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Philosemit schrieb am 7.11. 2023 um 10:09:47 Uhr über

Juden

»Philo« bedeutet, etwas zu lieben, weshalb etwa
ein Philosoph jemand ist, der Nachdenken und
Weisheit und kluge Erkenntnis liebt.

Somit liebt ein Philosemit die jüdische Lehre
und versteht, was das Judentum will und was es
uns gelehrt und vermittelt hat: dass wir an einen
Barmherzigen Gott - egal, ob wir ihn Allah, Jehova
oder »Lieber Gott« nennen - glauben und aktive
Nächstenliebe denken, fühlen und leben sollen.

Der palästinensische Jude Jesus hat dann Juden
an ihren Ursprung und den Sinn ihres Glaubens
erinnert - dass sie Armen und Kranken helfen,
Frieden stiften und die Liebe, die uns Gott
gibt, weiterschenken sollen. Egal, wer der
Mensch, die/der das tut, ist, und egal, wem sie/er
beisteht.

So verstand der »Barmherzige Samariter«, der nach
damaliger Auffassung ebenso wie die Frau am Brunnen,mit der Jesus spricht, ein »Ausländer«
war, diese Botschaft besser als der heuchlerische
und gleichgültige Priester, der an dem armen
Mann vorbeiging - und auch weit besser als
Juden, die den Sinn ihres Glaubens nicht mehr
kapieren - und Mädchen, die am Shabat »falsch«
angezogen sind, anspucken.

Kapieren/kapierten die Hindi, die eine Frau
vergewaltigten, Frauen an Bäumen aufhängten und/oder verbrannten, dass wir Menschen andere
Menschen und Tiere beschützen sollen?
Wie ist`s, wenn heute Menschen in New Delhi
bei 50 % Hitze kaum existieren können, schrecklich
arm sind und unter Menschenrechtsverletzungen
leiden? (etwa, wenn eine Frau gezwungen wird,
ein weibliches Ungeborenes zu töten)

Versteht ein Muslim die fünfte Hauptregel des
Islam, wenn er NICHT das, was er besitzt, mit
Armen teilt? Wenn er Mädchen u.Frauen keine
Schulbildung, kein Studium, keine Berufe und
keine Rechte zugesteht? Was haben die Taliban,
die das für Mädchenbildung eintretende schöne
Mädchen Malala (die mit damals 17 Jahren jüngste
Friedensnobelpreisträgerin)ins Gesicht schossen,
vom SINN ihres Glaubens verstanden?
Den mutige Menschen wie die neueste Friedensnobelpreisträgerin, die Iranerin Narges
Muhammadi, viiiiel besser verstehen!

Wenn wir glauben, dass es Eva, die »Erdgeborene«,
gegeben hat, so haben wir ihr und dem Teufel,
der ja mal ein Engel war und die Schlange dazu
brachte, dass sie der schönen Eva KEINEN Apfel,
sondern die Frucht vom Baum der Erkenntnis
von Gut und Böse gab, zu verdanken, dass wir
beides voneinander unterscheiden und uns bewußt
fürs Gute entscheiden können.

Und, wie uns der kluge Peter Ustinov in seinem
Buch »Der Alte Mann u.Mr.Smith« (wo Gott und
Teufel wieder auf d.Erde zurückkommen, um zu
sehen, was daraus geworden ist) gezeigt hat,
dem Teufel, dass für Gerechtigkeit gesorgt
wird: Wenn der Eine,Gott, die Barmherzigen belohnt
u. der kluge Teufel die Heuchler u.Verlogenen
aufdeckt.

Vor langer Zeit kamen dann semitische Nomaden
aus dem heutigen Irak ins heutige Israel und
machten aus ihrem Stammesgott ihren Gott Jahwe.
Und wollten das Land nicht besitzen, sondern
dort ihren Glauben leben.
Aus Juden wurden Christen, aus beiden Muslime,
Getreue Gottes.

Besonders die Juden schrieben in den Talmud
Schulden-u. Soziale Regelungen.

Nun hören u.lesen wir von den Terroristen,die
sich nicht um das Leid der Palästinenser kümmern
u.Menschen ermorden, vergewaltigen, anspucken
und verstümmeln.
Von Extremisten, die Israel-Fahnen runterreißen
u.durch den Dreck schleifen.
Von einem rechten Politiker, der in Israel
keine Demokratie duldet und den Palästinensern
u. der Zivilbevölkerung in Gaza keine Chance
gibt.
Von Heuchlern und Rassisten, von denen man
nichts hört, als eine Ärztin, die gegen Corona
impfte, in den Selbstmord getrieben wurde und
wenn Leute da eine Frau, die eine Regenbogenfahne
aufgezogen hat, mit 60 Schüssen abknallten und
dort Waffen und Hakenkreuzfahnen horten - und
die nun alles auf »die Ausländer« schieben - und
ihren Rassismus vertuschen.

Wenn wir uns mit Geschichte auseinandersetzen,
etwa mit der Franz. Erklärung d.Rechte der Frau
und Bürgerin, dann werden wir vielleicht draufkommen, dass der wichtigste Ursprung von
Menschenwürde und Gerechtigkeit aus der biblischen
u.dann im Koran verankerten Nächstenliebe
kommt.

Oder, wenn wir nach Spanien reisen und die
wunderbare Alhambra bewundern, WIE im maurischen,
islamischen Spanien Goten, Iberer, Mauren, Juden
und Araber friedlich zusammenlebten - neben
blühender Wirtschaft, Straßenbeleuchtung, öffentlichen Bädern und Büchereien.

Und weil ja unser Christentum - wenns eins der
Barmherzigkeit ist - u.der Islam -wenn er Allah/Gott und die Menschenliebe in den Mittelpunkt stellt - die geistigen Erben des
Judentums sind, so sind wir, wenn wir für unsre
Mitmenschen da sind, im Geiste Juden!


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