| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
50, davon 50 (100,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 23 positiv bewertete (46,00%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
399 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,400 Punkte, 18 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 27.9. 1999 um 23:56:40 Uhr schrieb Tanna
über Schrift |
| Der neuste Text |
am 27.6. 2015 um 12:37:43 Uhr schrieb joo
über Schrift |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 18) |
am 1.1. 2003 um 12:28:07 Uhr schrieb radon über Schrift
am 12.1. 2005 um 22:34:03 Uhr schrieb KIA über Schrift
am 1.3. 2004 um 12:49:06 Uhr schrieb Tanna über Schrift
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Schrift«
anna schrieb am 5.4. 2002 um 00:13:31 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
ein mittelalterlicher schreiber fasste den vorgang des schreibens in die worte zusammen:
tres digiti scribunt totumque corpus laborat.
(drei finger schreiben, aber der ganze körper arbeitet dabei). das will besagen, dass nicht ein mechanisches aneinanderreihen angelernter schriftzeichen und schriftformen zu worten und sätzen das wesen des schreibens ausmacht, sondern dieses vielmehr ausdruck der persönlichen eigenart des menschen ist, seines denkens und fühlens ebenso wie seines könnens und wissens. der mensch ist aber mit seiner umwelt und seiner tradition nach herkunft, erziehung , gewohnheit und lebensart stärker verbunden als ihm gemeinhin zum bewußtsein kommt. ihn schließt ein zeitlich bedingter lebenskreis ein, der selbst wieder einem stetig fortschreitendem wandel unterworfen ist. damit spiegeln schriftzüge zugleich auch in unverkennbarer weise das jeweilige zeitkolorit wieder. die schrift, die sich schon in knapp aufeinanderfolgenden generationen merklich unterscheidet, kann mithin sowohl in ihrem gesamteindruck (duktus) wie auch in der form der einzelnen buchstaben nicht anders als aus dem insgesamt der zeit verstanden werden, aus der die niederschrift stammt. sie ist kein für sich bestehendes faktum, das man allein für sich betrachten und beurteilen kann, sofern aufs engste und vielfältigste verknüpft mit allen wesensäusserungen des menschlichen daseins innerhalb einer zeitbedingten umwelt. und deshalb gehört zum verständnis der schrift, auch wenn nur sie in besondere im mittelpunkt des interesses besteht, ein hohes maß von einfühlungsvermögen, das die ausdrucksformen des jeweiligen sprachgebrauchs ebenso berücksichtigt wie die zeitbedingten wesensäusserungen etwain der baukunst, im kunsthandwerk, in der malerei, der plastik, der grafik, aber auch im geistesleben, in der musik, im rechtsempfinden im brauchtum, kurz in allem, was sich an traditionswerten einer vergangenen zeit als gegenständliches, geistiges oder schriftliches überlieferungsgut bewahrt hat. wer von dieser einstellung aus an das lesen von handschriften früherer zeitperioden herangeht, wer sich in dei jeweilige umwelt hineinzuversetzen versteht, in der die niederschrift entstanden ist, wird nicht nur leichter und zuverlässiger die schriftzüge im einzelnen in unsere heute gewohnte form übertragen, sonern auch ihren sinngehalt richtig verstehen und beurteilen können. das einwandfreie lesen alter handschriften und deren auslegung setzt also mehr vorraus als nur das mechanische kennenlernen der schriftformen und deren eigenheit im wandel der jahrhunderte. grundlage und ausgangspunkt der abendländischen schrriftentwicklung
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