Nähe
Bewertung: 33 Punkt(e)Manche Menschen sehnen sich so sehr nach Nähe, daß sie unfähig sind, sie zu ertragen - ein seltsames Phänomen.
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| Der erste Text | am 12.12. 1999 um 12:48:34 Uhr schrieb Shabde über Nähe |
| Der neuste Text | am 13.10. 2021 um 09:44:13 Uhr schrieb Christine über Nähe |
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am 1.12. 2012 um 17:47:43 Uhr schrieb
am 10.2. 2016 um 22:15:10 Uhr schrieb
am 25.7. 2002 um 23:42:16 Uhr schrieb |
Manche Menschen sehnen sich so sehr nach Nähe, daß sie unfähig sind, sie zu ertragen - ein seltsames Phänomen.
Von der gegenüberliegenden Seite des Tisches aus gesehen schien sie mir sehr nahe zu sein. Später, in der empfindlichen Nähe der letzten Stunden, fehlte mir der Tisch, der unserer Nähe ein solides Fundament gegeben hatte.
Nähe ist, wenn ich Deinen Duft in der Nase spüre.
Wenn ich das Fläschchen mit Deinem Duft an meine Nase halte, Du aber weit fort bist, heißt es Sehnsucht.
Das moderne Ideal des Abgrenzungsvermögens steht in leichtem Widerspruch zum angeborenen Wunsch nach Nähe.
Kann es sein, daß hier irgendwas falsch läuft?
Also bei mir ganz in der Nähe ist so ein Laden, den Namen sag ich nicht, das ist ja Werbung. In diesem Laden kann man Glühbirnen und CD-Player kaufen, Tapeten und Klebeband, Kerzen und Teller, Schulhefte und Vasen, Batterien und Cocktailkissen, Schokoriegel und Putzzeug. Ein wirklich faszinierendes Geschäft.
Nähe ist ein Audruck, der Sehnsucht in mir weckt. Wahrscheinlich ist es die Sehnsucht nach dem Mutterleib- Warm, Weich, Feucht, angenehm pulsierend. Warum schaffen wir alle, die wir diese Bedürfnisse teilen, es nicht, dies zu kommunizieren und daraufhin ausgerichtet zu agieren? Dabei ist es doch gar nicht so schwer, überspringt man die Angst vor der Enttäuschung! (Geburtstrauma?)
Zu starke Nähe kann dazu führen, dass man sich immer weiter von einander entfernt.
du siehst seinen nacken indem du seine lippen spürst, stahlhart wie die angst die ihn treibt, spürst die anspannung die eher an totenstarre erinnert als an selbstbestimmten aufenthalt, erzählst, schaltest das radio an und beginnst zu ahnen was überwachung mit ihm macht. und wenn du einen hollywoodschinken vor ihm abgespielt hättest, du hättest ihn trotzdem nicht da abgeholt, wo er sich grad hingeträumt hatte. erst als ich ihm das erste mal verbot mich zu besuchen fiel ihm auf, dass ich nicht die europäische zentralbank leite. selbstsuche vor bewegtem hintergrund war das was er da neben mir zelebrierte. und er fand das, was ein 007dasein aus einem menschen so macht: eine kniggegeschulte maschine mit befristetem aufenthaltsrecht, einen gast auf zeit, gefangen im eigenen sarkasmus. jemanden, der sein leben lang davon träumt ein paar sekunden lang kinski sein zu dürfen aber nie den mut dazu aufbrachte die konsequenz zu tragen.
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