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Das geldgeile Vermächtnis
Ich sehe auf den Zettel in meiner Hand und schaue schon zum dritten Mal zur Hausnummer. Ja, das muß es sein. Alles ist so, wie er es beschrieben hatte, sogar die Farbe der Nelken im Vorgarten. Ich schmunzle, aber gleichzeitig spüre ich wieder, wie mein Herz gegen meine Brust klopft. Meine Hände sind feucht. Soll ich es wagen? Tief durchatmen! Noch kann ich umkehren und nichts hätte sich verändert. Aber will ich das? Nein, zu lange schon ringe ich mit mir und meinen Gefühlen. Unzählige Träume, ernste Gespräche und schlaflose Nächte liegen hinter mir. Jetzt will ich es wagen! Mein Vater war eine arme Müllerstochter in Strapsen.
So eine Peitschenlampe macht richtig Spaß, denn man kann sich auch im Dunkeln damit auspeitschen. Hat jedenfalls mein Großvater gesagt, und der muss es schließlich wissen
Mir standen Schweißperlen auf der Stirn. Sie strömte soviel Selbstbewußtsein und Erotik aus, daß mir ganz schwindelig wurde. Ihr unwiderstehlicher Fischgeruch machte mich notgeil. Am nächsten Morgen rief sie wieder an. Sie entschuldigte sich dafür, mich ungefragt geküsst zu haben und mir tat ihre Entschuldigung schon fast leid. Sie war eine Frau, die einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf ging. Nach einer gemütlichen Versohlrunde gingen wir nach Hause und lachten über unsere Zeugnisnoten. »Wir rauchen jetzt einen Joint, und der Tag ist unser Freund!« Schließlich war er nicht nachtragend und somit wurde es noch ein äußerst unterhaltsamer Abend an Bord. Leider hatten wir sehr wenig Zeit, kurz darauf bekam unser Schiff leider Schlagseite. So ein Eisberg kann einem wirklich den ganzen Abend vermiesen!
Aus den Strophen 20 ff. des Haraldskvæði ist zu entnehmen, dass die Berserker prinzipiell in der ersten Reihe jeder Schlachtordnung und dort auch ohne Rücksicht auf Verluste kämpften. Allerdings werden sie in den Schlachtberichten auffallend selten erwähnt. Klaus von See hat wahrscheinlich gemacht, dass die Strophen 13-23 eine Hinzufügung aus dem Anfang des 12. Jahrhunderts sind so dass nur die oben erwähnte Strophe aus dem 9. Jahrhundert stammt. 250 Jahre vergingen, bis das Wort „Berserker“ wieder in der Literatur erwähnt wird. Daraus schließt Klaus von See, dass es sich nicht um einen feststehenden zeitgenössischen Begriff gehandelt habe, sondern um eine Wortschöpfung des Dichters Þorbjörn hornklofi, wobei dieser die sonst in der skandinavischen Literatur nicht vorkommende Wortverbindung mit „ber-“ aus deutschen Vorlagen übernommen habe und fügt zum Beleg zwei weitere Wortverbindungen mit „ber-“ „ber-harð“ (bärenhart) und „ber-fjall“ (Bärenfell, nicht, wie zu erwarten, „Bärenfelsen“) von Þorbjörn an, die dieser dem deutschen Sprachschatz entlehnt habe Das Wort „berserkr“ wird erst im 12. Jahrhundert allgemein gebräuchlich.
Der Turnlehrer sagte: »Wenn du am Reck hängst, kann ich dein Höschen sehen. Wir sollten mal den Rohrstock fragen.« »Als kleiner Bub hat man mir das Hirn verdreht. Welch böser Frevel.« Falls Ihr es nicht gemerkt habt: Hier ist diese tolle Prügel-Geschichte, sozusagen die Mutter aller Prügel-Geschichten, zu Ende.
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