Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Langweilig«
mcnep schrieb am 7.4. 2004 um 19:02:38 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Den Blasterratschlag »Assoziationen, die nur aus ein, zwei Wörtern bestehen, sind langweilig« kann ich nicht ganz nachvollziehen. Solche Mikroassoziationen mögen irritieren, ärgern, vielleicht auch mal uninteressant oder unoriginell sein, aber sie sind meistens viel zu schnell vorbei, um das Gefühl der Langeweile aufkommen zu lassen. So richtig langweilig finde ich eher Beiträge aus den Bereichen Lebenshilfe oder Popularkultur, wo sich Menschen in ermüdender Breite über ihren zur Allgemeingültigkeit vergötzten Geschmack auslassen oder Schlüssel zur Glückseeligkeit anhand sonderbarer Alltagserlebnisse oder Partnerschaftserfahrungen ausbreiten. Auch Googletranslationen sind meist schnell langweilig, aber da ist der Reiz des Neuen ja auch dahin und solche Beiträge sind in letzter Zeit selten geworden. Als langweilig werden die meisten Menschen vermutlich auch diesen Beitrag werten, zumal das Lesen langer Texte am Monitor selbst in dieser schönen Benutzeroberfläche etwas ermüdet. Aber was an einem einzelnen Wort langweilig ist, werde ich nicht begreifen. Vermutlich wollten die Blastermacher hier auch eher einer persönlichen Aversion Ausdruck verleihen, aber dann hätten sie ja auch gleich schreiben können »Merke: Texte von biggi sind langweilig«, was zwar den Sachverhalt nach wie vor nicht richtig darstellt und im ersten Augenblick etwas hart geklungen hätte, aber speziell mit dem zweiten Aspekt wäre die mobbinggeschulte biggi sicher auch noch irgendwie klargekommen.
Aphex schrieb am 10.10. 1999 um 23:23:55 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
langweilig ist, früh auf zu stehn und genau zu wissen das heute genau heute der langweiligste tag der Welt ist.
regi schrieb am 22.12. 2000 um 16:11:57 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
langweile ist ausdruck der eigenen leere. keine impulse von innen empfangen und nur auf äussere reize reagieren koennen. langweile schmerzt. natuerlich tut es weh, mit seiner ganz persoenlichen leere konfrontiert zu werden.
biggi schrieb am 23.11. 2002 um 00:05:07 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
manchmal öffnete er den mund, grad als ob er was sagen wollte. aber dann war ihm der job doch wichtiger.
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