Bahnhof
Bewertung: 3 Punkt(e)
Züge, die immerzu abfahren aber nie ankommen;
Züge, die immer schon abgefahren sind,
bevor sie überhaupt jemals angekommen waren.
Liebe? – Ich versteh nur
Bahnhof.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 63, davon 63 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 34 positiv bewertete (53,97%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 319 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,540 Punkte, 8 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 2.12. 2000 um 16:14:13 Uhr schrieb D-Zug mit Verspätung über Bahnhof |
| Der neuste Text | am 10.12. 2025 um 12:59:17 Uhr schrieb Gerhard über Bahnhof |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 8) |
am 6.10. 2010 um 12:04:55 Uhr schrieb
am 10.9. 2011 um 20:13:54 Uhr schrieb
am 23.10. 2009 um 17:13:26 Uhr schrieb |
Züge, die immerzu abfahren aber nie ankommen;
Züge, die immer schon abgefahren sind,
bevor sie überhaupt jemals angekommen waren.
Liebe? – Ich versteh nur
Bahnhof.
Ich möchte an den nächsten Bahnhof. Absolut ziellos. In den nächstbesten Zug einsteigen und alles hinter mir lassen. Einfach nur weg. Für mich ist der Bahnhof ein Symbol der Freiheit, steige in einen Zug, irgendeinen, und fahre deinen Problemen davon. Ganz schnell und unbürokratisch.
ich verstehe oft nur bahnhof.
im assoziationsblasterdeutsch bedeutet das, dass ich als einzig sinnvolle assoziation zu einem thema völligen schwachsinn habe.
dann assoziiere ich »joghurt« oder »glasschale«, ohne dass ich eigentlich einen intelligenten kommentar zum thema hätte.
solche beiträge dürfen gerne in die ewige blasterhölle runtergewertet werden.
Gehört zu den Dingen, die es in Afghanistan nicht gibt... König Amanullah hatte in den 1920er Jahren mal eine neun Kilometer lange Vorortbahn von Kabul nach Darulaman bauen lassen, die hatte natürlich auch mindestens zwei Bahnhöfe, aber bei nächster Gelegenheit erhob sich das langbärtige Landvolk ob solchen Teufelswerks und zwang Amanullah ins Exil, die Eisenbahn wurde dem Erdboden gleichgemacht.
Seither gibt es in ganz Afghanistan keinen einzigen Bahnhof mehr... (die Stichbahn von Termes/Hairatan nach Mazar-e Sharif, die auf manchen etwas älteren Afghanistankarten eingezeichnet ist, dürfte eine Erfindung sowjetischer Propaganda sein, ähnlich dem »Turkmenischen Randkanal«) ...aber das muss ja nicht so bleiben! Ich jedenfalls fände es nicht ohne Reiz, demnächst nach einer rasanten Transrapid-Düse von Teheran nach Herat in die Transafghanische Eisenbahn umsteigen zu können... nur sollte die Strecke nicht elektrifiziert sein, damit ich auf dem Sonnendeck eventuell vorhandener Panorama-Aussichtswaggons... na ja, ihr wisst schon!
In drei, vier Monaten ist die Bundesbahn ganz pleite. Dann werden alle Bahnhöfe an Aldi verkauft, der schon ganz scharf drauf ist, weil er dort seine Waren hintenrum praktisch anliefern kann.
Wien Westbahnhof, der ab 24 Uhr geschlossen war und uns zwang eine ganze Nacht durch Wien zu stromern in die eine oder andere Bar zu fallen (was anderes hat wegen Sperrstunde ja nicht mehr auf), keinen Alkohol trinken zu wollen und Mühle zu spielen, was ich dauern verliere (nicht nur gegen Dich - und alleine in diesre nacht Minimum 30 Partien davon 30 verloren) und dann morgens so um 5:XX Uhr die Rückfahrt nach Linz mit dem ersten Zuge der ging.
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