad ist nicht so besonders. Nächstesmal kaufe ich was anderes.

Alex schrieb am 26.8. 2006 um 20:18:00 Uhr zu

tot

Bewertung: 1 Punkt(e)

Den Tot erlebt man jeden Tag.Es ist so, einfach hart.Bevor du denkst du lebst weißt du später schon du warst längst tot.Siehst rot für deine Zukunft.Es ist vorbei.Alles.Ich weiß nicht wieviel Uhr wir haben,doch was spielt das eine Rolle Zeit existiert nicht,Ewiglichkeit.Es ist Zeit für eine neue Existenz.Ich weiß nicht wohin?Was ist eigentlich der Sinn?Der Sinn des Lebens,jeder fragt warum.Das is doch dumm.Ich denke es wird Zeit zu gehn.Wohin?Das weiß ich noch nicht.Doch es ist egal.Warum oder Wann gehe ich?Gestern ist Jetzt Morgen war gleich 2 Tage später.Wie die Zahl 3,14 unerreichbar schreitet sie davon, die Zeit,dein Leben es ist schon gestern vorbei!
SHADOW 1987

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