tot
Bewertung: 6 Punkt(e)Das erste Anzeichen vom bevorstehenden Tod eines Menschen ist seine Geburt.
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| Der erste Text | am 6.11. 1999 um 10:24:57 Uhr schrieb Dragan über tot |
| Der neuste Text | am 29.9. 2024 um 21:02:28 Uhr schrieb Bettina Beispiel über tot |
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am 23.2. 2016 um 06:49:21 Uhr schrieb
am 14.6. 2003 um 00:57:20 Uhr schrieb
am 20.12. 2003 um 20:03:24 Uhr schrieb |
Das erste Anzeichen vom bevorstehenden Tod eines Menschen ist seine Geburt.
am freitag waren ein paar kumpels aus dem fire bei mir zu besuch, am ende der party fehlten mir meine ausweispapiere, mein markenparfüm auf der toilette und irgendeiner hatte meine freundin vergewaltigt
am samstag kam der typ schon wieder, er hatte alles bestritten den anderen kannte er leider auch nicht
er hatte per anhalter leute kennengelernt die wollten shore ihm abkaufen und gaben ihm 500€, er stieg dann an einem haus aus, die warteten, er ging durch eine tür und haute durch den hinterhof mit dem geld ab
er wollte mir einen ausgeben
meine mutter vermisst schon seit einiger zeit den schmuck von vati
gestern kam in meine wohnung und auf einem zettel stand geschrieben, dass ich meinen fernseher, die musikanlage und die goldketten von omi in der pfandleihe abholen kann
und heute am bahnhof; ich kam gerade von einem familienbesuch und wollte eine woche bei meiner cousine übernachten das ging aber nicht, half mir ein junger bursche in baggy jeans die schwere tasche tragen bis zu meiner haustüre, als dank bot ich ihm einen kaffee an, er schlug ein und ging mit in die wohnung, dort überrumpelte er mich, ich kam ins krankenhaus, ich wäre nun tot wenn der nachbar nicht geklingelt hätte und mit nem schlüssel in der situation aufgeschlossen hätte, vor schreck lief er einfach raus
meine freundin wurde an der bank durch die fenster belauert, sie nahm ihr haushaltsgeld von der bank ab und setzte sich anschließend in den bus
zu hause angekommen, im treppenhaus wurde sie niedergeschlagen
tot kann vieles sein.
Eine Leitung beim Telefon, eine versandete Beziehung, der Pelzmantel deiner Großmutter.
tot bedeutet erst einmal, das etwas, das vorher lebendig da war nun weg ist. Einfach weg. Nicht mehr zu Erreichen, nicht mehr zu Finden, nicht mehr Wiederzuholen. Man glaubt immer, man kann es sich vorstellen, wie es ist, wenn jemand, den man geliebt hat weg ist. das glaubt man solange, bis es passiert. dann ist man erstmal fassungslos im wahrsten Sinne des Wortes. Es übersteigt die Vorstellungskraft, dass die Person, die doch in den Erinnerungen noch so lebendig ist, plötzlich nie wieder sprechen wird, man sie nie wieder hören kann, sehen, fühlen, riechen...Ich glaube, das triffts am ehesten: nie wieder
Es war abends gegen 21 Uhr am 8. November 1967: wir waren schon oben im Schlafzimmer (W. ist 11 Jahre alt, G. 13 und We. schon 16).
Man spürt die Unruhe. Unten liegt C. seit einem Jahr im Bett: krank und kriegsverletzt.
Der Arzt kommt spät und stellt den Tod fest.
Später sehe ich unseren toten Vater aufgebahrt in der Friedhofskapelle.
Auf dem Schulweg kommen wir an einem Häuschen vorbei, das von Bäumen umgeben ist. Hier steht der Leichenwagen der Gemeinde.
heute lag auf dem radweg ne tote katze. grau-getigert. der himmel war tiefblau mit ein paar schäfchenwolken. jemand hatte sie von der straße heruntergenommen und einen schritt vom bürgersteig entfernt auf den radweg gelegt. parallel zur straße. wochenende. gott? hab ich nich gesehn.
sie haben es wahrscheinlich nicht mit absicht gemacht, haben es laufen lassen, nicht gewußt wie real für mein leben diese wahrscheinlichkeit war. verbrannte erde. sie haben sich gefreut, ich habe mich geschämt.
ich wollte nur in ruhe gelassen werden, fühlte mich bedroht. habe dinge impliziert, die für mein leben eine völlige unwahrscheinlichkeit darstellten. aber nicht für sie. verbrannte erde. ich freu mich nicht, sie sind wütend. ich könnte sagen, das wollte ich nicht, das wäre mitleid. aber auch das empfinde ich nicht. ich empfinde nichts - tot.
hat ich dieses gefühl nicht schon mal, und was war dann?
so, dann brauch ich diesmal wenigstens nicht darüber nachzudenken, was es ist
beim letzten mal schwang aber auch ein erhebliches mass an erleichterung, die anderen los zu sein, nachdem was sie alles getan hatten, mit
diesmal ist es wirklich das gefühl von verlust. damit muss ein mensch und sein körper aber eigentlich fertig werden, aber uneingentlich macht mein körper ja sowieso was er will
aber vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm, vielleicht ist es ja nur so ein momentanes gefühl und ich schaff es dann doch ganz prima
und jetzt verlass ich diesen präsentierteller, soweit es einer ist.
Es ginge so schnell !
Aber jeder Duft , jedes Gefühl ,
jeder Schmerz , jedes Lachen ,
welches ich spüre ,
nimmt mir die Lust am Tod -
und gibt mir die Hilfe , mein Leben zu
mögen !
Der kleine Tod - bei dieser im Mittelalter sehr populären Tötungsart wird das Opfer mit einem kleinen kieksenden Schrei und anschließendem Lider-Flackern umgebracht. Die oft austretenden Sekretabsonderungen werden hierbei aufgefangen und gelten in Polynesien als Delikatesse
Wenn man tot ist, dann hat man gewisse Probleme, falls man mit seinen Kumpels saufen gehen will.
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